W&B - Wirtschaft und Beruf
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W&B - Wirtschaft und Beruf

Liebe Leserinnen und Leser,

W&B Wirtschaft und Beruf erscheint seit Ausgabe 02-03.2015 nicht mehr im ZIEL-Verlag. Alle Rechte und Pflichten der Zeitschrift liegen beim Herausgeber. Alle weiteren Zuschriften oder etwaige Ansprüche richten Sie bitte direkt an den Herausgeber. Ob und wann die Zeitschrift wieder erscheint entzieht sich leider unserer Kenntnis.

Charlotte B. Venema: Meine Meinung

GERMAN ANGST ODER DIE GRUNDLAGEN DER ABENDLÄNDISCHEN KULTUR

 

 Deutschland steht vor einem großen Problem. Nein, ich meine nicht die sog. "Flüchtlingskrise". Ich meine die demografische Entwicklung. Da die Geburtenrate seit 1975 bei 1,4 Kindern je Frau liegt, würde die Bevölkerung Deutschlands ohne ständige Zuwanderung bereits seit Jahren spürbar zurückgehen. Die aktuelle Bevölkerungsprognose für Deutschland, die auf den Daten vom Dezember 2013 basiert, besagt in konkreten Zahlen, dass die hiesige Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter bis 2030 von derzeit knapp 49 Mio. auf 44 45 Mio. sinken wird. 2060 werden es demnach noch 38 Mio. sein. Wie sich ein so dramatischer Rückgang der erwerbsfähigen Bevölkerung auf die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands auswirken würde, wissen wir nicht. Wahrscheinlich ist, dass Deutschland seine wirtschaftlich starke Position und seinen Wohlstand nicht erhalten könnte.

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Cartoon

Thema: "Industrie 4.0"

Industrie 4.0 ist DAS Bussword des Jahres. Trotzdem beschleicht auch Experten nach der Lektüre ungezählter Artikel, Umfragen und Papiere ebenso ungezählter Akteure der leise Verdacht, dass sich die Flut an Publikationen eventuell umgekehrt proportional zum tatsächlichen Erkenntnisgewinn verhält. Fast jede Schlussfolgerung existiert in verschiedenen Varianten: Deutschland hinkt der Entwicklung hinterher, Deutschland ist ganz vorne. Es gehen mehr Jobs verloren, als neu entstehen werden oder umgekehrt. Da hilft nur eines: Augen aufhalten und eine eigene Meinung bilden. Ob die Veränderungen nun revolutionär oder evolutionär sind, ist eine Gretchenfrage, die sich erst in den nächsten Jahrzehnten ex post beantworten lassen wird. Für heute bringt die Frage keinen Erkenntnisgewinn. Unser aktuelles Heft ist eine Orientierungsgrundlage im Informationsdschungel. Das Gewicht und die Tragweite des Themas waren nur in einer Doppelausgabe abzubilden.

Damit wurde es auch möglich, verwandte Themen zur beruflichen Bildung und zum Corporate Learning zu behandeln. Wir können mit diesem Heft eine Reihe von aktuellen Akzenten aufnehmen, die bisher aus Platzgründen zurückgestellt werden mussten. Dazu gehören Veränderungen in der Ordnung der Berufsausbildung ebenso wie das Thema MINT oder Trends zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf.

Ihre Redaktion W&B

Im Interview: Prof. Dr. Carlo Simon

SCHÖNE NEUE WELT?

 

Die Stichworte "Industrie 4.0" und Digitalisierung stehen für signifikante ­Veränderungen in der Arbeitswelt. Aber was kommt tatsächlich auf uns zu? Auf welche Entwicklungen sollten wir unsere Aufmerksamkeit richten? Ist unser Bildungssystem auf die Entwicklung vorbereitet und richtig ausgerichtet, um junge Menschen auf eine digitale Welt vorzubereiten? W&B spricht mit Prof. Dr. Carlo Simon über die schöne neue digitale Welt der Industrie 4.0.

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Hartmut Rauen

INDUSTRIE 4.0 IST EIN TEAM-THEMA

 

Industrie 4.0 steht synonym für die Verschmelzung der Produktions­technologien mit der IT. Technisch gesehen ist das die Erfassung aller relevanten Informationen in Echtzeit und die umfassende Vernetzung aller Produktionsschritte. Daraus folgen dynamische und häufig selbst organisierte Wertschöpfungsketten.

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Charlotte Venema

INDUSTRIE 4.0 ÜBER UMBRÜCHE UND STABILITÄT

 

"Unsere Arbeitswelt verändert sich, wir leben in Zeiten des Umbruchs, die Veränderungsgeschwindigkeit nimmt zu, die Komplexität wächst": All dies sind Standardaussagen von Vertretern der Medien, der Politik, der Wissenschaft und der Wirtschaft. Die wichtigsten Stichworte in diesem Zusammenhang sind Digitalisierung, industrielle Revolution, Internet und - als aktuell häufigstes und inflationär gebrauchtes Schlagwort, das alle diese Begriffe einschließt - "Industrie 4.0".

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Thema "Industrie 4.0"

FUTURE TRACKS - ARBEITEN IN DER FABRIK 4.0

 

Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt. Was im Alltag jedes einzelnen bereits seit längerem zu bemerken ist, vollzieht sich in Wirtschaftsprozessen schon weitaus radikaler. Industrie 4.0 steht als Schlagwort für eine umfassende und intelligente Digitalisierung mit grundlegenden Elementen, die in der Verknüpfung und konkreten Ausformung dem Mitarbeiter wie auch der Führungskraft neue Aufgaben zuweisen. Das Institut für Arbeit und Personalmanagement des Volkswagen Konzerns hat hierzu im April 2015 eine Expertenkonferenz durchgeführt, um Eckwerte eines personalpolitischen Handlungsrahmens für die Herausforderungen der Fabrik 4.0 zu entwickeln und zentrale Handlungsfelder zu beleuchten.
Das Ergebnis liegt nunmehr seit Oktober 2015 als Tagungsbericht vor.

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Prof. Dr. Hartmut Hirsch-Kreinsen

WANDEL VON ARBEIT BEI INDUSTRIE 4.0

Technologieschub mit eindeutigen Konsequenzen?

Im Mainstream der aktuellen Diskussion über die Entwicklungs- und Anwendungsmöglichkeiten der Informationstechnologie wird davon ausgegangen, dass gegenwärtig ein ausgesprochener technologischer Entwicklungsschub stattfinde. Er öffne bislang völlig neue und unbe­kannte technologische Nutzungspotentiale mit geradezu disruptiven sozialen und ökonomischen Folgen (Avant 2014). In Hinblick auf die industrielle Produktion wird danach ein neues Zeitalter erkennbar, das im deutschen Sprachraum als "4. Industrielle Revolution" bzw. Industrie 4.0 (Forschungsunion/acatech 2013) bezeichnet wird.

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Prof. Dr.-Ing. Wilhelm Bauer

ARBEITSORGANISATION IN DER FABRIK 4.0

 

Wir befinden uns nach der Erfindung der Dampfmaschine, der Industrialisierung und dem Start des Computerzeitalters heute, mit dem "Internet der Dinge und Dienste" am Beginn der nächsten industriellen Revolution. Die Digitalisierung er­öffnet eine Vielzahl neuer Möglichkeiten, die das Leben der Menschen einfacher machen und neue Chancen für gesell­schaftliche, soziale und kulturelle Entwicklungen bieten.

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Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser

AUSBILDUNG UND QUALIFIZIERUNG FÜR DIE FABRIK 4.0

   Arbeiten in der Fabrik 4.0 ist anspruchsvoll und erfordert erweiterte Kompetenzen. Die berufliche Bildung bietet hierfür Spielräume, die noch besser zu nutzen sind.

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Corporate Learning 2.0 MOOC

LERNEN FÜR LERNPROFIS

 

"Wie lernen wir künftig in Organisationen?" ist der Titel eines ungewöhnlichen Experiments mit 1700 Teilnehmern und 8 gestaltenden Unter­nehmen für alle diejenigen, die selber für Lernen im Unternehmen verantwortlich sind. Den Corporate Learning 2.0 MOOC (CL20) haben die Teilnehmenden für sich selbst gemeinsam gestaltet, 8 Wochen lang, vom 21.9. bis zum 13.11.2015, ausschließlich online.

 

 

INHALT:

 

  • CL 2.0 MOOC: DEUTSCHE BAHN AG NEXT EDUCATION

Prof. Dr. Werner Sauter

 

  • DIGITALES LERNEN
    ATTRAKTIV GESTALTEN (SWISSCOM)

Prof. Dr. Joachim Niemeier

 

  • INFORMELLES LERNEN IM INTERNATIONALEN VERTRIEB

Karlheinz Pape

 

  • GAMIFICATION (SAP)

Dr. Jochen Robes

 

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Leif Edvinsson und Günther M. Szogs

WIR 4.4

Integration, Ignoranz, Industrie 4.0 Was bewegt Wirtschaft und Beruf, was das Corporate Learning?

Aus Sicht der Wechselwirkung von gesellschaftlicher Bildung und des Wissens und Lernens im globalisierten Wettbewerb liegen die Finanzkrise, der systematische Betrug bei VW und die Heraus­forderungen bei Integration der Schutz suchenden Flüchtlinge für Land und Wirtschaft gar nicht so weit auseinander. Immer wieder geht es darum, wie wir die unglaublichen Potentiale, die uns neue Technologien mit ihren sich ändernden Verkehrs- und Lebensformen bieten, wirtschaftlich, ethisch kreativ und besser nutzen. Was macht dabei das wir aus und wen schließt es ein, damit ein produktiv lebenswertes Miteinander erhalten bleibt und Zukunft mit Sinn gestaltet wird? Die Autoren beleuchten das Thema bewusst gemeinsam, um Aspekte nationaler und internationaler Perspektive zu verknüpfen.

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Claudia Schmidt

NEUE FORMEN DER FÜHRUNG SIND GEFRAGT

Die Digitalisierung ist in aller Munde und prägt die Wirtschafts- und Arbeits­welt erheblich. Um den Veränderungen gewachsen zu sein und das ­Beste für Unternehmen zu erreichen, ­müssen Führungskräfte bestimmte ­Eigenschaften und Fähigkeiten ­haben oder sich dringend aneignen.

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Forschung und Transfer

Dr. Thomas Freiling und Manuela Schneider

AUSBILDUNGSORIENTIERTE ALPHABETISIERUNG

Förderkonzept für Jugendliche mit Schriftsprachdefiziten am Übergang Schule Beruf

Jugendliche funktionale Analphabeten / Analphabetinnen sind ­besonders von Arbeitslosigkeit und Armut bedroht. Neben den Folgen für die Betroffenen selbst kann dies mittel- und langfristig zu hohen volkswirtschaftlichen Kosten führen, und ­Unternehmen müssen auf dringend benötigte Potenziale zur Fachkräfte­sicherung verzichten.

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Christina Rathmann und Saskia Gagern

STUDIENABBRECHER/INNEN FÜR EINE BERUFSAUSBILDUNG GEWINNEN

Status quo und Handlungsbedarf

In Deutschland existieren unterschiedliche Strategien und Initiativen, um Studienabbrechern/innen neue berufliche Perspektiven aufzuzeigen. Der Beitrag stellt sie vor und erläutert den weiteren Handlungsbedarf.

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Martin Schubert

INTEGRATIONSORT BETRIEB

Angesichts der vielen Menschen, die vor Krieg und Verfolgung aus ihren Heimatländern fliehen und in Deutschland und anderen Teilen Europas Schutz suchen, ist das Thema Migration derzeit allgegenwärtig. Nach der Ersthilfe wird das Thema der Zukunft ihre gesellschaftliche Integration sein. Diese ist ohne ein erfolgreiches Einmünden in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt nicht denkbar. Die Aufgabe, die vorhandenen Potenziale von Migrantinnen und Migranten zu nutzen und zu entwickeln, bedeutet für die Betriebe ebenso eine Chance wie eine große Herausforderung.

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Position

Heinz Rulands

BERUFE IM WANDEL

Flexible Ausbildungsordnungen für die betriebliche Ausbildung

Eine wesentliche Grundlage des Erfolgs der dualen Ausbildung sind praxisgerechte Ausbildungsordnungen, die einerseits einen vergleichbaren Qualitätsstandard liefern und andererseits erlauben, die Ausbildung an die unterschiedlichen Anforderungen der Betriebe flexibel anzupassen. Für die Strukturierung der Ausbildungsordnungen stehen verschiedene Modelle zur Verfügung. Eine Untersuchung des BIBB 1 widmet sich der Frage, wie und nach welchen Kriterien Ausbildungsberufe strukturiert werden sollen

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Prof. Dr. Axel Plünnecke

REGIONALE HERAUSFORDERUNGEN UND CHANCEN DER ZUWANDERUNG

Zuwanderung hat in den letzten Jahren in erheblichem Maße zur MINT-Fachkräfte­sicherung beigetragen vor allem in den akademischen MINT-Berufen. Von der ­Zuwanderung der letzten Jahre profitieren am stärksten die süddeutschen Regionen. Die Potenziale der aktuellen Flüchtlingsmigration für die MINT-Fachkräftesicherung sind hingegen begrenzt und ersetzen keine qualifizierte Zuwanderung.

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Dr. Beate Christophori/ Prof.Dr. Daniela Rastetter

EXTERNES AUSBILDUNGSMANAGEMENT:
EIN MARKT DER ZUKUNFT

Eine wissenschaftliche Untersuchung zeigt, dass deutsche Unternehmen bereit sind, mehr in die Zukunft der Berufsausbildung zu investieren, indem sie externe Dienstleistungen hinzukaufen. Externes Ausbildungsmanagement bietet ganzheitliches Know-how für kommende pädagogische und wirtschaftliche Herausforderungen.

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Antje Röwe und Reinhard Völzke

DER TALENTKOMPASS NRW IN DER PRAXIS

Fähigkeiten und Interessen erkennen und einsetzen

Das Erkennen von übertragbaren Fähigkeiten und die Identifikation von relevanten ­Interessengebieten ist ein Ansatz, der gleichermaßen in der Personalentwicklung, in der Entwicklung von Führungskräften und in der Karriereberatung zum Einsatz kommen kann. Der TalentKompass NRW hilft bei Navigation und Kompetenzfeststellung.

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Peter Schühly

DER STAATLICH GEPRÜFTE TECHNIKER

Perle der beruflichen Bildung

Seit 2009 hat sich einiges getan. So fiel im Frühjahr der Beschluss der Kultusministerkonferenz, dass beruflich Qualifizierte, z. B. Meister und staatlich geprüfte Techniker, einen Hochschulzugang erhalten. Der Verein der Techniker e. V. beschäftigt sich seit 2004 in Form von Spitzengesprächen und Fachtagungen auf Topniveau mit diesem Thema.

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Bildung International

Prof. Dr. S. Mühlemann/Prof. Dr. Stefan C. Wolter

LEHRLINGSAUSBILDUNG NACH DEM KONZEPT IN DER SCHWEIZ:
EIN "LOHNENDES" MODELL FÜR SPANISCHE UNTERNEHMEN?

Selbst Duale Ausbildungsmodelle stoßen bisher in Spanien auf wenig Resonanz bei den Betrieben. Ein Grund, Kosten und den Nutzen der Lehrlingsausbildung aus der Sicht einer spanischen Firma für den Fall zu simulieren, dass diese in Spanien nach schweizerischem Modell in Schule und Betrieb ausbilden würde.

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Dr. Peter Schlögl

NOVELLIERUNG DES BERUFS­AUSBILDUNGSGESETZES BUSINESS AS USUAL?

Der Beitrag gibt einen Überblick zu aktuellen Entwicklungen zur Modernisierung in der österreichischen Berufsausbildung, insbesondere zur Zielarchitektur beruflicher Bildung sowie zur Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung.

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Tutorium Praxis

Horse Dream Academy

NATUR ERLEBEN UND KOMPETENZ ERFAHREN

Prof. Dr. Hans-Joachim von Scheidt

Bachelorstudiengänge bieten in der Regel Module zur Vermittlung von Schlüsselqualifikationen an ganz im Sinne des bildungspolitischen Anspruchs auf "Employability".Offen bleibt vielfach die Frage der methodischen Umsetzung im Hoch­schulunterricht. Ein bislang wenig genutztes Lernarrangement eröffnen Outdoortraining und Pferde­coaching für Studierende. Der Studiengang Dienstleistungsmarketing der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) hat dies umgesetzt.

 

 

 

AHA, EIN PFERD!

Gerhard J. Krebs

1996 begann ein Startup am Bodensee seinen Geschäftsbetrieb, dessen Geschäftsführer aus der IT-Industrie kam. Aber ihr Geschäftsmodell hatte nicht das Geringste mit dem damaligen IT / Internet-Gründungsboom zu tun und war so ungewöhnlich, dass die Medien sich entweder darüber lustig machten oder voller Bewunderung von ganz neuen Erfahrungen berichteten. HorseDream setzt(e) Pferde als Trainer in Seminaren für Führungskräfte ein. Was als Startup begann, ist heute ein weltweites verbreitetes Geschäftsmodell von Unternehmen, die über die EAHAE verbunden sind.

DIE VISION DER EAHAE

Die Vision der EAHAE ist es, pferdegestützte Aus- und Weiterbildung als eine generelle Form der Persönlichkeitsentwicklung und der beruflichen Bildung in Unternehmen, Organisationen, Institutionen und für persönliche Belange zu etablieren

SOFTSKILLS AUF TRAB GEBRACHT

Andrea Schmitz M.A.

Die HorseDream Academy Berlin startete im Sommer­semester 2014 die erste eintägige Intervention mit Pferden zur Vermittlung von Softskills an einer Hoch­schule. Im Studiengang Unternehmensgründung und -nachfolge an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR) überzeugte das innovative Lehrkonzept. Ab dem Sommersemester 2016 wird das Lehrkonzept ebenfalls im Masterstudiengang Prozess- und Projekt­management zum Einsatz kommen. Eine Weiterentwicklung in Zusammenarbeit mit Dipl. Psychologin Dr. Claudia Nebel-Töpfer von equinnsicht (equinnsicht.de) für das Unterrichtsmodul Führung in Projekten und ­Prozessen im Master­studiengang ist geplant.

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Ingrid Erkel und Dr. Annelie Weiske

DIE GEFÄHRDUNGSBEURTEILUNG IN DER INDUSTRIE

Von der Pflichtübung zum Gewinn für alle?

Was viele Unternehmen noch nicht wirklich realisiert haben: Es gibt seit Oktober 2013 einen neuen Paragrafen im Arbeitsschutzgesetz, der alle Unternehmen dazu verpflichtet, die psychischen Belastungsfaktoren an Arbeitsplätzen zu identifizieren und zu reduzieren. Wie kann dieser ­Prozess so aufgesetzt werden, dass die rechtlichen Vorgaben erfüllt ­werden, und viel wichtiger das gesamte Unternehmen davon deutlich und erkennbar für alle profitiert?

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Recht und Berufsberatung

Bent Paulsen

KEINE BERUFSLENKUNG BEIM ÜBERGANG SCHULE BERUF!

Das Nationale Forum Beratung in Bildung, Beruf und Beschäftigung e.V. (nfb) begrüßt in einem aktuellen Positionspapier zur Beratung am Übergang Schule Beruf die vielfältigen Programme und Initiativen. Das Forum warnt allerdings davor, die grundgesetzlich garantierte Berufswahlfreiheit zu gefährden, wenn Jugendlichen keine interessenneutrale und professionelle Beratung zur Seite steht.

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Berufliche Bildung im Web

Literatur

BERTELSMANN STIFTUNG (HRSG., 2015)

 KOMPETENZEN ANERKENNEN
WAS DEUTSCHLAND VON ANDEREN STAATEN LERNEN KANN

 

Wie anerkennen und nutzen europäische Länder informelles und non-formales Lernen? In Deutschland wird beruflich relevantes Erfahrungswissen kaum erfasst erfasst und sichtbar gemacht. Menschen lernen jedoch auch informell in Beruf und Freizeit sowie non-formal in der Weiterbildung also kontinuierlich und über formale Bildungseinrichtungen hinaus. Diese Kompetenzen können für die berufliche Handlungsfähigkeit in vielen Fällen bedeutender sein als formell zertifiziertes Wissen und Können. Ein Anerkennungssystem könnte besonders formal Geringqualifizierten und Zuwanderern helfen, aber auch anderen Erwerbstätigen sowie den Unternehmen, wenn es darum geht, alle berufsrelevanten Kompetenzen besser verwertbar zu machen.

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Blötz, Ulrich (Hrsg., 2015)

PLANSPIELE UND SERIOUS GAMES IN DER BERUFLICHEN BILDUNG

 

Die Multimediapublikation in der Reihe der Berichte zur Beruflichen Bildung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) thematisiert die Anwendung von Simulation und Lernspielen für das berufliche Lernen. Angesprochen werden Trainer / -innen und Lehrkräfte, aber auch Personal-, Organisations- und Unternehmensverantwortliche, die nach Transparenz im vielfältigen, aber oft unübersichtlichen Angebot an Planspielen und Serious Games für die berufliche Bildung suchen.
Die Publikation besteht aus einem Buch, einer DVD und einer Internet-Website. Der komplexe Bereich der Lernspiele von derzeit ca. 600 verschiedenen Spielangeboten wurde hier klassifiziert und katalogisiert. Im Rahmen des BIBB Forschungsprojektes "Entwicklung planspielgestützter Lernarrangements in der kaufmännischen Aufstiegsförderung" entstanden Erfahrungsbeiträge, die den Katalog ergänzen.

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