W&B - Wirtschaft und Beruf
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W&B gehört seit 1948 zu den renommiertesten Fachzeitschriften der Beruflichen Bildung!

W&B - Wirtschaft und Beruf

Charlotte B. Venema: Meine Meinung

ACHTUNG ZEITGEIST!

 

Es ist passiert: Die Redaktion der W&B kommt nicht mehr umhin, die Genderfrage zu klären. Wie halten wir es mit der Gleichberechtigung der Geschlechter in der Sprache?

Auslöser ist unsere äußerst genaue und versierte Korrektorin, die an dem Sprachwirrwarr schier verzweifelt. Ich zitiere ihr Mail zu den Genderformen in den unterschiedlichen Texten: "Das machen die Autor/innen, Autor(innen), AutorInnen, Autoren/Autorinnen bzw. ­Autorinnen und Autoren nämlich alle unterschiedlich. Und als ob das nicht schon genug Verwirrung wäre, ist es manchmal auch noch sprachlich falsch. So heißt es "für Elektroinstallateur/innen, und das stimmt ja grammatisch nicht, denn wenn man "innen" anhängt, aber die männliche Form "für Elektroinstallateure" heißt, fällt Letztere in dem Fall komplett weg. Theoretisch müsste man da also "für Elektroinstallateure und Elektroinstallateurinnen" schreiben, was dann wiederum superholprig wird, zumal es öfter im Text vorkommt."

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Thema: Fachkräftesicherung

Es gibt  "Megathemen", die sich in einer Regelausgabe nicht mit wenigen Schwerpunktbeiträgen aussagefähig darstellen lassen. Deshalb hatten wir in 2013 zwei Folgehefte zum Thema Neue Lerndesigns herausgegeben. Die Mehrzahl der Rückmeldungen aus der Leserschaft war damals eindeutig: Wenn ein Thema es wert ist, dann lieber in einem Zug als Doppelausgabe.

Das Thema Fachkräftesicherung ist ein solches Megathema. Es wird in den kommenden Jahren weiter und erheblich an Bedeutung gewinnen. Neun Beiträge hierzu in diesem Heft erschienen uns als ein Minimum. Der zweite Fortschrittsbericht (2014) zum Fachkräftekonzept der Bundesregierung bildet den Rahmen. Hier wird deutlich, dass die Fachkräftesicherung in Deutschland bereits auf vielen Ebenen und mit wirksamen An­sätzen angegangen wird. Die Matrix reicht vom politisch-strategischen Rahmen über auch verzahnte regionale Maßnahmen bis zu den direkten Initiativen der Unter­nehmen. Manche Alarmberichte der Medien spiegeln oft nur Ausschnitte und eben nicht die komplexe Gesamtentwicklung.

Wir danken besonders dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Die dortige Abteilung Grundsatzfragen des Sozialstaates, der Arbeitswelt und der sozialen Marktwirtschaft hat durch Rat und Tat das Doppelheft in der vorliegenden Konzeption und Tiefe erst möglich gemacht.

Ihre Redaktion W&B

Cartoon

Karikatur Peanuts: Ich befürchte, hiermit werden wir unsere Fachkräfte auf Dauer nicht halten.

Im Interview: Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer

"ES GEHT UM UNSERE ZUKUNFT!"

 

Wie steht es um die Versorgung mit Fach- und Führungskräften in der Wirtschaft? Wir haben keinen konjunkturbedingten Mangel an Nachwuchs, sondern ein grundlegendes strukturelles Problem und müssen handeln, damit dies nicht zum Normalzustand wird. Unser Wohlstand steht auf dem Spiel, sagt Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer.

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Benjamin Mikfeld und Dr. Annette Tabbara

DIE SICHERUNG DER FACHKRÄFTEBASIS ALS GEMEINSAME AUFGABE VON WIRTSCHAFT UND POLITIK

Die langfristige Sicherung der Fachkräftebasis ist eine der großen gesellschaftlichen Aufgaben für Deutschland. Fachkräfte, sowohl mit dualer Ausbildung als auch mit Hochschulabschluss, werden in allen Berufen und Branchen benötigt, um Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft zu sichern und so ein hohes Wohlstandsniveau zu halten. Bemühungen zur Fachkräftesicherung zahlen sich messbar aus: Das ZEW Mannheim prognostiziert eine zusätzliche Zunahme des BIP von insgesamt 57 Mrd. Euro bis 2016, wenn jährlich 100.000 weitere Arbeitskräfte beschäftigt sind.

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Dr. Oliver Koppel

DER ARBEITSMARKT FÜR TECHNISCH-NATURWISSENSCHAFTLICHE QUALIFIKATIONEN

 

Technisch-naturwissenschaftliche Qualifikationen (MINT) gehören in den zurückliegenden Jahren zu den großen Gewinnern des Arbeitsmarktes. Während der Arbeitsmarktengpass bei MINT-Akademikern durch Maß­nahmen von Politik und Wirtschaft zunehmend erfolgreich reduziert wurde, wird sich in den kommenden Jahren ein umso schwerwiegenderer Engpass im Segment der MINT-Ausbildungs­berufe manifestieren. Im Gegensatz zu den Akademikern sind die ­Potenziale der Zuwanderung hier eher gering, und es existiert ein ­zunehmend gravierendes Nachwuchsproblem .

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Dr. Alexander Kubis und Anne Müller

ZUM EINFLUSS SCHWIERIGER ARBEITSBEDINGUNGEN IM STELLENBESETZUNGSPROZESS

Wenn Arbeitskräfte knapper werden, treten Betriebe miteinander in Wettbewerb um neue Mit­arbeiter. Dabei müssen sie sich als attraktive Arbeitgeber präsentieren. Neben dem angebotenen Lohn spielen hier beispielsweise auch die Arbeitsbedingungen eine Rolle.

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Christiane Wasmann

KNOW-HOW UND DAS NUTZEN VON CHANCEN FÜR BEIDE SEITEN [2,0 MB]

Das Fachkräfteprogramm Make it in Germany

Ulrich Seier wird ab September zwei Fachkräfte aus Asien in die Seier Unternehmensgruppe in Dorum integrieren. Rakesh Vadla kommt aus Hyderabad, der viertgrößten Stadt Indiens, Anh Tu Bui aus der Metropole Ho-Chi-Minh-Stadt, Vietnam. Die beiden Fachleute werden das eigene IT-Team des norddeutschlandweit operierenden Unternehmens mit dem Schwerpunkt Infrastruktur- und Kanalbau komplettieren zunächst im Rahmen eines viermonatigen Praktikums. Zusammengeführt haben die drei vor allem ihre Aufgeschlossenheit, neue Wege zu gehen, sowie hohe fachliche Qualifikationen.

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Andrea Schröther

DA GEHT NOCH WAS: JUNGE ERWACHSENE HOLEN IHREN BERUFSABSCHLUSS NACH

Mit der Initiative "AusBILDUNG wird was Spätstarter gesucht" leisten die Agenturen für Arbeit und Jobcenter einen weiteren Beitrag zur Fachkräftesicherung in Deutschland.

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Karl-Heinz Schulz

FrankfurtRheinMain:
MIT NETZWERK ERFOLGREICH

Auch prosperierende Regionen in Deutschland haben ein wachsendes demografisches Problem. Je früher sie sich ihm stellen, desto größer ihre Chancen, den Wandel ohne zu große Friktionen zu meistern. Was es braucht, sind integrierte Strategien und Vernetzung. FrankfurtRheinMain zeigt, wie es gehen kann.

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Peter Mischke

INTERNATIONALE REKRUTIERUNG

Um in Zeiten zunehmender Globalisierung und Internationalisierung von Geschäftsbeziehungen das eigene Unternehmen optimal am Markt platzieren zu können, ist ein durchdachtes und strategisch orientiertes Personalmanagement unerlässlich. Dabei werden der viel diskutierte Fachkräftemangel und die kommende Pensionierungswelle in Deutschland Unternehmen zunehmend dazu zwingen, auch internationale Kandidaten für die Besetzung von Stellen im Unternehmen zu berücksichtigen.

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Dr. Winfried Heusinger

WARUM DEUTSCHLAND DER BERUFSBILDUNGSEXPORT NICHT GELINGT

 

Immer wichtiger wird die Möglichkeit, in Zukunft gut motivierte neue Fachkräfte zu gewinnen, die aufgrund des demografischen Wandels mehr und mehr in Deutschland fehlen.

Berufsbildungsexport was ist das?

Berufsbildung ist inzwischen weltweit zu einem Wirtschaftsfaktor geworden. Nur gut ausgebildete Arbeitnehmer garantieren den Unternehmen vor allem in Hochlohnländern die notwendige Wettbewerbsfähigkeit auf den globalen Märkten. Damit wird die Berufsbildung selbst zu einem raren Gut, das in immer mehr Ländern aus den verschiedensten Gründen eine große Nachfrage erfährt

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Forschung und Transfer

F. Arians, A. Baderschneider, J. Eichmüller

ANERKENNUNG AUSLÄNDISCHER QUALIFIKATIONEN FÜR DEN ERZIEHERBERUF

Stand, Herausforderungen und Handlungsoptionennehmenskompetenzen

Der Bedarf an Fachkräften im Erziehungsbereich übersteigt das ­Fachkräfteangebot. Kindertageseinrichtungen in den betroffenen Regionen suchen daher verstärkt nach Möglichkeiten, neue Mitarbeiter­potenziale zu erschließen. Eine Möglichkeit dazu besteht in der Nutzung der Anerkennung ausländischer Qualifikationen für den Erzieherberuf.

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Julia Birkner

KARRIEREFÖRDERUNG VON FRAUEN MIT BLICK AUF FÜHRUNGSPOSITIONEN


Bislang sind Frauen in Führungspositionen stark unterrepräsentiert. Intensive politische Debatten und die Einführung der Flexi-Quote im April 2013, einer gesetzlichen Auflage zur Selbstverpflichtung von Unternehmen, haben daran wenig geändert. Es stellt sich daher die Frage, wie Frauen in Unternehmen besser auf Führungs­positionen vorbereitet werden können.

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Fachtagung am 14. Oktober 2014

Berufsorientierte Alphabetisierung Arbeitsloser

Zeit: 10.00 bis 14.30 Uhr
Veranstaltungsort: NH Nürnberg City
Bahnhofstr. 17–19, 90402 Nürnberg

Etwa 12 % der Erwerbstätigen in Deutschland im Alter von 18 bis 64 Jahren können allenfalls einzelne Wörter und Sätze lesen oder schreiben (leo. – Level-One Studie der Universität Hamburg). Diese so genannten funktionalen Analphabet(inn)en üben meist einfache Tätigkeiten aus. Da jedoch die Qualifikationsanforderungen auch im Helferbereich komplexer werden, schwinden ihre Beschäftigungsmöglichkeiten zunehmend.

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Fachtagung am 2. Dezember 2014

Der Vielfalt gerecht werden!?
Berufliche Beratung in der Migrationsgesellschaft

Zeit: 10.30 bis 17.00 Uhr
Veranstaltungsort: dbb forum Berlin
Friedrichstraße 169/170, 10117 Berlin

Was leistet migrationsspezifische beschäftigungsorientierte Beratung? Wie lassen sich verschiedene Beratungsangebote im Sinne eines ganzheitlichen Ansatzes aufeinander abstimmen? Wie kann Ratsuchenden der Zugang zu geeigneten Beratungsangeboten erleichtert werden? In interaktiven Gesprächsrunden, praxisbezogenen Fachforen und Impulsvorträgen beleuchten Vertreter aus der Beratungspraxis, aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft aktuelle Herausforderungen und zukünftige Trends der migrationsspezifischen beschäftigungsorientierten Beratung.

Die Fachtagung findet im Rahmen des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ statt, das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales, vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und von der Bundesagentur für Arbeit gefördert wird. Die Tagung richtet sich an Akteure der Arbeitsverwaltung sowie der Berufs-, Anerkennungs-, Weiterbildungs- und Existenzgründungsberatung, an Bildungsdienstleister und die interessierte Fachöffentlichkeit. Die Teilnahme ist kostenlos.

Position

Helmut E. Klein

SCHULFRIEDEN IN HESSEN?
BILDUNGS­POLITISCHE KONFLIKT­LÖSUNG ZWISCHEN CHANCE UND WIDERSPRUCH

Bildungspolitische Bekundungen zur Schulstruktur fließen beständig in die Wahlkämpfe zu den Landtagswahlen ein, und mit nahezu jedem Wechsel der regierenden Parteien nach einer Wahl geht eine Veränderung der Schulstruktur einher. Auf diese Weise bleibt die Bildungspolitik nicht nur in der Schwebe sie erschwert mit strukturbezogenen Heilsversprechen qualitätswirksame Reformansätze. Um die der Strukturdebatte immanenten und ermüdenden Konflikte zu beseitigen, haben sich bereits einige Länder eines Besseren besonnen und einen Schulfrieden ­beschlossen oder sind dabei, sich auf einen solchen zu verständigen. Ein Überblick über die in einigen Ländern bisher erzielten Commitments und auf die derzeit aktuellen Bemühungen in Hessen.

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Heinz Rulands

KOMPETENZORIENTIERTE AUSBILDUNGSORDNUNGEN 

Alter Wein in neuen Schläuchen?

Praxisnahe, verständliche Ausbildungsordnungen sind eine wichtige Grundlage der Berufsausbildung in den Betrieben. Ausbildungsordnungen sichern einen bundesweiten einheitlichen Mindeststandard. Einer neuen Empfehlung des Bundesinstituts für Berufsbildung folgend, sollen Ausbildungsordnungen künftig in Handlungsfelder strukturiert werden und das Kompetenzverständnis des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR) berücksichtigen. Was bedeutet dies für die Gestaltung der Ausbildungsordnungen und die Arbeit der Sachverständigen in Neuordnungsverfahren?

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Karlheinz Müller

WEITERBILDUNG IM ARBEITSPROZESS:
MEHRWERT FÜR MITARBEITER UND UNTERNEHMEN
 

Arbeitsprozesse bestimmen den Takt der Wirtschaft. Sie kontinuierlich zu ­optimieren, ist entscheidend für das Bestehen im internationalen Wettbewerb. Ebenso wichtig ist es, Qualifizierungsprozesse neu zu definieren und sie so eng wie möglich mit den Arbeitsprozessen zu koppeln. Besonders in kleinen und mittleren Unternehmen, die aufgrund der steigenden Qualifikationsanforderungen und der prekären demografischen Entwicklung immer stärker auf effiziente Konzepte zur Qualifizierung ihrer Fachkräfte angewiesen sind, bietet eine arbeitsprozessorientierte Weiterbildung einen guten Einstieg für ein eigenes Fachkräfteentwicklungskonzept.

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Renate Deininger

DIE IDEALE VERBINDUNG VON THEORIE UND PRAXIS 

Dualstudiengang für Berufsbildung mit den Schwerpunkten Elektro- und Automatisierungstechnik

Wenn sich ein Schüler bereits vor dem Abitur bei einem Unternehmen bewirbt und ­studieren möchte, dann weiß er, was er will. Diesen Weg hat Thomas Fliegenschmidt gewählt, indem er bei Siemens eine Berufsausbildung absolviert und gleichzeitig an der Universität Magdeburg studiert. Wie das geht? Mit einem dualen Bachelor-Studiengang, der ein intensives Studium mit Berufspraxis und einer hohen Erfolgsquote verbindet.

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Christina Barandun

ACHTSAMER FÜHRUNGSSTIL MIT PRINZIPIEN DER JAPANISCHEN KAMPFKUNST AIKIDO 

Aikido-Coaching erweitert das Führungskräftetraining um körperliche Partnerübungen. In Form von Rollenspielen können Führungskräfte genau dort zielführendere Verhaltensweisen einüben, wo sie sie benötigen: im Konflikt. Körperlich verankerte Fähigkeiten lassen sich leichter im Berufsalltag abrufen als rein kognitiv erlernte.

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Bildung International

Prof. Dr. Carmen Baumeler

DIE HÖHERE BERUFSBILDUNG DER SCHWEIZ IM UMBRUCH

 

Angesichts der geringen Jugendarbeitslosigkeit steigt das internationale Interesse am Schweizer Berufsbildungssystem. Aber lassen sich Elemente dieses Systems in einen anderen kulturellen Kontext transferieren?

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K. Dannecker, R. Stucki und C. Volz Zumbrunnen

SCHWEIZ:

UMWELTBILDUNG IN DER BERUFLICHEN GRUNDBILDUNG

Berufsfachschulen sind von Gesetzes wegen verpflichtet, Lernenden die wirtschaftlichen, ökologischen, sozialen und kulturellen Kenntnisse und Fähigkeiten [zu vermitteln], welche die Lernenden dazu befähigen, zu einer nachhaltigen
Entwicklung beizutragen (Berufsbildungsgesetz Artikel 15 Absatz 1 Bst c).

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Parthena Atanasiadou und Dr. Thomas Freiling

HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN FÜR EINE BETRIEBSNAHE BERUFSAUSBILDUNG IN GRIECHENLAND

Das Berufsbildungsgesetz in Griechenland wurde 2013 mit dem Ziel reformiert, das Berufs­bildungs­system stärker dem Bedarf der Wirtschaft ­anzupassen, die Berufsausbildung ­praxisorientierter zu ­gestalten und damit zur Senkung der hohen Jugend­arbeitslosigkeit beizutragen. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie in der Branche Tourismus und Hotellerie erarbeiteten Experten aus Deutschland und Griechenland Handlungsempfehlungen zur Umsetzung einer praxisnahen Berufsausbildung.

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Tutorium Praxis

Sofie Geisel und Doreen Eggers

FACHKRÄFTEANALYSE IN REGIONALEN NETZWERKEN 

Grundlage für erfolgreiche Arbeit

Das Innovationsbüro Fachkräfte für die Region veröffentlicht mit der Leitfadenreihe für Netzwerke zur Fachkräftesicherung ein praxisorientiertes Werkzeug zu diesem Thema. Die einzelnen Leitfäden orientieren sich inhaltlich am Netzwerkentwicklungsprozess und geben mit fachlich und praktisch unterlegten Texten, Checklisten und Beispielen eine ganz konkrete Unterstützung in der Netzwerkarbeit.

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Kristian Tangermann

LÜÜD EIN INQA-PROJEKT IM HANDWERK ZUR FACHKRÄFTESICHERUNG

 

Der demografische Wandel und der daraus entstehende Fachkräftemangel bergen Herausforderungen an die strategische Personalarbeit für Unternehmen jeglicher Branche und Größe. Ein Gemeinschaftsprojekt in Hamburg zeigt, wie man insbesondere für kleine und kleinste Betriebe Lösungen erarbeiten kann.

 

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Recht und Berufsberatung

Dr. Tobias Polloczek und Dr. Boris Alles

UNTERNEHMENSSCHÄDIGENDE ÄUßERUNGEN IN SOZIALEN NETZWERKEN KÜNDIGUNG WEGEN FACEBOOK-POST?

Die überwiegende Anzahl der Besucher nutzt soziale Netzwerke, um Neuigkeiten über Freunde zu erfahren, mit ihnen in Kontakt zu bleiben oder eigene Beiträge zu erstellen und Videos oder Fotos zu posten. Aus arbeitsrechtlicher Sicht sind solche Beiträge immer dann interessant, wenn diese einen Bezug zum Arbeitgeber aufweisen.

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Berufliche Bildung im Web

Mozilla Open Badges:

Das informelle Lernen sichtbar machen

http://www.openbadges.org

Mozilla ist wahrscheinlich den meisten bekannt als die Organisation, die hinter Firefox (dem Browser) und Thunderbird (dem E-Mail-Programm) steht. Aber die Mozilla Foundation fördert daneben eine Reihe von weiteren Projekten, zu denen auch Mozilla Open Badges gehört. „Badges“ zu übersetzen, ist gar nicht so einfach: Es sind digitale Abzeichen, die auf vielen Plattformen eingesetzt werden, um die Aktivitäten der Nutzer auszuweisen und zu belohnen. Auf Lernumgebungen wie z. B. der Khan Academy zeigen sie an, welche Module die Lerner bereits erfolgreich bearbeitet haben. Und hier werden Badges für alle interessant, die mit Bildung zu tun haben. Denn warum sollten Lerner ihre Badges nicht mitnehmen können, um z. B. auf Xing oder ­LinkedIn anzuzeigen, was sie gelernt haben bzw. über welche Fähigkeiten sie verfügen? Das wäre in Zeiten, in denen sich immer mehr Lernaktivitäten informell und selbstorganisiert im Netz abspielen, aussagekräftiger als der Hinweis auf alte Zeugnisse und Abschlüsse. Damit Badges jedoch für Lerner, Lernanbieter und andere, z. B. Arbeitgeber, einen Wert haben, braucht es eine Infrastruktur, Standards und Regeln. Diese Infrastruktur zu entwickeln und alle Interessierten an der Entwicklung zu beteiligen, ist das Ziel von Mozilla Open Badges.

Neuer Name, lange Geschichte:

Association for Talent Development

http://www.astd.org/

Das war eine Nachricht: Am 6. Mai 2014 wurde aus der "American Society for Training & Development" (ASTD), der weltweit größten Vereinigung für "workplace learning and peformance professionals", die "Association for Talent Development" (ATD). 1943 wurde die ASTD gegründet. Heute gehören ihr über 70.000 Mitglieder in über 100 Ländern an. Doch warum jetzt ein neuer Name? ASTD passte nicht mehr in eine Zeit, in der immer weniger von „Training“ und immer mehr von „Talents“, „Learning“ und „Performance“ gesprochen wird. Und auch das „American“ spiegelt die weltweite Community nicht mehr adäquat wider. Sonst hat sich erst einmal nichts geändert. Die meisten Leistungen der ATD bleiben natürlich ihren zahlenden Mitgliedern und Besuchern vorbehalten. Dazu gehören verschiedene Konferenzen, Bildungsangebote, Zertifizierungen, Awards, Workshops und Publikationen. Wer sich, ohne Mitglied zu werden, auf dem Laufenden halten möchte, dem seien die "Communities of Practice" und die "Community Blogs" empfohlen, die es zu unterschiedlichen Themen gibt. Es lohnt sich.

Nicht nur für die Hochschule:

www.e-teaching.org

Auch wenn sich das Portal "e-teaching.org" explizit an Hochschullehrende richtet, sollte man einen Blick riskieren, wenn man mit Aufgaben rund um das Online-Lernen zu tun hat. Seit dem Start im Jahr 2003 wird das Informationsangebot des Portals stetig weiterentwickelt. Es gliedert sich heute in folgende Rubriken auf: Lehrszenarien, Medientechnik, Didaktisches Design, Organisation, Aus der Praxis, Materialien, News & Trends sowie Community. Hinzu kommen regelmäßig Themenspecials, in denen eine bestimmte Fragestellung im Rahmen verschiedener Aktivitäten und Artikel näher beleuchtet wird. Betreut wird das Angebot von einem Redaktionsteam am Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) in Tübingen. Auch wenn es vor allem die E-Learning-Experten und -Interessierten in den Hochschulen ansprechen und unterstützen will: Wer sich über Forschungsergebnisse, Projekte und Veranstaltungen im Bereich des Lernens mit neuen Medien informieren will, ist hier richtig.

Man trifft sich: Online Educa Berlin

http://www.online-educa.com/

Seit 1995 trifft sich die Bildungs-Community im Hotel InterContinental in Berlin. Auch dieses Jahr werden wieder vom 3. bis 5. Dezember an die 2.000 Teilnehmer und Aussteller aus über 100 Ländern erwartet. Denn es ist, so der Veranstalter ICWE, “the largest global E-Learning Conference for the Corporate, Education and Public Service Sectors”. Es ist in jedem Fall die größte internationale Konferenz im deutschsprachigen Raum, die sich ganz den Trends im Lehren und Lernen widmet. Das Motto 2014 lautet „Changing Learning“, und es sind über 100 Sessions und Keynotes von Experten wie Howard Rheingold, Mark Surman (Mozilla Foundation), John Baker (Brightspace) und Nick van Dam (McKinsey & Company) angekündigt. Es gibt Pre-Conference Events, die Business EDUCA, die sich auf die Anforderungen von Corporate Learning einstellt, und die VIDEO EDUCA, die sich ganz dem Trendthema „Video-Lernen“ widmet. Wer mit einem Besuch liebäugelt, abonniert am besten den regelmäßig erscheinenden Newsletter. Er ist umfangreich und informativ.

Literatur

Joachim von Hagen

VERZEICHNIS DER ANERKANNTEN AUSBILDUNGSBERUFE 2014

 

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat nach den Regelungen des Berufs­bildungsgesetzes (§ 90 BBiG Absatz 3 ­Nummer 3) die Aufgabe, das Verzeichnis der anerkannten Ausbildungsberufe zu ­führen und zu veröffentlichen. Die Veröffentlichung erfolgt jährlich.

Mit diesem Angebot, das im Folgenden erläutert wird, erhalten die ­Akteure auf dem Gebiet der Berufsbildung und Wissenschaft, ausbildungs­interessierte Jugendliche sowie andere Interessenten ein fundiertes aktuelles Nachschlagewerk. 

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Riedl, Alfred/ Tenberg, Ralf (2013)

BERUFSPÄDAGOGISCHE PRAXIS IN WISSENSCHAFTLICHER REFLEXION

Jubiläumsband für Andreas Schelten

 

Das Werk Berufspädagogische Praxis in wissenschaftlicher Reflexion zeigt sich als überaus wertschätzende, persönliche und wissenschaftsorientierte Hommage an den Berufspädagogen Prof. Dr. Andreas Schelten.

Seine Emeritierung im Oktober 2013 nahmen Ralf Tenberg und Alfred Riedl, die beide bei Andreas Schelten promovierten und habilitierten, zum Anlass, die berufspädagogischen Fachbeiträge von zahlreichen Qualifikant(inn)en Andreas Scheltens in einem Band zusammenzuführen, um sein Leben, sein Werk, seine Einstellung zur Berufsbildungsforschung und die Reichweite seines Wirkens darzulegen. Kernidee ist darüber hinaus, eine Brücke zwischen Berufsbildungsforschung und Berufsbildungspraxis zu schlagen. Dies geschieht, indem die ehemaligen Doktorand(inn)en ein Portfolio an berufspädagogischen Forschungsbeiträgen vorstellen, deren Ursprung oftmals in ihren Qualifikationsarbeiten liegt und die durch ihr aktuelles Wirken in der Schulpraxis bzw. Bildungsverwaltung insbesondere in der Lage sind, den Wissenschaftspraxisbezug herzustellen.

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Claus, T.; Döring, O.; Freckmann, B.; Klingert, I.

LEITFADEN FÜR DIE BILDUNGSPRAXIS, BD. 59

Gender Management im Unternehmen
Bedarf, Implementierungsstrategien, Perspektiven

Der Leitfaden beschreibt Handlungsfelder und Umsetzungsmöglichkeiten des Gender Management an konkreten, in der Praxis erprobten Beispielen. Die Leser / innen erhalten eine konkrete Vorstellung davon, was Gender Management ist und wie die Geschlechterperspektive in betriebliche Prozesse integriert werden kann. Auf diese Weise sollen Unternehmen dazu angeregt werden, Methoden und Instrumente des Gender Management eigenständig anzuwenden. Der Leitfaden richtet sich in erster Linie an Geschäftsführer/innen, Personalverantwortliche und sonstige Fach- und Führungskräfte in KMU, aber auch an Gleichstellungsbeauftragte in Unternehmen und Organisationen, Netzwerke von Frauen für Frauen u. a. potentielle Interessierte.

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