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W&B gehört seit 1948 zu den renommiertesten Fachzeitschriften der Beruflichen Bildung!

W&B - Wirtschaft und Beruf

Jörg E. Feuchthofen

FLEXIBLE ARBEITSWELTEN

 

Teilzeit, Leiharbeit und MiniJobs verändern die Arbeitswelt, während der Anteil unbefristeter Vollzeitstellen wächst. Die Formen von Arbeit werden vielfältiger. Was bedeutet das
für Betriebe und Mitarbeiter?

 

Das Ende der Normalarbeitsverhältnisse, die Zunahme prekärer Lebenslagen, Flexibilisierung und Mobilisierung von Arbeit, kreative Ökonomie, Wissensgesellschaft: So werden einige meist düstere Veränderungen umschrieben, die in der Diskussion über die Zukunft der Arbeit für Entgrenzung und das Ende von Verlässlichkeit stehen sollen. Die Bertelsmann-Stiftung hat daher 2013 eine 20-köpfige Expertenkommission "Arbeits- und Lebensperspektiven in Deutschland" berufen, die sich mit den aktuellen Herausforderungen der modernen Arbeitswelt und ihren Einflüssen auf die Gesellschaft befassen soll. Sie wird bis Ende des Jahres Handlungsempfehlungen für Politik und Gesellschaft formulieren und öffentlich diskutieren. Die Mitglieder der Kommission stammen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Darunter sind auch Vertreter der Tarifparteien.

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Cartoon

Im Interview: Dr. Michael Hann

Kulturwandel über den Wolken

Flugsicherung ist kein Alltagsgeschäft. Eine selbstbewusste Arbeitnehmergruppe mit hoher Spezialisierung kennt ihren Marktwert. Zusätzlich entwickelt sich die Deutsche Flugsicherung seit 20 Jahren schrittweise von einer Behörde zu einem privatwirtschaftlich geführten Unternehmen, das neben der Erfüllung hoheitlicher Aufgaben auch auf dem freien Markt agiert. W&B spricht mit Dr. Michael Hann, Geschäftsführer Personal der DFS GmbH.

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Thema: Talentmanagement

Ein breites und systematisches "Talentmanagement" ist in der hiesigen Personal- und Bildungsarbeit kein allgemeiner Standard, wenn es um strategische Ansätze oder auch nur um Werkzeug­koffer geht. Im anglo-amerikanischen Raum ist das anders:

Talent Management gehört dort zu den etablierten strategischen Leistungskriterien eines Unternehmens, von der Anwerbung neuer bis zur Förderung eigener Mitarbeiter. Talent Management greift weiter als das traditionelle Instrumentarium zur Potenzialanalyse und -entwicklung. Einbezogen sind auch Bereiche wie das Employer Branding, die Bereitstellung neuer Positionen für die Karriereentwicklung, offene Investitionen in Mitarbeitertalente, alles begleitet durch verbindende Strukturen und Prozesse.

Man kann es auch kurz und trocken formulieren: Mitarbeitertalente werden in deutschen Unternehmen zwar bedient und in der Qualifizierung gefördert, aber meist dort, wo es um die qualitative Besetzung von bereits vorab und gesondert definierten Positionen geht. Demgegenüber setzt Talent Management auf eine Wechselwirkung zwischen Talentförderung und Positionsentwicklung. Stellenprofile und ihr Qualifikationsbedarf sind nicht alleinige Auswahl- und Förderkriterien. Organisations- und Personalentwicklung sind miteinander verzahnt. Sie beziehen den Kompetenzpool von Mitarbeitern intensiv mit ein. Es gibt weniger enge "Schubläden". Das schafft aus betrieblicher Sicht größere Freiräume, manchmal auch experimentelle Risiken.
Doch der Einsatz lohnt sich.

Ihre Redaktion W&B

Daniel Stapf

TALENT MANAGEMENT?

Die Möglichkeiten, die Talent Management bietet, werden von Unternehmen noch nicht aus­reichend genutzt. Die Prozesse sind eher informell als systematisch, die strategische Bedeutung wird unterschätzt. Aber es kommt Bewegung in das Thema.

Unternehmen Im Frühjahr 2013 nahmen 1.769 Unternehmen an der Online-Befragung der Vereinigung hessischer Unternehmerverbände zum Thema Talent Management teil. Die Befragung wurde im Rahmen des IW-Personalpanels des Instituts der Deutschen Wirtschaft durchgeführt. Basierend darauf beleuchtet der folgende Artikel erste empirisch gestützte Erkenntnisse und Aspekte zur Bedeutung, Investitionsbereitschaft und Entwicklung des Talent Management. Er liefert darauf aufbauend Ansatzpunkte zur Talententwicklung und Optimierung von Talent Management-Praktiken.

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Prof. Dr. Gunther Olesch

WERTE UND ATTRAKTIVITÄT ALS ERFOLGSGARANTEN

Vor 20 Jahren hat Phoenix Contact eine HR-Vision formuliert: Wir sind die besten Arbeitgeber . Das ist nicht nur ein Postulat, sondern auch messbar. Eine HR-Bilanz ergänzt die wirtschaftliche Bilanz des Unternehmens.

Was beseelt Phoenix Contact, exzellentes HR-Management zu betreiben? Bei Arbeitgeberwettbewerben wie TOP JOB, Great Place to Work oder CRF wollen wir olympisches Metall gewinnen, entweder Bronze, Silber oder Gold. Wenn wir einen der drei ersten Plätze besetzen, haben wir unsere Vision realisiert, wobei wir Gold besonders anstreben.

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Peter Mischke

INTERNATIONALES TALENTMANAGEMENT

HERAUSFORDERUNGEN FÜR DEN DEUTSCHEN MITTELSTAND

Internationale Rekrutierung wird auch zum Thema für den Mittelstand. Aber Rekrutierungsprozesse, Auswahlkriterien und die Unternehmenskultur sollten zu dieser Strategie passen.

Nicht nur einschlägige Fachzeitschriften berichten über die Probleme vieler Unternehmen, Spezialistenpositionen mit geeigneten Mitarbeitern zu besetzen. Mittlerweile hat das Thema so stark an Brisanz gewonnen, dass es auch in den Massenmedien immer häufiger behandelt wird. Den größten Herausforderungen sehen sich zurzeit kleine und mittelständische Unternehmen gegenüber, deren Sitz sich fernab von attraktiven Ballungsgebieten im ländlich geprägten Raum befindet.


Dieser Beitrag legt den Fokus auf das internationale Talentmanagement als eine von verschiedenen Möglichkeiten, dem bevorstehenden Mangel an qualifizierten Mitarbeitern entgegenzuwirken."?

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Prof. Dr. Stephan Fischer

POTENZIALMANAGEMENT IM MITTELSTAND

Das Thema Potenzialmanagement stellt schon heute eine der zentralen Herausforderungen für Unternehmen dar. Für Analyse und Entwicklung sollten sich kleine und mittlere Unternehmen vernetzen und externe Expertise einholen.

Unternehmen sind aktuell mit zwei zentralen Herausforderungen konfrontiert: steigender Komplexität und War for Talents. Die Komplexität steigt u. a. durch die zunehmende Globalisierung und eine veränderte Nachfrage, die von der Komponente über das System hin zur Dienstleistung geht.

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Tobias Hurrle

,MIA SAN KRONES

Employer Branding für Konzerne ist wahrlich eine Mammutaufgabe. Wie schafft man für ca. 12.000 Mitarbeiter eine "unterscheidbare, authentische, glaubwürdige, konsistente und attraktive Arbeitgebermarke"?

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Dr. Benjamin Heckmann

DUALES INFORMATIKSTUDIUM: MEHR ALS THEORIE

Festes Gehalt, Berufspraxis, wissenschaftliches Studium und gute Jobaussichten: Das duale Informatikstudium an der Hochschule Darmstadt klingt nach einem Traumstudium. Zwei Studenten berichten vor dem Abschluss über ihre Erfahrungen.

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Charlotte B. Venema: Meine Meinung

DICHTUNG UND WAHRHEIT

 

Wenn es Menschen gibt, die Talent haben, dann sollte es auch Menschen geben, die kein Talent haben. Alle Bemühungen von HR laufen darauf hinaus, sicherzustellen, dass keiner dieser talentlosen Low-Performer das Bewerbungsverfahren übersteht.

Die aktuellste, im Trend liegende Methode dazu sind Kompetenzmodelle. Sie beschreiben genau, welche Kompetenzen erwünscht sind. Aber genau hier fangen die wirklichen Probleme erst an. Wir suchen innovative, kreative, selbstständige, intrinsisch motivierte Entrepreneure mit ausgeprägter sozialer Kompetenz, belastbar, flexibel und was noch alles. Talente eben. Aber "Talent" ist in Wahrheit ein relativer Begriff.

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Forschung und Transfer

Simone Adler

PROFESSIONALISIERUNG IN DER BERUFSEINSTIEGSBEGLEITUNG -
EINE NEUE HERAUSFORDERUNG TEIL 2

In Ausgabe 6/2013 dieser Zeitschrift ging die Autorin im ersten Teil des Artikels auf die Rahmenbedingungen des Übergangsmanagements ein. Dabei wurde gezeigt, dass die Übergangsbegleitung von verschiedenen Akteuren und Institutionen geprägt wird. Die Abstimmung der Beteiligten im Arbeitsfeld stellt eine wesentliche Bedingung für erfolgreiches Übergangsmanagement dar. Beschrieben wurden die Arbeitsschwerpunkte und die resultierenden Anforderungen an die Berufseinstiegsbegleitung.

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Position

Michael Höhler

DAS EXPERTENGESPRÄCH IM BERUFSSCHULUNTERRICHT

Die berufspädagogische Forschung befasst sich mit Lehr-/Lernmethoden, bei denen der Schüler selbst und seine Motivation stärker im Fokus stehen.

Attraktivität steht als Synonym für den Begriff Anziehungskraft. Welche anziehende Wirkung übt die Berufsausbildung in Deutschland aus, und ist sie damit attraktiv?

Mit Blick auf die Berufsschule resultiert mit etwas Polemik betrachtet deren Anziehungskraft für die Schüler zunächst einmal aus dem gesetzlich vorgeschriebenen Besuch dieser Schulform, wenn eine Ausbildung im bewährten Dualen System der Berufsausbildung absolviert wird. Für die Motivation der Lerner ist diese Vorgabe wenig hilfreich, kaum hinreichend und von geringer anziehender Wirkung.

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Karlheinz Pape

WISSENSTRANSFER IM BARCAMP [1,8 MB]

Es ist eine ungewöhnliche Allianz: Der Arbeitgeberverband HESSENMETALL, die Technische Hochschule Mittelhessen und ein Dachverband, die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände, bieten am 7. 8. März 2014 das erste WissensTransferCamp an. Eingeladen sind alle, die sich in Wirtschaft oder Wissenschaft direkt oder indirekt mit dem Thema befassen.
 
Wissenstransfer? Der Begriff beschreibt einen Prozess, den wir gewöhnlich mit unterschiedlichen Worten belegen. Lehren, Lernen, Besprechung, Tagung, Ausbildung, Wissensmanagement sind nur einige dieser Begriffe, die den Wissenstransfer für Individuen meinen. Das Übernehmen ausgebildeter Mitarbeiter aus Bildungsorganisationen, die Zusammenarbeit von Unternehmen mit Hochschulen bei Forschung und Entwicklung und die Kooperation von Herstellern und Zulieferern sind andere Umschreibungsbeispiele für den Wissenstransfer zwischen ganzen Organisationen.

Diesen Artikel kostenlos herunterladen [1,8 MB]

Bildung International

Carmen Baumeler, Katja Dannecker und Ines Trede

DIE HÖHERE BERUFSBILDUNG DER SCHWEIZ IM UMBRUCH

Die höhere Berufsbildung der Schweiz erhielt vor zehn Jahren eine ­Aufwertung und klare Positionierung (Tertiärstufe B)
im Bildungssystem der Schweiz. Diese bildungs­systemischen Neuerungen stellen sie vor neue ­Herausforderungen.

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Tutorium Praxis

Jakob Huber und Dr. Harry Neß

DAS KMU.KOMPETENZBUCH

Im Sinne einer vorausschauenden Personalentwicklung, die sich an aktuellen Themen orientiert, ist die Kompetenzanalyse und -entwicklung der Mitarbeiter ein wichtiger Bestandteil auch für kleine und mittlere Unternehmen. Das hessische KMU.Kompetenzbuch-Projekt hat nach der Entwicklung eines entsprechenden Tools Praxiserfahrungen gewonnen. Einführend werden in einem ersten Beitrag der Hintergrund des Projektes, der Aufbau des Tools und die Projektstruktur erläutert.

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Recht und Berufsberatung

Dr. Angela Emmert und Jonas Weller

RÜCKZAHLUNGSVERPFLICHTUNGEN IN AUS- UND FORTBILDUNGSVERTRÄGEN

Finanziert der Arbeitgeber einem Mitarbeiter Aus- und Weiterbildungen, hat er in der Regel ein Interesse daran, dass der Mitarbeiter diese neu erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten im Unternehmen einbringt. Entsprechend möchte der ­Arbeitgeber den Mitarbeiter binden. In gewissen Grenzen ist es zulässig, die Rückzahlung von Kosten für den Fall zu vereinbaren, dass der Mitarbeiter das Unternehmen vor Ablauf einer bestimmten Zeit verlässt. Doch wann ist dies der Fall?

Aus-, Fort- und Weiterbildungen spielen im Arbeitsleben eine wichtige Rolle. Sie ermöglichen dem Mitarbeiter, seine Position auf dem Arbeitsmarkt erheblich zu verbessern. Zugleich fördern zusätzliche Kenntnisse und Fähigkeiten natürlich auch den Beitrag, den der Mitarbeiter im Unternehmen leisten kann. Entsprechend können solche Maßnahmen sehr im Interesse des Arbeitgebers liegen.

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Berufliche Bildung im Web

Elliot Masie: "Futurist, Analyst, Speaker"

http://masie.com/

Wer sich in den letzten zwanzig Jahren mit dem Lernen im Netz oder neuen Medien und Technologien in der Bildung beschäftigt hat, wird sicher einmal dem Namen Elliott Masie begegnet sein. Erst kürzlich wurde er wieder zur weltweit einflussreichsten Persönlichkeit auf dem “corporate e-learning sector” bestimmt. Und das kommt nicht von ungefähr: Das "MASIE Center" ist ein anerkanntes Institut, das sich mit Forschungsprojekten, Veranstaltungen und Publikationen ganz auf Trends und Innovationen in der Weiterbildung von Unternehmen und Organisationen konzentriert. Ob iPhone oder 3-D-Drucker: Kaum ist eine neue Technologie auf dem Markt, erscheint ein kurzes Video, in dem Elliott Masie vor unseren Augen über ihr Potential für das Lehren und Lernen nachdenkt. Seinen empfehlenswerten Newsletter "Learning TRENDS" haben über 52.000 Leser abonniert. Elliott Masie steht auch dem Learning CONSORTIUM vor, einer Interessengemeinschaft von über 230 Organisationen. Und nicht zuletzt ist Elliott Masie Gastgeber einer jährlichen Bildungskonferenz, an der regelmäßig über 1.500 Besucher teilnehmen. Die Keynote der "Learning 2013" hielt übrigens Hillary Clinton. Viele dieser Aktivitäten spiegeln sich selbstverständlich in den vielfältigen Ressourcen wider, die Elliott Masie und sein Team im Netz pflegen.

"Dach KM": Wo sich Wissensmanager austauschen

www.xing.com/net/knowledgemanagement

Inzwischen gehört es zu einem professionellen Auftritt, mit einem Profil auf einem sozialen Netzwerk wie XING oder LinkedIn präsent und erreichbar zu sein. Etwas weniger bekannt sind die Gruppen, die sich Interessierten auf diesen Netzwerken zum Austausch und zur Vernetzung bieten. Wie zum Beispiel die Gruppe "Knowledge Management" (kurz: DACH KM), die es seit Februar 2004 auf XING gibt. Bis heute haben hier knapp 6.000 Mitglieder über 5.500 Beiträge verfasst und DACH KM "zur größten, aktivsten und populärsten virtuellen Gemeinschaft zum Thema Wissensmanagement im deutschen Sprachraum" gemacht, wie es auf XING heißt. Herzstück dieser Gemeinschaft sind die Diskussionsforen, die es zu verschiedenen Themen wie z. B. "Wissensmanagement Aus- und Weiterbildung" oder "Werkzeuge/Instrumente des Wissensmanagements" gibt. Das letztgenannte Forum wird übrigens von Angelika Mittelmann betreut, die 2011 auch das Handbuch "Werkzeugkasten Wissensmanagement" verfasst hat. Ansonsten sorgen vier Moderatoren für einen reibungslosen Informationsaustausch der Community. Mit Erfolg. DACH KM ist, das nur am Rande, nicht nur für XING-Mitglieder offen.

BWP@: Eine Online-Institution

http://www.bwpat.de/

Seit dem 19. November 2001, also länger als Facebook, YouTube oder Twitter, gibt es bwp@. Es nennt sich ein "Online-Fachjournal für alle an der Berufs- und Wirtschaftspädagogik Interessierten, die schnell, problemlos und kostenlos auf reviewte Inhalte und Diskussionen der Scientific Community zugreifen wollen." Getragen wird "bwp@ Berufs- und Wirtschaftspädagogik – online", wie es ausgeschrieben heißt, von einem gemeinnützigen Verein mit Sitz im Hamburger Institut für Berufs- und Wirtschaftspädagogik. Seit 2001 haben 1.043 Autorinnen und Autoren (zu denen auch der Schreiber dieser Zeilen gehört) für bwp@ 1.046 Beiträge verfasst (Stand: Januar 2014). Im Juni 2013 erschien bereits die 24. Ausgabe des Fachjournals zur „Didaktik beruflicher Bildung“ (mit über 25 Beiträgen) und im Dezember 2013 die 25. Ausgabe zur „Ordnung und Steuerung der beruflichen Bildung“ online (mit 13 Beiträgen). Im gleichen Monat wurde auch der 145. Newsletter verschickt. Hinzu kommen regelmäßige Rezensionen, Leseempfehlungen, Nachrichten und Personalia, auf die der Newsletter verweist. Kurz: eine Fundgrube für die klassische Berufs- und Wirtschaftspädagogik.

Literatur

Lutz Bellmann und Robert Helmrich (Hrsg, 2014)

UNTERNEHMERISCHE HERAUSFORDERUNGEN ZU BEGINN DES DEMOGRAFISCHEN EINBRUCHS

 

Der Titel des Buches macht, da in der (Forschungs-)Welt der beruflichen Bildung eher untypisch, neugierig. Der zweite Blick auf den Teaser der Rückseite enttäuscht dann ein wenig, ist er doch sehr im Jargon einschlägiger wissenschaftlicher Projektbeschreibungen gehalten: "Zwar kann aus wissenschaftlicher Sicht derzeit nicht von einer generellen gesamtwirtschlichen Fachkräftelücke gesprochen werden, wohl geben aber bereits die aktuellen Schwierigkeiten bei der Besetzung offener Stellen in bestimmten Berufen, Branchen und Regionen einen Vorgeschmack auf die zukünftig zu erwartenden Herausforderungen für die betriebliche Aus- und Weiterbildung."

Wer hier nicht aufgibt und das Buch zur Seite legt, wird belohnt. Schon das Vorwort ist mit drei präzisen Eingangsfragen erfrischend klar und deutlich: "Wie rekrutieren Betriebe ihre Fachkräfte? Welche langfristigen Strategien nutzen sie? Und gibt es heute schon Reaktionen der Betriebe auf drohenden Fachkräftemangel?"

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Rolf Schulmeister (Hrsg, 2013)

MOOCS MASSIVE OPEN ONLINE COURSES

Offene Bildung oder Geschäftsmodell?

 

Massive Open Online Courses sind das Thema der Saison. An allen Ecken wird diskutiert, werden Pläne geschmiedet, wird über die Zukunft der Lehre und Weiterbildung nachgedacht. Und all das geschieht offen, in fast täglich erscheinenden Nachrichten, Blogposts und Konferenzbeiträgen. Was kann in diesem Fluss der Ereignisse eine Dokumentation leisten? Wie geht man bei der Planung eines solchen Bandes vor: Wählt man die strategische Perspektive, um sich mit dem Blick nach vorn bewusst vom Tagesgeschehen abzuheben? Oder stürzt man sich ins Getümmel der Nachrichten, Entwicklungen und Begriffe, um Späteinsteigern einen Überblick zu verschaffen?

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f-bb Publikation

BETRIEBLICHE WEITERBILDUNG MITGESTALTEN

HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN FÜR SOZIALPARTNER

 

2008 startete die Qualifizierungsoffensive für Deutschland. Zu ihren zentralen Zielen zählte es, die Weiterbildungsbeteiligung von Beschäftigten und Unternehmen zu steigern. Eine besondere Bedeutung kommt in diesem Handlungsfeld den Sozialpartnern zu. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat daher in enger Abstimmung mit der BDA | Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und dem Deutschen Gewerkschaftsbund eine Weiterbildungsrichtlinie erarbeitet. Sie unterstützt Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften bei ihren Bemühungen, die betriebliche Weiterbildung zu stärken und durch die Schaffung nachhaltiger Strukturen zu sichern.

Der Band zeigt auf, wie Sozialpartner und Betriebsparteien dazu beitragen können, betriebliche Weiterbildung wirkungsvoll und zukunftsfähig zu gestalten, und wie Kooperationen zwischen Sozialpartnern und Unternehmen erfolgreich durchgeführt werden können.

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