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Heinz Rulands

BERUFE IM WANDEL

Flexible Ausbildungsordnungen für die betriebliche Ausbildung

Eine wesentliche Grundlage des Erfolgs der dualen Ausbildung sind praxisgerechte Ausbildungsordnungen, die einerseits einen vergleichbaren Qualitätsstandard liefern und andererseits erlauben, die Ausbildung an die unterschiedlichen Anforderungen der Betriebe flexibel anzupassen. Für die Strukturierung der Ausbildungsordnungen stehen verschiedene Modelle zur Verfügung. Eine Untersuchung des BIBB 1 widmet sich der Frage, wie und nach welchen Kriterien Ausbildungsberufe strukturiert werden sollen

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Prof. Dr. Axel Plünnecke

REGIONALE HERAUSFORDERUNGEN UND CHANCEN DER ZUWANDERUNG

Zuwanderung hat in den letzten Jahren in erheblichem Maße zur MINT-Fachkräfte­sicherung beigetragen vor allem in den akademischen MINT-Berufen. Von der ­Zuwanderung der letzten Jahre profitieren am stärksten die süddeutschen Regionen. Die Potenziale der aktuellen Flüchtlingsmigration für die MINT-Fachkräftesicherung sind hingegen begrenzt und ersetzen keine qualifizierte Zuwanderung.

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Dr. Beate Christophori/ Prof.Dr. Daniela Rastetter

EXTERNES AUSBILDUNGSMANAGEMENT:
EIN MARKT DER ZUKUNFT

Eine wissenschaftliche Untersuchung zeigt, dass deutsche Unternehmen bereit sind, mehr in die Zukunft der Berufsausbildung zu investieren, indem sie externe Dienstleistungen hinzukaufen. Externes Ausbildungsmanagement bietet ganzheitliches Know-how für kommende pädagogische und wirtschaftliche Herausforderungen.

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Antje Röwe und Reinhard Völzke

DER TALENTKOMPASS NRW IN DER PRAXIS

Fähigkeiten und Interessen erkennen und einsetzen

Das Erkennen von übertragbaren Fähigkeiten und die Identifikation von relevanten ­Interessengebieten ist ein Ansatz, der gleichermaßen in der Personalentwicklung, in der Entwicklung von Führungskräften und in der Karriereberatung zum Einsatz kommen kann. Der TalentKompass NRW hilft bei Navigation und Kompetenzfeststellung.

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Peter Schühly

DER STAATLICH GEPRÜFTE TECHNIKER

Perle der beruflichen Bildung

Seit 2009 hat sich einiges getan. So fiel im Frühjahr der Beschluss der Kultusministerkonferenz, dass beruflich Qualifizierte, z. B. Meister und staatlich geprüfte Techniker, einen Hochschulzugang erhalten. Der Verein der Techniker e. V. beschäftigt sich seit 2004 in Form von Spitzengesprächen und Fachtagungen auf Topniveau mit diesem Thema.

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Prof. Dr. Bernhard May

4² MIT BOLOGNA-REFORM EINE ERFOLGSGESCHICHTE

 

"For two": Für Studierende wie für Wirtschaft und Gesellschaft können die letzten 16 Jahre der Hochschulreform als Stärkung, Fortschritt und Erfolg gebucht werden.

1999 2015: 16 Jahre Bologna-Reform haben die Hochschullandschaft fit gemacht für die Anforderungen der Gesellschaft und der Wirtschaft. Als Physiker und Mathematiker freut einen die Zahl 16 besonders, und sie verlockt zum Spielen. 16 = 24 oder 4² oder fo(u)r (to) the power of two . Das gefällt mir. "For two": Für Studierende wie für Wirtschaft und Gesellschaft können die letzten 16 Jahre der Hochschulreform als Stärkung, Fortschritt und Erfolg gebucht werden.

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SINUS Institut

WAS ERWARTEN JUGENDLICHE VON BERUF UND UNTERNEHMEN?

Eine milieuspezifische Betrachtung

Dr. Marc Calmbach, Dr. Christoph Schleer und Peter Martin Thomas

Obwohl rund drei Viertel der Jugendlichen in Baden-­Württemberg an die Erfolgsaussichten einer Berufsausbildung glauben, plant nur ein Viertel, eine ­Ausbildung zu beginnen. Dies belegt die kürzlich veröffentlichte Jugendstudie des SINUS-Instituts für die Industrie- und Handelskammern in Baden-Württemberg. Um diese Diskrepanz zu überwinden, müssen sich Unternehmen stärker als in der ­Vergangenheit als attraktiver Ausbildungsbetrieb präsentieren. Entscheidend ist hier die Frage, welche Jugendlichen zum Unternehmen passen.

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Harald Parzinski

FACHKRÄFTERESERVE STUDIENABBRECHER?

 

Seit Jahren sind deutsche Hochschulen mit steigenden Studierendenzahlen und hohen Abbruchquoten konfrontiert. In der Wirtschaft ist der Fachkräftemangel zumindest hinsichtlich der Besetzbarkeit von Ausbildungsstellen mit genügend qualifizierten Bewerber/-innen angekommen. Das hessenweite Netzwerkprojekt N.I.S. möchte mit unterstützten Beratungsnetzwerken für Studierende einerseits die Abbruchzahlen senken und andererseits gemeinsam mit Studierenden, die aussteigen wollen, passende alternative Karrierewege planen.

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Prof. Dr. Reinhard Schmidt und Rosa Arnold

DER EINSATZ DES EPORTFOLIOS IM PROJEKT "FLEXIBLES STUDIUM" 

 

Das Projekt "Flexibles Studium" wird vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst im Rahmen der Ausschreibung Studienmodelle individueller Geschwindigkeit gefördert. Im Rahmen des Projekts wurde die ePortfolio-Arbeit in der Fakultät Informationstechnik der Hochschule Esslingen eingesetzt.

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W&B Aktuell

SCHÜLER WISSEN NICHT, WAS SIE WERDEN SOLLEN

von Dr. Johanna Börsch-Supan

Nur gut die Hälfte der Schülerinnen und Schüler in Deutschland (56 %) fühlt sich ausreichend über ihre beruflichen Möglichkeiten informiert. Dies zeigt die Allensbach-Studie Schule, und dann? im Auftrag der Vodafone ­Stiftung. Besorgniserregend sind diese Ergebnisse unter ­anderem vor dem Hintergrund der steigenden Diskrepanz zwischen unbesetzten Lehrstellen und ­unversorgten Bewerbern für eine berufliche Ausbildung in den letzten Jahren.

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Ina Esselmann

DIE RICHTIGEN PRIORITÄTEN SETZEN 

Ergebnisse und Erkenntnisse des IW-Bildungsmonitors 2014

Der Bildungsmonitor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) beschreibt seit 2004 zum elften Mal, in welchen Handlungsfeldern der Bildungspolitik Fortschritte erzielt wurden respektive weitere Handlungs­notwendigkeiten bestehen.

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Christian Eckhardt und Thorsten Hackspiel

BILDUNGSANBIETER IM FOKUS VON INVESTOREN

Der Bildungsmarkt in Deutschland verändert sich rasant. War der Bildungsauftrag in der Bundesrepublik in der Vergangenheit vorwiegend Staatsaufgabe, tummeln sich zunehmend private Bildungsträger und E-Learning-Anbieter am Markt. Bildung rückt auch in den Fokus von Finanzinvestoren.

Das Interesse von Finanzinvestoren beruht auf einer deutlichen Veränderung des Bildungsmarktes und einer starken Zunahme der Nachfrage nach Bildungsangeboten. Aufgrund der positiven Wachstumsaussichten steigt die Attraktivität des Marktes für potentielle Investoren. So steht die Bildungsbranche mittlerweile sowohl bei vielen strategischen Investoren als auch bei Finanzinvestoren auf der Agenda.

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Christina Barandun

ACHTSAMER FÜHRUNGSSTIL MIT PRINZIPIEN DER JAPANISCHEN KAMPFKUNST AIKIDO 

Aikido-Coaching erweitert das Führungskräftetraining um körperliche Partnerübungen. In Form von Rollenspielen können Führungskräfte genau dort zielführendere Verhaltensweisen einüben, wo sie sie benötigen: im Konflikt. Körperlich verankerte Fähigkeiten lassen sich leichter im Berufsalltag abrufen als rein kognitiv erlernte.

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Renate Deininger

DIE IDEALE VERBINDUNG VON THEORIE UND PRAXIS 

Dualstudiengang für Berufsbildung mit den Schwerpunkten Elektro- und Automatisierungstechnik

Wenn sich ein Schüler bereits vor dem Abitur bei einem Unternehmen bewirbt und ­studieren möchte, dann weiß er, was er will. Diesen Weg hat Thomas Fliegenschmidt gewählt, indem er bei Siemens eine Berufsausbildung absolviert und gleichzeitig an der Universität Magdeburg studiert. Wie das geht? Mit einem dualen Bachelor-Studiengang, der ein intensives Studium mit Berufspraxis und einer hohen Erfolgsquote verbindet.

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Karlheinz Müller

WEITERBILDUNG IM ARBEITSPROZESS:
MEHRWERT FÜR MITARBEITER UND UNTERNEHMEN
 

Arbeitsprozesse bestimmen den Takt der Wirtschaft. Sie kontinuierlich zu ­optimieren, ist entscheidend für das Bestehen im internationalen Wettbewerb. Ebenso wichtig ist es, Qualifizierungsprozesse neu zu definieren und sie so eng wie möglich mit den Arbeitsprozessen zu koppeln. Besonders in kleinen und mittleren Unternehmen, die aufgrund der steigenden Qualifikationsanforderungen und der prekären demografischen Entwicklung immer stärker auf effiziente Konzepte zur Qualifizierung ihrer Fachkräfte angewiesen sind, bietet eine arbeitsprozessorientierte Weiterbildung einen guten Einstieg für ein eigenes Fachkräfteentwicklungskonzept.

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Heinz Rulands

KOMPETENZORIENTIERTE AUSBILDUNGSORDNUNGEN 

Alter Wein in neuen Schläuchen?

Praxisnahe, verständliche Ausbildungsordnungen sind eine wichtige Grundlage der Berufsausbildung in den Betrieben. Ausbildungsordnungen sichern einen bundesweiten einheitlichen Mindeststandard. Einer neuen Empfehlung des Bundesinstituts für Berufsbildung folgend, sollen Ausbildungsordnungen künftig in Handlungsfelder strukturiert werden und das Kompetenzverständnis des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR) berücksichtigen. Was bedeutet dies für die Gestaltung der Ausbildungsordnungen und die Arbeit der Sachverständigen in Neuordnungsverfahren?

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Helmut E. Klein

SCHULFRIEDEN IN HESSEN?
BILDUNGS­POLITISCHE KONFLIKT­LÖSUNG ZWISCHEN CHANCE UND WIDERSPRUCH

Bildungspolitische Bekundungen zur Schulstruktur fließen beständig in die Wahlkämpfe zu den Landtagswahlen ein, und mit nahezu jedem Wechsel der regierenden Parteien nach einer Wahl geht eine Veränderung der Schulstruktur einher. Auf diese Weise bleibt die Bildungspolitik nicht nur in der Schwebe sie erschwert mit strukturbezogenen Heilsversprechen qualitätswirksame Reformansätze. Um die der Strukturdebatte immanenten und ermüdenden Konflikte zu beseitigen, haben sich bereits einige Länder eines Besseren besonnen und einen Schulfrieden ­beschlossen oder sind dabei, sich auf einen solchen zu verständigen. Ein Überblick über die in einigen Ländern bisher erzielten Commitments und auf die derzeit aktuellen Bemühungen in Hessen.

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W&B Aktuell

POLITIKBERATUNG DURCH (BERUFS-) BILDUNGSFORSCHUNG

von Dirk Werner und Dr. Michael Zibrowius

Berufsbildungsforschung muss vor allem relevant und evidenzbasiert sein, wenn sie effektive Politik­beratung leisten soll. Sie kann große Potenziale entfalten und das Bildungssystem gewinnbringend mitgestalten, wenn Politik die institutionellen Rahmenbedingungen entsprechend gestaltet.

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Karlheinz Pape

WISSENSTRANSFER EINMAL ANDERS

Wer etwas mitzuteilen hat, organisiert eine Tagung, auf der viele Menschen einem oder mehreren Rednern zuhören. Es geht aber auch ganz anders. Wie wäre es, wenn man allen Teilnehmern die Gelegenheit gibt, ihr Wissen mit anderen zu teilen?


Gespannt, aber mutig starteten drei eher für klassische Konferenzformate bekannte Organisationen die gemeinsame Trägerschaft einer neuen Un-Konferenz, des WissensTransferCamps http: / / wissenstransfercamp.mixxt.de / . Die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände VhU, der Arbeitgeberverband HESSENMETALL und die Technische Hochschule Mittelhessen THM riefen das erste WissensTransferCamp am 7. und 8. März 2014 ins Leben. 79 "Teilgeber" aus rund 30 verschiedenen Unternehmen und Hochschulen kamen zum WITRAC14. Auf etwa 80 hatten die Veranstalter für dieses erste WITRAC auch gehofft.

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Katharina Maehrlein

DEN TÄGLICHEN DRUCK MIT RESILIENZ MEISTERN

Seelische Leiden sind der Grund Nummer eins für Frühverrentung und kosten Unternehmen jedes Jahr Milliarden Euro. Stress ist in aller Munde, und die freizeitorientierte Schonhaltung greift rapide um sich. Eine herausragende Strategie zur Lösung des Problems: Nutzen Sie die Fähigkeit zur Resilienz.

Resilienz so heißt die seelische Kraft, die Menschen dazu befähigt, Niederlagen, Unglücken und Schicksalsschlägen besser und schneller standzuhalten. Seit Anfang der Neunzigerjahre macht das Thema in der Verhaltensforschung Furore. Das Wort, vom lateinischen resilire (abprallen, zurückspringen) abgeleitet, kommt aus der Physik und bezeichnet in der Materialforschung hochelastische Werkstoffe, die nach jeder Verformung wieder ihre ursprüngliche Form annehmen. Die Verhaltensforscher haben den Begriff schließlich auf den Menschen übertragen: Resilient ist, wer die emotionale Stärke aufbringt, sich von Stress, Krisen und Schicksalsschlägen nicht brechen zu lassen, sondern das Beste aus jedem Unglück zu machen, daraus zu lernen und gerade durch die Leiderfahrung über sich selbst hinauszuwachsen.

 

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W&B Aktuell

DIE ÖFFENTLICHEN BILDUNGSAUSGABEN IM DEMOGRAFISCHEN WANDEL

von Ina Esselmann und Prof. Dr. Axel Plünnecke

Die öffentlichen Bildungsausgaben sind, gemessen an der Zahl der unter 30-jährigen Bevölkerung, in den letzten Jahrzehnten stark gestiegen und werden bis zum Jahr 2030 auch bei real konstantem Bildungsbudget weiter wachsen. Mit den zusätzlichen Mitteln sollten zur Fachkräftesicherung KITAs und Ganztagsschulen ausgebaut und Hochschul­kapazitäten für Studierende aus dem Ausland finanziert werden.

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Im Interview: Prof. Dr. RolfDieter Postlep

DER GESELLSCHAFT ETWAS ZURÜCKGEBEN

 

Der Wissenstransfer hat sich zu einem aktuellen Thema entwickelt. ­Die hochschulischen Kernaufgaben Forschung und Lehre finden hierin eine ­Ergänzung. Über die individuellen Aktivitäten von Wissenschaftlern hinaus geht es heute um eine institutionelle Aufgabe. Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep, Präsident der Universität Kassel, erläutert die Herausforderungen, den Anspruch und die Perspektiven einer modernen Leistungsdimension Transfer.

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Marion Rochel und Jürgen Hollstein

AKTIVIERUNG DER "STILLEN RESERVE" IM UNTERNEHMEN

Der InnoWard, Bildungspreis der Deutschen Versicherungswirtschaft, ging 2013 nach Uelzen an das Projekt Aktivierung der Stillen Reserve.

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Christoph Metzler und Daniel Wörndl

BERUFSSCHULLEHRER: NACHWUCHSSICHERUNG ALS WICHTIGE AUFGABE

Eine zentrale Säule des Systems der deutschen Berufsausbildung scheint zu bröckeln: In vielen Bundesländern melden ­berufliche Schulen, unter einem akuten Lehrermangel zu leiden. Dies kann sich negativ auf die Qualität der Ausbildung auswirken, wenn beispielsweise Unterrichtsstunden ersatzlos gestrichen werden.

Ein Blick in die nahe Zukunft der Lehrerversorgung

Allein für das Jahr 2013 fehlen nach Schätzungen der Kultusministerkonferenz (KMK) rund 2.100 wissenschaftliche Berufsschullehrer (s. Abb. 1) (KMK, 2013a). Bis 2025 wird zwar davon ausgegangen, dass sich dieses Defizit stark verringert, wobei sich starke Unterschiede zwischen den west- und ostdeutschen Ländern ausmachen lassen.

 

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Steffen Henkel und Johannes Klemeyer

WAS NUTZT INTERKULTURELLES TRAINING?

Wenn die Teilnehmer zufrieden waren, beweist das noch nicht, dass das Training auch einen positiven Effekt im Sinne eines Return on Investment hatte. Es geht darum, die Ergebnisse des interkulturellen Training zu messen: eine bessere Verständigung oder verändertes Verhalten.

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Jorg-Günther Grunwald

VOM SPURLOSEN VERSCHWINDEN STAATLICH ANERKANNTER BERUFE

Ein Kommentar

Seit Inkrafttreten der neuen Ausbildungsordnungen "Fachkraft für Metalltechnik" und "Pflanzentechnolog(e)/-in" im Jahre 2013 dürfen 14 Ausbildungsregelungen von zwölf so genannten Altberufen aus dem Bereich der Metallindustrie und der Landwirtschaft, die vor 1969 als Lehr- oder Anlernberufe anerkannt worden waren, nach § 104 BBiG nicht mehr angewendet werden. Allerdings fehlt eine diesbezügliche rechtsverbindliche (und damit zitierfähige) Dokumentation dieses Tatbestandes, so dass für alle Betroffenen inklusive der Berufsbildungs-Statistiker und -Historiker ­(Genealogen) der Zusammenhang nicht erkennbar wird. Die Altberufe sind somit spurlos von der Berufsbildungslandkarte verschwunden. Im Beitrag werden die Konsequenzen ­diskutiert, und ein pragmatischer Verbesserungsvorschlag wird unterbreitet.

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Im Interview: Dr. Michael Hann

Kulturwandel über den Wolken

Flugsicherung ist kein Alltagsgeschäft. Eine selbstbewusste Arbeitnehmergruppe mit hoher Spezialisierung kennt ihren Marktwert. Zusätzlich entwickelt sich die Deutsche Flugsicherung seit 20 Jahren schrittweise von einer Behörde zu einem privatwirtschaftlich geführten Unternehmen, das neben der Erfüllung hoheitlicher Aufgaben auch auf dem freien Markt agiert. W&B spricht mit Dr. Michael Hann, Geschäftsführer Personal der DFS GmbH.

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Michael Höhler

DAS EXPERTENGESPRÄCH IM BERUFSSCHULUNTERRICHT

Die berufspädagogische Forschung befasst sich mit Lehr-/Lernmethoden, bei denen der Schüler selbst und seine Motivation stärker im Fokus stehen.

Attraktivität steht als Synonym für den Begriff Anziehungskraft. Welche anziehende Wirkung übt die Berufsausbildung in Deutschland aus, und ist sie damit attraktiv?

Mit Blick auf die Berufsschule resultiert mit etwas Polemik betrachtet deren Anziehungskraft für die Schüler zunächst einmal aus dem gesetzlich vorgeschriebenen Besuch dieser Schulform, wenn eine Ausbildung im bewährten Dualen System der Berufsausbildung absolviert wird. Für die Motivation der Lerner ist diese Vorgabe wenig hilfreich, kaum hinreichend und von geringer anziehender Wirkung.

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Karlheinz Pape

WISSENSTRANSFER IM BARCAMP [1,8 MB]

Es ist eine ungewöhnliche Allianz: Der Arbeitgeberverband HESSENMETALL, die Technische Hochschule Mittelhessen und ein Dachverband, die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände, bieten am 7. 8. März 2014 das erste WissensTransferCamp an. Eingeladen sind alle, die sich in Wirtschaft oder Wissenschaft direkt oder indirekt mit dem Thema befassen.
 
Wissenstransfer? Der Begriff beschreibt einen Prozess, den wir gewöhnlich mit unterschiedlichen Worten belegen. Lehren, Lernen, Besprechung, Tagung, Ausbildung, Wissensmanagement sind nur einige dieser Begriffe, die den Wissenstransfer für Individuen meinen. Das Übernehmen ausgebildeter Mitarbeiter aus Bildungsorganisationen, die Zusammenarbeit von Unternehmen mit Hochschulen bei Forschung und Entwicklung und die Kooperation von Herstellern und Zulieferern sind andere Umschreibungsbeispiele für den Wissenstransfer zwischen ganzen Organisationen.

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Im Interview: Josef Krieg

WEITERBILDUNG ENTLANG DER WERTSCHÖPFUNGSKETTE

 

In die traditionelle Welt der Medienlandschaft ist Bewegung gekom­men. Von Print alleine lässt sich geschäftlich immer weniger leben, auch nicht bei den großen deutschen Tageszeitungen. W&B befragte Josef Krieg, den Leiter Neue Geschäftsfelder des F.A.Z. Verlages und jetzt auch Geschäftsführer der neuen F.A.Z. Executive School, welche Trends er am Weiterbildungsmarkt sieht und wo sich das neue Angebot platzieren lässt.

 

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Dörthe Jung

LÜCKENBÜßER?

Bei der Rekrutierung von Fachkräften haben kleine und mittlere Unternehmen häufiger Schwierigkeiten als Großunternehmen. Trotzdem nutzen sie das Potential von Wiedereinsteigerinnen nicht, obwohl gerade diese Gruppe kleine und mittlere Unternehmen bevorzugt. Wird ein Unternehmen von einer Frau geführt, sieht das wieder ganz anders aus.

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Bettina Eiserloh, Rolf Klatta, René Marc

KomPo7  -
KOMPETENZFESTSTELLUNG UND KOMPETENZORIENTIERUNG IN DER ALLGEMEINBILDENDEN SCHULE
[1,5 MB]

 

Seit dem Jahr 2009 führt das Bildungswerk der hessischen Wirtschaft e.V. Kompetenzfeststellungen in der Jahrgangsstufe sieben an den Schulen im Land durch. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler, Eltern und beteiligte Lehrkräfte für die berufliche Orientierung zu sensibilisieren und die weitere berufliche Förderung wie Beratung vorzubereiten.

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Karlheinz Pape

EIN UFO NAMENS Corporate Learning Camp 13

"Hier ist ein Ufo gelandet ein Ufo namens CorporateLearningCamp", so beginnt das zusammenfassende CLC13-Video von Lutz Berger. Nicht nur für die Fachhochschule Frankfurt war diese Un-Konferenz noch ungewöhnlich und überraschend, auch für etwa 60 % der insgesamt 180 Teilnehmer war das CorporateLearningCamp 2013 eine völlig neue und inspirierende Konferenz-Erfahrung.


Das CLC13 ist ein professionelles BarCamp für Corporate Learning Professionals. Es gehört in die Kategorie der Un-Konferenzen , die einige Regeln klassischer Konferenzen einfach umdrehen:

  • Nicht der Veranstalter macht die Agenda, sondern die Teilnehmer.
  • Nicht der Veranstalter sucht die Redner aus, sondern die Teilnehmer bringen die Beiträge selbst ein.
  • Nicht der Veranstalter organisiert die Einteilung in die parallel laufenden Sessions, sondern die Teilnehmer organisieren sich selbst.

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Dr.Jorg-Günther Grunwald

SIND ERPROBUNGSBERUFE STAATLICH ANERKANNT?

EIN KOMMENTAR

Der Erprobungsberuf Kraftfahrzeugservicemechaniker/-in von 2004/2009 wurde zum 31.07.2013 abgeschafft, nachdem er 14 Tage zuvor erst staatlich anerkannt worden war. Im Beitrag werden die Folgewirkungen für die Betroffenen und das Berufsbildungssystem diskutiert sowie ein pragmatischer Vorschlag zum Erlass künftiger Erprobungsverordnungen unterbreitet.

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Jürgen Hollstein

KWB-AUSBILDUNGSLEITERTAGUNG AM 20./21. DEZEMBER 2013

BERUFSBILDUNG 4.0 WAS KOMMT DA AUF UNS ZU?

Ein wenig irritierend mag es ja für den einen oder die andere bei der diesjährigen gewerblich-technischen KWB-Ausbildungsleitertagung gewesen sein; waren sie doch eigens nach Köln gekommen, um sich über E-Learning in der beruflichen Bildung zu informieren, und eine der Kernaussagen des Keynote-Speakers lautet "Good-bye e-learning, hello c-learning". Professor Dr. Wim Veen von der TU Delft meinte allerdings nicht "conventional learning", also die Rückkehr zu Tafel und Kreide, sondern vielmehr "contextual learning", dem der emeritierte Lehrstuhlinhaber für Bildung und Technologie (!) eine ganz neue Bedeutung in der Zukunft prognostiziert.

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Dr. Petra Notz und Marco Vorberger

ECVET DAS EUROPÄISCHE VERGLEICHSINSTRUMENT IN DER BERUFSBILDUNG

Das Europäische Leistungspunktesystem für die Berufsbildung ECVET (European Credit System for Vocational Education and Training) dient als technischer Rahmen für die Anerkennung und Übertragung von Lernergebnissen, sowohl über Ländergrenzen hinweg als auch zwischen Bildungsbereichen (EU 2009).

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Helmut E. Klein

SCHULPOLITIK UND SIE BEWEGT SICH DOCH!

Dem deutschen Schulsystem wurden durch die PISA-Studien Mängel etwa in puncto Chancengerechtigkeit und Sicherung basaler Kompetenzen bescheinigt. Die Länder antworteten darauf mit einer Reihe von Aktivitäten. Eine Bewertung der Schulpolitik zeigt Höhen und Tiefen.

Als Reaktion auf den PISA-Schock im Jahr 2001 haben sich die Kultus- und Schulministerien der Länder ein ambitioniertes Programm verordnet, mit dem sie Bildungsqualität sichern, Leistungspotenziale mobilisieren und Chancengerechtigkeit erhöhen wollten. Seither sind viele Weichenstellungen erfolgt. Eine aktuelle Bestandsaufnahme der bildungspolitischen Reformen zeigt, dass die Länder ein gutes Stück vorangekommen sind, wenn auch mit ungleichem Tempo und unterschiedlichen Schwerpunkten. Manches Thema dümpelt allerdings vor sich hin oder wird nur halbherzig angepackt.

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Im Interview: Prof. Dr. Peter Tebartz-van Elst

DAS SALZ DER ERDE

 

Die Wirtschaftskrise ist auch eine Wertekrise. Das Scheitern von Geschäftsmodellen und Lebensentwürfen, die nahezu ausschließlich auf die kurzfristige Maximierung von Gewinn ausgerichtet waren, hat in unserer Gesellschaft die Frage nach dem aufgeworfen, was verlässlich ist. Prof. Dr. Tebartz-van Elst, Bischof von Limburg, spricht im W&B-Interview über Werte und Grundhaltungen, die über staatlichem und wirtschaftlichem Handeln stehen. 

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Dr. Claudia Achtenhagen

STUDIENABBRECHER EIN WENIG GENUTZTES POTENZIAL ZUR FACHKRÄFTESICHERUNG

In Zeiten drohender bzw. bereits akuter Fachkräfteengpässe kann es sich gerade für kleine und mittlere Unternehmen lohnen, zur Deckung ihres (zukünftigen) Fachkräftebedarfs verstärkt die bislang wenig beachtete Gruppe der Studienabbrecherinnen und -abbrecher ins Visier zu nehmen: Vor allem die hohe Motivation der betreffenden Personen wird von Unternehmen besonders geschätzt.

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Marina Monreal und Marcus Schmitz

TRADITION TRIFFT MODERNE: AUSWIRKUNGEN AUF DIE FÜHRUNG

Wie erreicht und begleitet man eine hohe Innovationskultur in traditionsreichen Feldern der Energieerzeugung, wenn es um eine zeitgemäße und nachgefragte Veredlung am Markt geht?

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Prof. Dr. Ulrich Vossebein

VERBINDUNG VON PERSONALENTWICKLUNG UND STUDIUM

Seit den Beschlüssen von ­Bologna 1999 hat sich das Hoch­schul­system in Deutschland ­nachhaltig verändert. Mit dem ­Bachelor als erstem berufsqualifizierendem Hochschul­abschluss soll der ­Berufseinstieg früher erfolgen. Nach einigen Berufs­jahren kann ­anschließend über ein Master­studium eine ­vertiefende akademische Weiterbildung ­erfolgen, wenn nicht der Master­abschluss direkt an den Bachelor angeschlossen wird. Nach einigen ­Anlaufschwierigkeiten ist das ­System jetzt nahezu komplett in den Hochschulen implementiert, und die alten Diplomstudiengänge laufen nach und nach aus.

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Jörg E. Feuchthofen

BILDUNGSCHANCEN

 

http://www.vodafone-stiftung.de/pages/presse/publikationen/subpages/allensbach-studie_-_hindernis_herkunft/index.htmlGerechtigkeit hat Konjunktur. Mehr noch: Vor den anstehenden Wählkämpfen in Bund und mehreren Ländern dominiert das Wort in der Politik. Da bleibt die Bildung nicht außen vor. Die Bildungsgerechtigkeit steht auf dem Prüfstand. Eine Allensbach-Studie gibt Hinweise, wie es denn mit der Chancengerechtigkeit an deutschen Schulen bestellt ist.

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Charlotte B. Venema: Meine Meinung

POLITIK UND GERECHTIGKEIT

Gerechtigkeit ist mal wieder ein großes Thema. Der Wahltag rückt näher, also suchen Politiker nach starken und emotional besetzten Begriffen. Leider sind die Definitionen von Gerechtigkeit überwiegend negativ: Gerechtigkeit ist die Abwesenheit von Ungerechtigkeit. Oder sie sind vage und in sich widersprüchlich wie die soziale Gerechtigkeit . Das klingt gut. Nur bleibt völlig unklar, was damit gemeint ist. Meinen wir die gerecht, also gleich verteilten Zugangschancen zu Ressourcen oder meinen wir die Verteilungsgerechtigkeit, also das Ergebnis des Wettlaufs um Ressourcen? Auch bei gleichen Zugangschancen sind die Ergebnisse extrem unterschiedlich. Sie sind natürlich noch unterschiedlicher, wenn auch die Startchancen ungleich verteilt sind. Es kommt noch hinzu, dass Menschen im Wettlauf um Güter ganz unterschiedliche Werteskalen verwenden. 

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Im Interview: Frank Siepmann

LERNKULTUR: NEW PRACTICE?

 

Digitale Medien verändern das Lernen im ­Unternehmen. Es entstehen neue Formate und ­Kooperationsformen. Gleichzeitig verändern sich die Angebote für Lernprofis in der Wirtschaft. Organisatoren von Konferenzen und Verleger von Fachzeitschriften informieren nicht nur über diese Entwicklungen, sie verändern sich auch selbst und greifen die neuen Formate auf. Im Interview stellen wir deshalb das Unternehmen Siepmann Media vor, das sich auf eLearning spezialisiert hat und innovative Angebote für Lernprofis entwickelt.

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Jürgen Hollstein und Heinz Rulands

Gut Ding will Weile Haben

Mit der Einführung des Bachelors im Hochschulwesen und seiner relativ kurzen Studiendauer ist auch die Frage der Ausbildungsdauer im dualen System neu belebt worden.

Knapp 900.000 Jugendliche und junge Erwachsene verlassen in diesem Frühjahr 2013 die allgemeinbildenden Schulen und starten in einen neuen Lebensabschnitt. Seit Jahren wächst der Anteil derjenigen, die sich für ein Studium an einer Universität oder Fachhochschule entscheiden, aber noch immer wechseln über 550.000 junge Menschen in eine berufliche Ausbildung im dualen System.

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Modellprojekt "Virtuelles Lernen an Berufschulen"

Berufschule 3.0 - Neue Formen des Lernen und Lehrens

von Thomas Jerwin, Dr. Dietmar Johlen, Ulrich Müller und Dr. Cornelia Seitz

Auch Berufsschulen müssen Schülerinnen und Schüler befähigen, sich Wissen selbst gesteuert anzueignen und dafür das innovative Potential digitaler Medien nutzen zu können. Virtuelle Lernformen können diese Prozesse wesentlich unterstützen und eröffnen Lehrenden vielfältige Möglichkeiten zur Gestaltung des Unterrichts und zur Binnendifferenzierung.

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Dr. Susanne Seyda und Dr. Vera Demary

Engpass Qualifikation

Viele Unternehmen spüren es konkret: Bereits aktuell treten am Arbeitsmarkt in vielen Berufen Knappheiten auf. Eine Unterscheidung anhand der Qualifikationsniveaus zeigt, dass es nicht nur bei Akademikern eng wird, sondern dass vor allem zahlreiche Ausbildungsberufe betroffen sind. In diesen Berufen ist es zukünftig besonders wichtig, für eine ausreichende Zahl an Nachwuchskräften zu sorgen.

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Prof. Dr. Werner Michl

Erlebnispädagogik und Outdoor-Training -

Fest verwurzelt. Noch beflügelt?

Die Erlebnispädagogik hat sich in den letzten 20 Jahren von einer umstrittenen Methode zu einem gängigen Verfahren entwickelt, das aus dem Spektrum der Praxisfelder der Sozialen Arbeit, der Schulen und Hochschulen nicht mehr wegzudenken ist. Das Gleiche gilt für das Outdoor-Training, die Variante des erlebnis- und handlungsorientierten Lernens für Unternehmen, Fach- und Führungskräfte also für all jene, die nicht mehr erzogen, aber trainiert und gecoacht werden wollen und sollen. Die empirische Forschung blickt auf eine zwanzigjährige Tradition zurück (Jagenlauf 1992) und stürzt sich derzeit geradezu auf die erlebnispädagogische Praxis.

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Jörg E. Feuchthofen

LEHRKRÄFTE AM LIMIT?

Seit der Teilnahme an internationalen Bildungsstudien, aber auch durch ­politisch ­forcierte Veränderungen steht das deutsche Bildungswesen unter Reformdruck. Selten wird dabei die Frage gestellt, wie die Lehrenden in der Praxis mit den Ver­änderungen von Zielen, Strukturen und Inhalten umgehen ob in ­Schule, Ausbildung, Studium oder Weiterbildung. Ein Forschungsprojekt der Berliner ­Humboldt-Universität im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung hat die Bildungsarbeiter" ins Zentrum einer ­entsprechenden Untersuchung gestellt.

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Im Interview: Ingmar J. Rath, Integrata AG

SKILLS, KULTUR UND DESIGN

Bildungsdienstleister müssen heute weit mehr bieten als Standard­angebote, um am Markt zu bestehen. Aber was können sie wirklich bis zu welcher Breite und Tiefe für ihre Kunden leisten? Wo entwickelt sich das Geschäft hin? Fragen an den Vorstandvorsitzenden der Integrata AG, die ­Veränderungen am Markt über mehrere Jahrzehnte hinweg bewältigt hat.

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Charlotte B. Venema: Meine Meinung

EIN HAUCH VON LÄCHERLICHKEIT

Die alltäglichste Auswirkung der Gleichstellung von
Frauen ist eine Verkomplizierung der Sprache. Verkomplizierung
ist ein grausliches Wort für eine ebenso
grausliche Unsitte: Die Verdopplung der Anreden und
Gruppenbezeichnungen. Meine lieben Mitarbeiter und
Mitarbeiterinnen, Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen,
Kunden und Kundinnen, Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen,
Katzenliebhaber und Katzenliebhaberinnen
und so weiter und so fort.   Weiterlesen...

Jörg E. Feuchthofen: Meine Meinung

MILLIARDENGRAB?!

Dass es mit genügend Kindern in Deutschland nicht klappt, hat sich herumgesprochen. Dabei wollen wir alle ja mehr. Als Gesellschaft insgesamt, versteht sich. Der Staat ist aufgerufen und bereit, Anreize zu geben. Das tut er schon lange. Familienpolitik nennt sich das. Das Angebot ist riesig. Es reicht vom Ehegattensplitting bis zum neuen Betreuungsgeld, von der Kinderzulage bis zum Kindererziehungsergänzungszuschlag . Und vieles andere mehr.

Geholfen hat das bisher nicht. Viele Experten meinen, dass die Anreize eher wirkungslos sind. Familienpolitische Leistungen sind ein historisch gewachsenes Patchwork. Mal hier, mal dort, je nachdem, welche politische Farbe regiert(e). Aber bei allen immer mehr. 200 Milliarden Euro kommen so im Jahr zusammen. Der Spitzenplatz in Europa! Aber ausgerechnet die teuersten Leistungen, so recherchierte jüngst DER SPIEGEL (6/2013), bringen oft die geringsten Resultate.  

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Axel Plünnecke

Bildungsfinanzierung neu gestalten!

In der neuen Studie Bildungsfinanzierung neu gestalten von Januar 2013 befasst sich der Kronberger Kreis mit den öffentlichen und privaten Bildungsausgaben ­entlang der Bildungskette und schlägt aus ordnungspolitischer Sicht einige grundlegende Reformen vor.

Der internationale Vergleich der privaten und öffentlichen Finanzierungsanteile zeigt auf, dass in Deutschland im Unterschied zu den meisten OECD-Ländern der private Anteil im Elementarbereich höher ist als im Tertiärbereich. Allein schon dieser Befund führt zu der Frage, ob die aktuelle Verteilung der Ausgaben zwischen Staat und Privat in Deutschland angemessen ist. 

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Im Interview: Dominik Thesing, Scholz & Friends

ZIELE, FOKUS, AUSDAUER!

Vor Jahren wurde die Botschaft noch belächelt. Heute kommt der War for talents als Herausforderung in immer mehr deutschen Unternehmen an. 3 Linien werden deutlich: Ein wirksames Nachwuchsmarketing muss nicht nur die akademische Elite erreichen, sondern auch die beruflichen Fachkräfte. Wer präventiv Infrastrukturen auf- oder ausbaut, etwa zu allgemeinbildenden Schulen, besetzt Terrain. Und: Nachwuchsmarketing funktioniert nur, wenn das Image stimmt, ob als Branche oder Unternehmen. Wenn aber Imagekampagne und Nachwuchsmarketing Teile eines langfristig angelegten Gesamtpakets sind, werden die Dinge komplex und aufwändig. Dominik Thesing, Geschäftsführer der Agentur Scholz & Friends, zeigt am Beispiel der bundesweiten Imagekampagne des Handwerks, worauf es ankommt.

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Alfons Schmid, Nils Beckmann, Miriam Sophie Wiesen

Wirtschaft und Ökonomische Bildung

Ökonomische Kenntnisse und Kompetenzen haben zur Bewältigung von Lebenssituationen der Individuen an Bedeutung gewonnen. Die allgemeinbildenden Schulen bilden einen zentralen Bereich für die Vermittlung ökonomischer Bildung. Eine Studie für Hessen zeigt beispielhaft auf: Im Rahmen der schulischen Ausbildung liegt der Fokus auf Interaktionen der Schüler/innen mit anderen Wirtschaftsakteuren, insbesondere im Wirtschafts- und Arbeitsleben. Damit stellt auch die Arbeitgeberseite einen Bezugspunkt für deren ökonomischen Kenntnisse und Kompetenzen dar.

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Jörg Schuster

Hundert gute Jahre

Die wachsende Zahl älterer Menschen in Deutschland wird häufig als Problem für die Sozialsysteme gesehen. Die Chancen, die der demografische Wandel ebenfalls mit sich bringt, standen im Mittelpunkt eines Essay-­Wettbewerbs des Bundesinnenministeriums. Gewonnen hat der Betriebswirt, Programmierer und Seniorenberater Gisbert Löcher. Für ihn beginnt mit knapp sechzig Jahren das ­Leben noch einmal ganz neu. Bildung ist der Schlüssel.  

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W&B 11-12/12

Eine Marktförmige Ordnung

von Jörg E. Feuchthofen

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit hat die bisherige Typologie von regionalen (betrieblichen) Ausbildungsmärkten neu aufgelegt und deutschlandweit 11 Vergleichtypen entwickelt. Welchen Wert hat eine solche Vergleichsstudie, wie lauten die Erkenntnisse und wem nutzen sie?
 
 
 
Meine Meinung

déjà-vu

von Charlotte B. Venema

Der Philosoph Sloterdijk sieht Social Media als ein Freundschaftskraftwerk für Jedermann. Früher, so Sloterdijk, hatte eine adlige Oberschicht auch deshalb die Macht, weil sie Europa mit einem exklusiven Netzwerk von Kontakten und Beziehungen überzog. Das sicherte ihren Informationsvorsprung und ihre Privilegien. Ähnliches galt für die Handelsbeziehungen der Kaufleute.   Weiterlesen...

 
 
 
Interview

Interview mit Dr. Kai-Holger Liebert, Head of Global Learning Campus, Siemens AG

Globale Geschäftsprozesse erfordern entsprechende Konzepte bei der Kompetenzentwicklung der Mitarbeiter. Die Entwicklung globaler Netzwerke ist eine Strategie, mit der sich Trainingsorganisationen dieser Herausforderung stellen. Dr. Kai-Holger Liebert beschreibt die Aufgaben, die Ziele und den laufenden Prozess.

 

 

Prof. Dr. Axel Plünnecke

INFRASTRUKTUR VERBESSERN - TEILHABE SICHERN - WACHSTUMSKRÄFTE STÄRKEN

Der jährlich erstellte Bildungsmonitor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) beschreibt Handlungsnotwendigkeiten und Fortschritte in 13 Handlungsfeldern in Bezug auf das Ziel, die Voraussetzungen für wirtschaftliches Wachstum zu verbessern und Teilhabechancen zu erhöhen. Die Ergebnisse 2012 werden im Überblick und in den Konsequenzen vorgestellt.

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W&B 09-10/2012

von Jörg E. Feuchthofen
 
Von wegen Datenfriedhof! Der diesjährige Oecd-Bericht Bildung auf einen Blick hat Politik und öffentliche Meinung überraschend stark beschäftigt. Die einen sehen in der Bildungsgesellschaft einen closed shop, die anderen gute Chancen für den Aufstieg. Vor allem aber geht es um die Frage, ob Deutschland zu saturiert ist. Oder drastisch formuliert: Bleibt hierzulande arm eben arm und dumm eben dumm ?
 
 
Meine Meinung

Falsche Wege

von Charlotte B. Venema

Jedes Jahr beginnt in Deutschland für 300.000 Jugendliche der Übergang von der Schule in eine Berufsausbildung mit Warteschleifen im Übergangssystem. Der Zusatz System ist bereits eine Übertreibung. Von einer Systematik kann keine Rede sein.

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Neuer Ausbildungsberuf Fachkraft für Metalltechnik


Fragen an und Antworten von Hans-Josef Moor, Ausbildungsleiter SGL Carbon GmbH. Er ist seit vielen Jahren Bundes­sachverständiger der ­Arbeitgeber in den Neuordnungsverfahren verschiedener Metallberufe.

 
 

 

DER NEUE "TARIFVERTRAG ZUR INTEGRATION JUGENDLICHER IN BERUFSAUSBILDUNG"

Das Beispiel Der hessischen Metall- und Elektroindustrie

Im Mai 2012 unterzeichneten die Tarifvertragsparteien der hessischen Metall- und Elektroindustrie den neuen Tarifvertrag zur Integration Jugendlicher in Berufs­ausbildung , der jungen Menschen einen neuen Weg in die Berufsausbildung eröffnet. Er ist am 01.07.2012 in Kraft getreten. Auch in den Tarifgebieten Saarland, Pfalz, Rheinland-Rheinhessen und Thüringen ist dieser Tarifvertrag von den dortigen Tarifvertragsparteien abgeschlossen worden.

Da die Tarifvertragsparteien hier Neuland betreten, hat W&B hat den Hauptgeschäftsführer von HESSEN­METALL und den Bezirksleiter Mitte der IG Metall unabhängig voneinander um eine Einschätzung des neuen Tarifvertrags gebeten.

Wir stellen beide Stellungnahmen hier parallel ab, damit die ­Nuancen der Bewertung deutlich werden.

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W&B 07-08/2012

Meine Meinung
WIE MAN ZUM EXPERTEN WIRD

von Charlotte B. Venema

Eine Form der Kompetenz wird in Wissenschaft und Praxis bisher völlig vernachlässigt: die Kompetenz durch Betroffenheit. Dabei ist es höchst erstaunlich, welches Expertenwissen durch schlichte Betroffenheit entsteht. Wie wird man zum Betroffenen? 

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VOM VERMESSEN DES MENSCHEN
 
Das Modethema "Kompetenz und seine Bedeutung für die Praxis
von Prof. Dr. Günther Trost
 
Die Flut an Abhandlungen zum Modethema Kompetenz" ist kaum mehr überschaubar. Zwei Tendenzen fallen dabei auf. Beide sind aus der Bildungstradition verständlich, aber wenig hilfreich.
 
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Interview mit Peter Nemec, nemectv GmbH
 
Wir leben in einer Marktwirtschaft. Aber nach wie vor lernen Schüler wenig bis nichts über wirtschaftliche Zusammenhänge. Entsprechend niedrig ist die Wirtschaftskompetenz in der Bevölkerung. Deshalb sind Begriffe wie Markt und Wettbewerb eher negativ besetzt. Peter Nemec, der jahrzehntelang als Wirtschaftsredakteur tätig war, kann sich damit nicht abfinden und hat einen Fernsehsender gegründet, um Jugendlichen Wissen über Wirtschaft zu vermitteln.
 
 

W&B 05-06/2012

Meine Meinung
DEMOGRAFIE: EINE KATASTROPHE AUS WORTEN
 

von Charlotte B. Venema

Demografie heißt: Die Deutschen werden älter, bunter, weiblicher und weniger. Die Demografie taugt zwar nicht für Sensationsmeldungen, aber sie bietet journalistische Spielwiesen. Deutschland wird mini titelt der Focus. Meine Güte, Bern 1954: Wir sind wieder wer! Und jetzt geht alles wieder den Bach runter, weil die Leute keine Kinder kriegen!

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WASCH MIR DEN PELZ...
 
von Jörg E. Feuchthofen
 
Die Integration Behinderter in Beruf und Gesellschaft wird durch das Grundgesetz geboten und gesichert. Trotzdem hat die UN-Behindertenrechtskonvention von 2006 eine neue Diskussion im Land ausgelöst. Als Reizwort für die intensivste Form der Integration hat sich der Begriff der Inklusion etabliert. Alle sind im Prinzip dafür. Doch die Konsequenzen wären vielfältig.
 
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Interview
 
Interview mit Peter Tobias Lohmann, DB Training, Learning & Consulting
 
Investitionen in Bildung werden gewohnheitsmäßig als Kostenblock ­betrachtet. Tobias Lohmann, verantwortlich für das Kundenmanagement bei DB Training, erklärt, weshalb Investitionen in die Köpfe eine Investition in die Zukunft des Unternehmens sind. Es gibt aber keinen direkten ­Zusammenhang zwischen Bildung und Profit.
 
 

W&B 03-04/2012

Meine Meinung
 
KMU: DIE NICHTSKÖNNER
 

von Charlotte B. Venema

Politiker, die Reden halten, wissen: Der Mittelstand ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Was wäre Deutschland ohne seine KMU, die kleinen und mittleren Unternehmen!

Deshalb werden KMU gehegt und gepflegt. Ein ganzer Förderdschungel bietet jedem irgendwo irgendeine Subvention. Da Institutionen, die Fördermittel verteilen und Projekte entwickeln, ihr selbstloses Engagement begründen müssen, entsteht ein merkwürdiges Phänomen: Das KMU-Bashing. Das typische KMU ist in Veröffentlichungen, die über Förderprojekte berichten, ein ausgesprochen hilfsbedürftiges Wesen.

Da die folgenden Zitate ausgesucht wurden, um zum Nachdenken anzuregen und nicht um Autorenschelte zu betreiben, bleiben die Quellen das Geheimnis der Redaktion. Dass sie die Mentalität einer ganzen Förderkultur und Förderindustrie wiedergeben, kann jeder durch ein paar Stichproben überprüfen. Weiterlesen...

 
 
 
HENNE ODER EI AUF EWIG?
 
von Jörg E. Feuchthofen
 
Wer mit betrieblicher Ausbildung zu tun hat, kennt das Problem zwangsläufig, fast als ein schon ewiges. Schule definiert eine fundierte Allgemeinbildung als Bildungsziel. Wer im Anschluss ausbildet, erwartet vor allem eine hinreichende Ausbildungsreife . Die Blickwinkel unterscheiden sich, die Schnittmenge ist umstritten. Weiterlesen...
 
 
 
 
Interwiew
 
Interview mit Waltraud Hellmann, Leitung Personal- und Organisationsentwicklung, Merck KGaA
 
Die duale Berufsausbildung ist international ohne Konkurrenz, aber unflexibel bei der Anpassung an neue Anforderungen. Internationale Unter­nehmen wie Merck setzen bei der Bewältigung des Fachkräftemangels auf ­Internationalisierung und einen breiten Mix von Rekrutierungs­instrumenten. Waltraud Hellmann, Leitung Personal- und Organisationsentwicklung bei der Merck KGaA, verlangt von HR, sich als strategischer ­Partner der Geschäft­bereiche zu bewähren.
 
 

Wenn die Chemie stimmt

von Manfred Hoppe und Jürgen Funk

Der von 2000 bis zum Ende des Jahrzehnts dauernden Phase des Ausbildungsplatzmangels in Deutschland setzten die Bundesregierung und die ausbildende Wirtschaft den Nationalen Ausbildungspakt entgegen. Einen Sonderweg ging die Chemische Industrie: Sie verpflichtete sich im Tarifvertrag Zukunft durch Ausbildung seit 2004 Jahr für Jahr auf ein festgelegtes Ausbildungsplatz­angebot. Derzeit gibt es 9000 Plätze bundesweit. Weiterlesen... (€)

TRAINING NEU DENKEN
von Karlheinz Pape

Trainer und Trainee haben im traditionellem Verständnis eindeutige Rollen: Der Trainer ist dafür verant­wortlich, dass sein Trainee etwas lernt. Deshalb geht der meiste Aufwand in die zielgruppengerechte Aufbereitung des Lernstoffes. Aber Lerninhalte sind inzwischen im Internet frei verfügbar. Menschen greifen nach ihren eigenen Präferenzen auf ­diese Inhalte zu. In Zukunft liegt daher der Schwerpunkt der Arbeit von Trainingsorganisationen in der Unterstützung der Lerner beim Erarbeiten des Stoffes.

Content is King"  In der Learning-Branche ist dieser Satz inzwischen so selbstverständlich, dass man nicht mehr darüber reden muss.

Kaum jemand denkt darüber nach. Die Darstellung des Lernstoffes ist nach wie vor der ­Hauptinhalt der meisten betrieblichen Trainings, oft ergänzt durch ein paar Übungen oder Diskussionen. Diese ausführliche Inhaltsdarstellung ist es auch, die den Hauptteil der Trainingsvor­bereitung beansprucht. Weiterlesen... (€)

GRUNDBILDUNG SCHULAUFTRAG UND BEDINGUNG FÜR BESCHÄFTIGUNGSFÄHIGKEIT
von Helmut E. Klein und Dr. Sigrid Schöpper-Grabe

Schule hat die Aufgabe, grundlegende Kompetenzen zu vermitteln, die zur Bewältigung späterer Lebenssituationen gebraucht werden. Dass dies nur suboptimal gelingt, liegt zum Teil darin begründet, dass Grundbildung curricular nicht definiert ist. Dies hat weitreichende Konsequenzen auch für Unternehmen.

Im letzten Jahrzehnt hat Jahr für Jahr etwa ein gutes Fünftel der Schülerinnen und Schüler am Ende der Sekundarstufe I die allgemeinbildende Schule verlassen, ohne über die minimal erforderlichen literalen Grundfähigkeiten zu verfügen, die Voraussetzung sind, um sich persönlich und beruflich entwickeln zu können. Nach den Ergebnissen der internationalen Schülerleistungsvergleichsstudie PISA 2009 verfügen 18,5 % der 15-jährigen Schülerinnen und Schüler in Deutschland nicht über das minimale Niveau der Lesekompetenz, um eine Ausbildung erfolgreich abschließen zu können. Weiterlesen... (€)

Berufe Praxis Innovation

von Dr. Reinhard Zedler

Technischer und organisatorischer Wandel führt ebenso wie Veränderungen auf den globalisierten Arbeitsmärkten zu einem komplexeren Anpassungsbedarf in der Berufs­bildung. Eine Herausforderung bei der Entwicklung zukunftsfähiger und nachhaltiger Berufsbilder besteht darin, diese Änderungen ständig zu antizipieren und bedarfsnah wie praxistauglich umzusetzen. Weiterlesen... (€)

Ingenieurrekrutierung durch Duales Studium?

von Prof. Peter Fröhlich

Der steigende Bedarf an gut ausgebildeten Ingenieurinnen und Ingenieuren ist un­bestritten. Eine noch relativ neue Möglichkeit der Mitarbeiterrekrutierung stellt das Duale Studium dar. Die Bundesländer haben jeweils eigene Modelle entwickelt. Voraussetzung ist aber immer eine enge Kooperation zwischen Unternehmen und Hochschule: Das Beispiel der KIS-Studiengänge an der Hochschule RheinMain.  Weiterlesen... (€)

Es ist nie zu spät für einen Berufsabschluss

die modulare Nachqualifizierung

von Karl-Heinz Lüke und Dr. Cornelia Seitz

Die heutige Arbeitswelt erfordert, dass man sich immer wieder neuen Herausforderungen ­stellen und vieles neu lernen muss. Das Urteil: Jetzt ist es zu spät! , gilt nicht mehr. Dies ist ein guter Anreiz, einen Berufsabschluss nach­zuholen. Für Menschen, die ihre berufliche Zukunft sichern wollen, bietet die modulare ­Nachqualifizierung die Möglichkeit, nachträglich und zum Teil berufs­begleitend einen anerkannten Abschluss in dem Beruf zu erwerben, den man bereits langjährig ausübt.  Weiterlesen... (€)

Lernortkooperation in Berufsausbildung und Berufsorientierung

von Prof. Dr. Lothar Beinke

Die berufliche Bildung hat das Problem der Lernortkooperation erkannt, konnte es aber noch nicht zufriedenstellend lösen. Die Berufsorientierung hat das gleiche Problem in der Zusammenarbeit zwischen Schule und Betrieb, es aber weitgehend noch nicht erkannt.  Weiterlesen... (€)

Wissen teilen - zum eigenen nutzen

von Charlotte B. Venema und Karlheinz Pape

Wissensmanagement und Kooperation ist auch über Firmengrenzen hinweg möglich. Voraussetzung ist der gegenseitige Nutzen. Das Konzept der Communitiy of Practice dient als Basis für eine seit 2007 funktionierende Selbstorganisation der Leiter von Trainingszentren der Wirtschaft: die Community of Training Practice .  Weiterlesen... (€)

Rezension

Manfred Spitzer: Digitale Demenz

von Charlotte B. Venema

Eine kurze Durchsicht der Rezensionen von Manfred Spitzers Digitaler Demenz in der Tagespresse ergibt ein überraschend einheitliches Bild. Krude Theorien, populistisch montiert titelt die Süddeutsche. FAZ und TAZ kommen zu vergleichbaren Ergebnissen.

Wie hat Spitzer das geschafft? Jedenfalls hat er bewiesen, dass bedrucktes Papier keinesfalls für intelligentere Inhalte steht als diverse Plattformen im Internet. Weiterlesen...

 

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