Bildung International

Prof. Dr. S. Mühlemann/Prof. Dr. Stefan C. Wolter

LEHRLINGSAUSBILDUNG NACH DEM KONZEPT IN DER SCHWEIZ:
EIN "LOHNENDES" MODELL FÜR SPANISCHE UNTERNEHMEN?

Selbst Duale Ausbildungsmodelle stoßen bisher in Spanien auf wenig Resonanz bei den Betrieben. Ein Grund, Kosten und den Nutzen der Lehrlingsausbildung aus der Sicht einer spanischen Firma für den Fall zu simulieren, dass diese in Spanien nach schweizerischem Modell in Schule und Betrieb ausbilden würde.

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Dr. Peter Schlögl

NOVELLIERUNG DES BERUFS­AUSBILDUNGSGESETZES BUSINESS AS USUAL?

Der Beitrag gibt einen Überblick zu aktuellen Entwicklungen zur Modernisierung in der österreichischen Berufsausbildung, insbesondere zur Zielarchitektur beruflicher Bildung sowie zur Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung.

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Veronika Pahl

BERUFLICHE BILDUNG IN KOREA UND DEUTSCHLAND

Eine koreanische und eine deutsche Perspektive

"Put Education on Work" hieß die dreitägige Veranstaltung in Seoul, Republik Korea, zu der die Friedrich-Ebert-Stiftung zusammen mit den lokalen Organisationen Hope Institute und Youth Hub einlud. Thematisiert wurde die berufliche Bildung, die in Korea gesellschaftlich nicht gerade als gleichwertiger Teil des Bildungssystems anerkannt ist.

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Schweiz

SPEZIFITÄT VON AUSBILDUNGSBERUFEN UND BERUFLICHE MOBILITÄT

Christian Eggenberger, Miriam Rinawi und Prof. Dr. Uschi Backes-Gellner

Um im Laufe des Erwerbslebens eine möglichst hohe berufliche Mobilität zu gewährleisten,
wird in der aktuellen Diskussion immer wieder eine Reduktion der Anzahl der Ausbildungs­berufe gefordert. Eine neue Studie zeigt allerdings, dass diese Argumentation zu kurz greift.

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Uschi Backes-Gellner und Christian Rupietta

DUALE BERUFSAUSBILDUNG UND INNOVATION

Bislang wurde vor allem die Bedeutung der akademischen Bildung für Innovationen hervorgehoben. Neue Studien zeigen aber, dass auch ­duale Berufsausbildung einen positiven Einfluss auf Innovationen in Betrieben ausübt. Qualifizierte Facharbeiter stellen im Innovationsprozess eine wichtige Brücke zwischen F&E und Produktion dar, und die Ausbildung transferiert innovationsrelevantes Know-how in ausbildende Betriebe.

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Parthena Atanasiadou und Dr. Thomas Freiling

HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN FÜR EINE BETRIEBSNAHE BERUFSAUSBILDUNG IN GRIECHENLAND

Das Berufsbildungsgesetz in Griechenland wurde 2013 mit dem Ziel reformiert, das Berufs­bildungs­system stärker dem Bedarf der Wirtschaft ­anzupassen, die Berufsausbildung ­praxisorientierter zu ­gestalten und damit zur Senkung der hohen Jugend­arbeitslosigkeit beizutragen. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie in der Branche Tourismus und Hotellerie erarbeiteten Experten aus Deutschland und Griechenland Handlungsempfehlungen zur Umsetzung einer praxisnahen Berufsausbildung.

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K. Dannecker, R. Stucki und C. Volz Zumbrunnen

SCHWEIZ:

UMWELTBILDUNG IN DER BERUFLICHEN GRUNDBILDUNG

Berufsfachschulen sind von Gesetzes wegen verpflichtet, Lernenden die wirtschaftlichen, ökologischen, sozialen und kulturellen Kenntnisse und Fähigkeiten [zu vermitteln], welche die Lernenden dazu befähigen, zu einer nachhaltigen
Entwicklung beizutragen (Berufsbildungsgesetz Artikel 15 Absatz 1 Bst c).

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Prof. Dr. Carmen Baumeler

DIE HÖHERE BERUFSBILDUNG DER SCHWEIZ IM UMBRUCH

 

Angesichts der geringen Jugendarbeitslosigkeit steigt das internationale Interesse am Schweizer Berufsbildungssystem. Aber lassen sich Elemente dieses Systems in einen anderen kulturellen Kontext transferieren?

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Roland Löffler und Martin Mayerl

INNOVATIONEN IN DER LEHRLINGSAUSBILDUNG IN ÖSTERREICH

Die Lehrlingsausbildung in Österreich gerät unter zunehmenden Druck. Zahlreiche Innovationen sollen die Attraktivität dieses Bildungswegs wieder stärken. Das Spektrum reicht von der Struktur der Berufsmatura über die Sicherstellung eines Pflichtschulabschlusses bis zum Lehrlings­coaching, der Kompetenzorientierung und einer Durchleuchtung der Prüfungsmodalitäten.

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Prof. Dr. Stefan C. Wolter

DIE SCHWEIZER BERUFSBILDUNG: EINE BESTANDSAUFNAHME

Der soeben erschienene Schweizer Bildungsbericht, der alle vier Jahre veröffentlicht wird, gibt der beruflichen Grundbildung erneut gute Noten. Das Engagement der Wirtschaft ist hoch, die Zufriedenheit der Lernenden ebenfalls. Einzig Sorge macht der tiefe soziale Status, den die Bevölkerung der Berufsbildung relativ zu allgemeinbildenden Ausbildungsgängen zumisst.

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Carmen Baumeler, Katja Dannecker und Ines Trede

DIE HÖHERE BERUFSBILDUNG DER SCHWEIZ IM UMBRUCH

Die höhere Berufsbildung der Schweiz erhielt vor zehn Jahren eine ­Aufwertung und klare Positionierung (Tertiärstufe B)
im Bildungssystem der Schweiz. Diese bildungs­systemischen Neuerungen stellen sie vor neue ­Herausforderungen.

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Dr. Samuel Mühlemann

DER EINFLUSS DER INTERNATIONALISIERUNG AUF DAS AUSBILDUNGSVERHALTEN DER BETRIEBE IN DER SCHWEIZ

Die Schweizer Wirtschaft ist stark mit dem Ausland verflochten und attraktiv für internationale Unternehmen. Es gibt jedoch bisher wenig empirische Grundlagen über den Einfluss der Internationalisierung auf die arbeitsmarktorientierte Bildung in der Schweiz. Basierend auf drei Erhebungen zu den Kosten und dem Nutzen der beruflichen Grundbildung kann das Verhalten von 2.500 internationalisierten Betrieben hinsichtlich der arbeitsmarktorientierten Bildung im Zeitraum von 2000 bis 2009 untersucht und mit 15.000 einheimischen Betrieben verglichen werden.

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M. Griepentrog, L. Müller-Kohlenberg, B. Lohmann

EINE DREIECKS-GESCHICHTE IN DEUTSCHLAND [1,5 MB]

Der Beitrag verdeutlicht die Entwicklungen der Bildungs- und Berufsberatung und des dazugehörigen Fachverbands in Deutschland vor dem Hintergrund sozioökonomischer Umbrüche der vergangenen zwei Jahrzehnte. So wird deutlich, dass sich Bildungs- und Berufsberatung nur im Kontext der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen sinnvoll analysieren und weiterentwickeln lassen.

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Dr. Winfried Heusinger

BILDUNGSINNOVATION AM RAND EUROPAS

Viele Länder stehen vor der Herausforderung, ihre Berufsbildungssysteme effektiver und attraktiver zu gestalten. Ein Multifunktionales Ausbildungszentrum könnte hierfür eine innovative Lösung sein, da sowohl Langzeitqualifizierung als auch Kurzzeitkurse angeboten werden können und gleichzeitig eine aktive Schnittstelle zu den Unternehmen etabliert werden kann.

In den letzten Jahren erfuhr die deutsche Berufsbildung in der inter-nationalen Diskussion wieder erhöhte Aufmerksamkeit, nachdem sie lange Zeit  vor allem durch inländische Kritiker als Auslaufmodell gehandelt wurde. Selbst der amerikanische Präsident erwähnte 2013 in seiner Rede an die Nation, dass anders als in den USA deutsche Absolventen der Sekundarstufe bereits die Beschäftigungsfähigkeit durch die Berufsausbildung erlangen.

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Miriam Strupler Leiser , Prof. Dr. StefanC. Wolter

KANN MAN MIT DEM ÖFFENTLICHEN BESCHAFFUNGSWESEN LEHRSTELLEN FÖRDERN?

Nach der Lehrstellenkrise der Neunzigerjahre in der Schweiz führten die meisten Kantone sukzessive das Kriterium der Lehr­lings­ausbildung in ihr öffentliches Vergabe­recht ein. Derzeit ist eine Einführung dieses Kriteriums auf Bundes­ebene ­politisch in der Diskussion. Vermag aber eine solche Knüpfung der Vergabe öffentlicher Aufträge an Lehrstellen überhaupt zusätzliche Lehrstellen zu schaffen, und falls ja, in welchem Ausmaß und von welcher
Qualität?

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Barbara Petrini

Die Validierung von Bildungsleistungen in der Schweiz

Das schweizerische Verfahren zur Validierung von Bildungsleistungen verfolgt das Ziel, die in formalen, nicht formalen und informellen Lernumgebungen erworbenen beruflichen Handlungskompetenzen einer Person sicht- und nutzbar zu machen. Damit erfüllt es die Forderung des Kopenhagen-Prozesses nach der Entwicklung von Instrumenten und Methoden zur ­Identifikation bereits erworbener Kompetenzen. Der vorliegende Beitrag gibt einen Einblick in die Validierung von Bildungsleistungen in der beruflichen Grundbildung in der Schweiz.

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Jürgen Hollstein

Imageverbesserung der Beruflichen Bildung in Europa... Aber Wie?

Erfahrungen aus dem EU-Studien-Besuchsprogramm

Paris, nichts geht ohne Umweg über Paris im noch immer stark zentralistischen Frankreich des Jahres 2013. Und wenn im Januar der Winter einfällt, dann geht manchmal gar nichts mehr, nicht einmal mehr in Paris

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Dr. Lars Balzer

Prävention von Lehrabbrüchen - Das EU-Projekt Praelab

Seit Jahren ist die Abbruchquote in der Berufsausbildung in Europa auf einem zu hohen Niveau. Dabei birgt ein Ausbildungsabbruch für die Betroffenen erwerbsbiografische sowie für die Gesellschaft sozial- und arbeitsmarktpolitische Risiken. Päventive Ansätze sind daher gefragt. Dies gilt auch für die Schweiz.

An dieser Herausforderung setzt das Projekt ­PraeLab 1 an: Es hat zum Ziel, individuellen Abbrüchen durch die Qualifizierung von Berufsbildungspersonal hinsichtlich der frühen Identifikation und Beratung von Auszubildenden mit hohem Abbruchrisiko präventiv zu begegnen.

PraeLab ist ein von der Europäischen Union im Rahmen des Leonardo Da Vinci Bildungs-Programms für Lebenslanges Lernen unterstütztes Projekt, an dem sich Partner aus Deutschland, Italien, Luxemburg, Österreich, Polen und der Schweiz beteiligen.

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Silvia Teuber

Personalstrategien zur Deckung des Fachkräftebedarfs

Ein Vergleich von Maschinenbau-Unternehmen in Deutschland und der Schweiz

Eine vergleichende Studie von Maschinenbau-Unternehmen in Deutschland und der Schweiz zeigt, dass sich die Personalstrategien zur Besetzung von vakanten Produktionsfachkräftestellen trotz ähnlichem Ausbildungssystem stark unterscheiden.

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Die duale Berufslehre in Zeiten des demografischen Wandels

von Dr. Samuel Mühlemann

Zukünftig wird die Zahl der verfügbaren Fachkräfte aufgrund der demografischen Entwicklung auch in der Schweiz stetig abnehmen. Vor diesem Hintergrund gewinnt die duale Berufsbildung für die Betriebe an Attraktivität. Andererseits gibt es auch immer weniger Schulabgänger, die für eine Ausbildungsstelle geeignet sind. Ob und wie viele Ausbildungsplätze ein Betrieb anbietet, hängt schlussendlich stark von den erwarteten Kosten einer Berufslehre sowie den Kosten für extern einzustellende Fachkräfte ab. Weiterlesen... (€)


INTERKULTURELLE KOMPETENZ IN DER BERUFSSCHULE?
von Hans-Peter Baer und Prof. Dr. Ulrich Vossebein

Zur Verstetigung des Themas Internationalität werden in der dualen Berufsausbildung zwar zahlreiche Aktivitäten durchgeführt, es fehlen aber häufig der institutionelle Rahmen sowie die zielgruppenadäquate Kommunikation. Der Internationale Azubi-Club kann hier einen wichtigen Verbesserungsbeitrag leisten. Weiterlesen... (€)



UNTERNEHMENSFÜHRUNG UND INTERKULTURELLE HOCHSCHULBILDUNG
von Prof. Dr. Caren Sureth


Vom 30.5. bis 2.6.2012 fand die 74. Wissenschaftliche Jahrestagung des Verbandes der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e.V. an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Freien Universität Bozen (Südtirol, Italien) statt.

Der besonderen Lage des Veranstaltungsortes am Schnittpunkt zweier Kulturen Rechnung tragend, lautete das Konferenzthema: Unternehmensführung in Europa Interkulturelle Fragen. Fast 400 Wissenschaftler reisten nach Bozen, um sich dort über die Fächergrenzen hinweg über neueste Forschungsergebnisse auszutauschen und über die anstehenden aktuellen Herausforderungen der Unternehmenspraxis, aber auch über hochschulpolitische Themen zu diskutieren. Weiterlesen... (€)


BERUFLICHE ERSTAUSBILDUNG IN ÖSTERREICH

von Mag. Peter Schlögl

Berufliche Bildung nimmt im Anschluss an die Pflichtschule im österreichischen Bildungswesen einen hohen Stellenwert ein. So absolvieren rund 80 % der jungen Menschen eine betriebliche oder vollschulische berufliche Ausbildung und dies zu annähernd gleich großen Anteilen. Allein die Vielzahl an bestehenden Ausbildungsberufen (etwa 240) und an beruflichen Vollzeitschulen (über 700 Standorte), zeigt die Fülle und Breite an Ausbildungsmöglichkeiten. Hinsichtlich der Vollzeitschulen sind die berufsbildenden mittleren und höheren Schulen und die Schulen im Gesundheitswesen sowie in der Landwirtschaft zu nennen, die jeweils auf lange Traditionen zurück blicken können und seit den 1970er Jahren einen erheblichen Ausbau erfahren haben. Weiterlesen... (€)


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