Forschung und Transfer

Dr. Thomas Freiling und Manuela Schneider

AUSBILDUNGSORIENTIERTE ALPHABETISIERUNG

Förderkonzept für Jugendliche mit Schriftsprachdefiziten am Übergang Schule Beruf

Jugendliche funktionale Analphabeten / Analphabetinnen sind ­besonders von Arbeitslosigkeit und Armut bedroht. Neben den Folgen für die Betroffenen selbst kann dies mittel- und langfristig zu hohen volkswirtschaftlichen Kosten führen, und ­Unternehmen müssen auf dringend benötigte Potenziale zur Fachkräfte­sicherung verzichten.

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Christina Rathmann und Saskia Gagern

STUDIENABBRECHER/INNEN FÜR EINE BERUFSAUSBILDUNG GEWINNEN

Status quo und Handlungsbedarf

In Deutschland existieren unterschiedliche Strategien und Initiativen, um Studienabbrechern/innen neue berufliche Perspektiven aufzuzeigen. Der Beitrag stellt sie vor und erläutert den weiteren Handlungsbedarf.

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Martin Schubert

INTEGRATIONSORT BETRIEB

Angesichts der vielen Menschen, die vor Krieg und Verfolgung aus ihren Heimatländern fliehen und in Deutschland und anderen Teilen Europas Schutz suchen, ist das Thema Migration derzeit allgegenwärtig. Nach der Ersthilfe wird das Thema der Zukunft ihre gesellschaftliche Integration sein. Diese ist ohne ein erfolgreiches Einmünden in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt nicht denkbar. Die Aufgabe, die vorhandenen Potenziale von Migrantinnen und Migranten zu nutzen und zu entwickeln, bedeutet für die Betriebe ebenso eine Chance wie eine große Herausforderung.

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Heidi Hofmann

FRAUEN IN TECHNISCHE BERUFE!

Technische Berufe sind nach wie vor eine Männerdomäne. Angesichts des sich verschärfenden Fachkräftemangels gerade in diesem Bereich müssen Unternehmen Strategien entwickeln, um auch die Potenziale von Frauen für technische Aufgaben zu erschließen. Dies gilt besonders für kleine und ­mittelständische Unternehmen, die im Wettbewerb mit Großbetrieben um gute Fachkräfte oftmals schlechte Karten haben. Ein Projekt der bfz ­Bildungsforschung und des bsw in Sachsen hat transferierbare Konzepte entwickelt.

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Linda Müller und Dr. Matthias Kohl

AUSBILDEN FÜR DAS ARBEITEN AN HOCHVOLT­FAHRZEUGEN

Werkstattnah und handlungsorientiert

Politik und Automobilindustrie setzen zunehmend auf Fahrzeuge, die von Elektromotoren angetrieben werden. Für Beschäftigte der Automobilbranche ergeben sich nicht zuletzt durch die potenzielle elektrische Gefährdungssituation am Fahrzeug neue Qualifikationsanforderungen. Neben berufserfahrenen Fachkräften werden daher bereits Nachwuchsfachkräfte in der Ausbildung auf den Umgang mit Hochvoltfahrzeugen (HV-Fahrzeugen) vorbereitet.

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Anja Stuhlmüller

EQUALITY

Strategien zur Förderung der Gleichstellung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt

Von einer Gleichbehandlung der Geschlechter auf dem Arbeitsmarkt kann in Deutschland nach wie vor nicht die Rede sein. Frauen sind obwohl es eine Vielzahl hochqualifizierter Anwärterinnen gäbe in Führungspositionen nach wie vor stark unterrepräsentiert. Gefragt sind Strategien, die ihre Entwicklung gezielt fördern.

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Jana Hoffmann und Atanaska Tatarlieva

RATSUCHENDE IN DER ANERKENNUNGSBERATUNG

Erreicht das Anerkennungsgesetz mit seinen begleitenden Beratungsstrukturen die Zielgruppen?

Am 1. April 2012 trat das "Gesetz zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsqualifikationen" des Bundes, kurz Anerkennungsgesetz, in Kraft. Ziel des Gesetzes ist es, die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund zu fördern, indem ihre Chancen auf eine abschlussadäquate Beschäftigung erhöht werden

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Fachtagung am 2. Dezember 2014

Der Vielfalt gerecht werden!?
Berufliche Beratung in der Migrationsgesellschaft

Zeit: 10.30 bis 17.00 Uhr
Veranstaltungsort: dbb forum Berlin
Friedrichstraße 169/170, 10117 Berlin

Was leistet migrationsspezifische beschäftigungsorientierte Beratung? Wie lassen sich verschiedene Beratungsangebote im Sinne eines ganzheitlichen Ansatzes aufeinander abstimmen? Wie kann Ratsuchenden der Zugang zu geeigneten Beratungsangeboten erleichtert werden? In interaktiven Gesprächsrunden, praxisbezogenen Fachforen und Impulsvorträgen beleuchten Vertreter aus der Beratungspraxis, aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft aktuelle Herausforderungen und zukünftige Trends der migrationsspezifischen beschäftigungsorientierten Beratung.

Die Fachtagung findet im Rahmen des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ statt, das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales, vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und von der Bundesagentur für Arbeit gefördert wird. Die Tagung richtet sich an Akteure der Arbeitsverwaltung sowie der Berufs-, Anerkennungs-, Weiterbildungs- und Existenzgründungsberatung, an Bildungsdienstleister und die interessierte Fachöffentlichkeit. Die Teilnahme ist kostenlos.


Fachtagung am 14. Oktober 2014

Berufsorientierte Alphabetisierung Arbeitsloser

Zeit: 10.00 bis 14.30 Uhr
Veranstaltungsort: NH Nürnberg City
Bahnhofstr. 17–19, 90402 Nürnberg

Etwa 12 % der Erwerbstätigen in Deutschland im Alter von 18 bis 64 Jahren können allenfalls einzelne Wörter und Sätze lesen oder schreiben (leo. – Level-One Studie der Universität Hamburg). Diese so genannten funktionalen Analphabet(inn)en üben meist einfache Tätigkeiten aus. Da jedoch die Qualifikationsanforderungen auch im Helferbereich komplexer werden, schwinden ihre Beschäftigungsmöglichkeiten zunehmend.

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Julia Birkner

KARRIEREFÖRDERUNG VON FRAUEN MIT BLICK AUF FÜHRUNGSPOSITIONEN


Bislang sind Frauen in Führungspositionen stark unterrepräsentiert. Intensive politische Debatten und die Einführung der Flexi-Quote im April 2013, einer gesetzlichen Auflage zur Selbstverpflichtung von Unternehmen, haben daran wenig geändert. Es stellt sich daher die Frage, wie Frauen in Unternehmen besser auf Führungs­positionen vorbereitet werden können.

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F. Arians, A. Baderschneider, J. Eichmüller

ANERKENNUNG AUSLÄNDISCHER QUALIFIKATIONEN FÜR DEN ERZIEHERBERUF

Stand, Herausforderungen und Handlungsoptionennehmenskompetenzen

Der Bedarf an Fachkräften im Erziehungsbereich übersteigt das ­Fachkräfteangebot. Kindertageseinrichtungen in den betroffenen Regionen suchen daher verstärkt nach Möglichkeiten, neue Mitarbeiter­potenziale zu erschließen. Eine Möglichkeit dazu besteht in der Nutzung der Anerkennung ausländischer Qualifikationen für den Erzieherberuf.

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Küfner, Ch./Metzger, U./Stoecker, D./Weber, H.

Erfolgreich ausbilden!
Motivieren – fördern – Konflikte lösen

Buchreihe: Leitfaden für die Bildungspraxis, Band 37, W. Bertelsmann Verlag
ISBN Print: 978-3-7639-3881-0

Der Leitfaden zeigt, wie man Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf eine erfolgreiche Ausbildung ermöglichen kann. Er beschreibt praxisgerechte Methoden zur Aktivierung der Auszubildenden und zum Umgang mit Konflikten. Die Darstellung betriebsexterner Unterstützungsangebote ergänzt den Leitfaden. Eine Übersicht geeigneter Ausbildungsberufe für Jugendliche mit besonderem Förderbedarf erleichtert die Personalauswahl und hilft auch den Akteuren der Benachteiligtenförderung in Vermittlungsstellen und überbetrieblichen Ausbildungsstätten. Damit wird eine Möglichkeit aufgezeigt, wie kleine und mittlere Unternehmen in Zeiten sinkender Schulabgängerquoten ihren Bedarf an Nachwuchskräften decken ­können.


Fischer, M. (HG) (2014)

Qualität in der Berufsausbildung
Anspruch und Wirklichkeit

Buchreihe: Berichte zur beruflichen Bildung
W. Bertelsmann Verlag
ISBN Print: 978-3-7639-1162-2

Seit einiger Zeit hat sich die Qualitätsdebatte um das deutsche Berufsbildungssystem wieder belebt. Dies war Anlass für eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme sowohl der Qualitätsprobleme, die sich in der betrieblichen Bildung stellen, als auch der Entwicklungs- und Reformperspektiven, die sich in diesem Bereich abzeichnen. Die Buchpublikation versammelt namhafte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland, die aktuell und zum Teil auch schon seit Jahrzehnten zu Fragen der Ausbildungsqualität forschen. Die Autoren untersuchen die Qualität der Berufsausbildung aus historischer und internationaler Perspektive, diskutieren Reformperspektiven und stellen ein Rahmenkonzept für die Erfassung und Entwicklung von Berufsausbildungsqualität vor.


Münk, H. D./Weiß, R. (HG) (2009)

Qualität in der beruflichen Bildung
Forschungsergebnisse und Desiderata

Reihe: Berichte zur beruflichen Bildung
W. Bertelsmann Verlag
ISBN Print 978-3-7639-1111-0

Was sichert und fördert Prozess-, Input- und Output-Qualität in der beruflichen Aus- und Weiterbildung?
Die Beiträge des Sammelbands thematisieren begriffliche und konzeptionelle Grundlagen ebenso wie Perspektiven für die Berufsbildungsforschung und analysieren die Qualitätsentwicklung unter den besonderen Systembedingungen der betrieblichen Aus- und Weiterbildung.

Darüber hinaus betrachten die Autoren die Qualitätsentwicklung an beruflichen Schulen. Sie ­analysieren elementare Aspekte von Qualität und entwickeln Grundlagen für Handlungsempfehlungen.

Der Band dokumentiert eine Tagung der Arbeitsgemeinschaft Berufsbildungsforschungsnetz (AG BFN).


Bundesministerium für Bildung und Forschung (HG)

Handreichung für ausbildende Fachkräfte

Download unter: www.bmbf.de/pub/handreichung_ausbildende_fachkraefte.pdf

Die Broschüre "Handreichung für ausbildende Fachkräfte" will das ausbildende Fachpersonal dabei unterstützen, neben der fachlichen Qualifizierung Auszubildender im Rahmen der praktischen Tätigkeit insbesondere auch Lern- und Sozialisationsprozesse zu fördern. Sie soll helfen, die Ausbildungstätigkeit so anzugehen, dass sie nicht als Belastung, sondern Bereicherung der eigenen Tätigkeit empfunden wird und die Auszubildenden eine solide Grundlage erhalten, auf der sie im Laufe ihres weiteren Berufslebens aufbauen können.

Die Veröffentlichung richtet sich in erster Linie an Ausbilder und Ausbilderinnen, die ihre Tätigkeit nebenberuflich, also zusätzlich zu ihrer eigentlichen Tätigkeit, ausüben. Diese Zielgruppe verfügt in der Regel über einen Berufsabschluss und mehrjährige Berufserfahrung, hat jedoch selten eine pädagogische Qualifikation. Checklisten, praktische Tipps und Verweise auf weiterführende Literatur und Internetseiten helfen, Ausbildungsaufgaben besser und leichter zu bewältigen, und geben Anregungen, wie auch schwierige Situationen gemeistert werden können.


Köhler, Th./ Neumann, J. (HG) (2013)

Das Online-Berichtsheft:
Stärkung der Lernortkooperation in der dualen Berufsausbildung durch Web 2.0

W. Bertelsmann Verlag
ISBN Print 978-3-7639-5162-8

Der Sammelband dokumentiert das Forschungs- und Entwicklungsprojekt "BLok – Online-Berichtsheft zur Stärkung der Lernortkooperation". Die Aufgabe des Projekts bestand in der Entwicklung und Erprobung eines fachübergreifenden Online-Berichtsheftes für die duale Ausbildung. Es enthält u. a. ein Kompetenzportfolio zur Überprüfung individueller Lernfortschritte und unterstützt die gesetzlich vorgeschriebene Dokumentation des zeitlichen und sachlichen Ablaufs der Ausbildung. Durch die Nutzung der Webtechnologie, die die flexible Nutzung an verschiedenen Orten erlaubt, stärkt das Berichtsheft besonders Lernortkooperationen.

Nach einer Analyse der aktuellen Mediennutzung in der betrieblichen Ausbildung werden die komplette Entwicklung, Erprobung und Markteinführung sowie die wissenschaftliche Begleitforschung des Projekts dokumentiert.


Loebe, H./ Severing, E. (HG) (2012)

Jugendliche im Übergang begleiten. Konzepte für die Professionalisierung des Bildungspersonals

Reihe: Wirtschaft und Bildung, Band 60
W. Bertelsmann Verlag
ISBN Print 978-3-7639-3612-0

Jugendliche mit niedrigem oder gar fehlendem Schulabschluss haben nach wie vor nur geringe Aussichten auf einen Ausbildungsplatz. Insbesondere Jugendliche mit Migrationshintergrund benötigen auf dem Weg in Ausbildung und Beruf oftmals individuell angepasste Unterstützung. Häufiger als andere erreichen sie keinen schulischen Abschluss. Sie haben größere Schwierigkeiten, einen Ausbildungsplatz zu finden. Ihr Anteil an den Ausbildungsplatzsuchenden wächst überproportional.

Vorgestellt werden Ergebnisse des Projekts "Integrationsarbeit für mehrfach belastete Jugendliche fördern", das vom Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) durchgeführt und im Rahmen des Bundesprogramms "XENOS – Integration und Vielfalt" vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und vom Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert wurde. Im Projekt wurde ein Qualifizierungskonzept für Jugendsozialarbeiter an Schulen entwickelt und erprobt. Der Band analysiert die Situation an der Schnittstelle Schule – Beruf und entwickelt Qualitätsstandards für die Begleitung Jugendlicher beim Übergang Schule – Beruf.


Dr. Barbara Mohr

BETRIEBLICHE WEITERBILDUNG MITGESTALTEN

Unternehmenskompetenzen bedürfen der vorausschauenden Pflege, Erweiterung und Erneuerung.

Unternehmen sind auf Führungskräfte und Mitarbeiter angewiesen, die ihr Handwerk in sich rasch ändernden Geschäfts- und Produktionsprozessen beherrschen und dadurch dem Betrieb ermöglichen, auch in verschärften Wettbewerbslagen zu bestehen. Allerdings haben die im Unternehmen vorhandenen Kompetenzen ein Ablaufdatum: Was gestern noch ein erfolgreiches Unternehmen auszeichnete, kann heute zu prekären Geschäftslagen führen.

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Veronika Schlasze

UNTERNEHMENSWANDEL GESTALTEN

Erste Erkenntnisse aus dem Förderprogramm unternehmensWert: Mensch

 

Der demografische Wandel und der in einigen Branchen bereits erkennbare Fachkräftemangel rücken die Entwicklung einer modernen und mitarbeiterorientierten Personalpolitik immer mehr in den Fokus. In kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) fehlen jedoch häufig geeignete Strategien, um diesen Herausforderungen begegnen zu können. So ist empirisch belegt, dass in KMU die strategische Planung vergleichsweise schwach ausgeprägt ist. Personalentwicklung und Weiterbildung erfolgen zumeist reaktiv über ein bedarfsorientiertes "Training on the Job", weitgehend ohne systematische Bildungsbedarfsanalysen und Erfolgskontrollen. Des Weiteren gibt es in den meisten KMU keine detaillierte Personalplanung

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Simone Adler

PROFESSIONALISIERUNG IN DER BERUFSEINSTIEGSBEGLEITUNG -
EINE NEUE HERAUSFORDERUNG TEIL 2

In Ausgabe 6/2013 dieser Zeitschrift ging die Autorin im ersten Teil des Artikels auf die Rahmenbedingungen des Übergangsmanagements ein. Dabei wurde gezeigt, dass die Übergangsbegleitung von verschiedenen Akteuren und Institutionen geprägt wird. Die Abstimmung der Beteiligten im Arbeitsfeld stellt eine wesentliche Bedingung für erfolgreiches Übergangsmanagement dar. Beschrieben wurden die Arbeitsschwerpunkte und die resultierenden Anforderungen an die Berufseinstiegsbegleitung.

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Simone Adler

PROFESSIONALISIERUNG IN DER BERUFSEINSTIEGSBEGLEITUNG -
EINE NEUE HERAUSFORDERUNG TEIL 1

In den Diskussionen über Wege und Möglichkeiten zur Deckung des Fachkräftebedarfs in Deutschland werden vermehrt die Übergänge zwischen den Bildungsbereichen mit dem Ziel betrachtet, sie effizienter zu gestalten. Angesichts des demografisch bedingten Rückgangs der Schüler- und Bewerberzahlen und des anhaltend hohen Fachkräftebedarfs der Wirtschaft lautet die bildungs- und arbeitsmarktpolitische Maxime, dass alle vorhandenen Potenziale bestmöglich genutzt und gefördert werden sollen und niemand verloren gehen darf (BMBF 2011).

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Dominique Dauser

BERUFSORIENTIERTE ALPHABETISIERUNG ARBEITSLOSER

Berufsorientierte Alphabetisierung erhöht die Chancen arbeitsloser funktionaler Analphabeten/-innen auf eine dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt. Denn nur wenn die Betroffenen die Möglichkeit bekommen, an ihren Schriftsprachdefiziten zu arbeiten, können weitere Maßnahmen zur Beschäftigungsförderung greifen.

Funktionaler Analphabetismus ist bei weitem kein Randphänomen. Mehr als 14 Prozent der erwerbsfähigen Bevölkerung in Deutschland (im Alter von 18 bis 64 Jahren) können nach den Ergebnissen der leo. Level-One Studie der Universität Hamburg allenfalls einzelne Wörter und Sätze lesen oder schreiben

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Anne Sophie Becker

INNOVATIVE E-LEARNING-MODULE

Ein europäisches Gemeinschaftsprojekt entwickelt innovative E-Learning-Module zum Arbeits- und Gesundheitsschutz in der Umweltindustrie

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Dr. Lutz Galiläer und Bernhard Ufholz

Inklusion durch Betriebliche Ausbildung

Für Jugendliche mit Behinderung ist es schwer, einen betrieblichen Ausbildungsplatz zu finden. Oftmals benötigen sie Unterstützung durch einen Bildungsträger oder ein Berufsbildungswerk. Eine außerbetriebliche Ausbildung wiederum erschwert den Einstieg in Beschäftigung. Bessere Teilhabemöglichkeiten ergäben sich dann, wenn mehr Betriebe sich an der Ausbildung von Jugendlichen mit Handicap beteiligen würden. Dieses Ziel hat sich das Projekt TrialNet gesetzt.

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Dr. Thomas Freiling und Nadine Frank

Übergang Schule-Beruf:
Anforderungen an eine gelingende Berufsorientierung


Zu den großen Herausforderungen der Bildungspolitik in den nächsten Jahren wird es gehören, vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung die Bildungspotenziale der Erwerbspersonen noch besser zu erschließen. Mit Blick auf den Übergang von der allgemeinbildenden Schule in eine Berufsausbildung sind Modifikationen erforderlich, die die Zahl der Ausbildungsabbrüche reduzieren und bewirken, dass die Anzahl der Jugendlichen im Übergangssystem weiter abnimmt.


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Literaturangaben zum Artikel


Christine Baer

Fachtagung

Mittendrin statt nur dabei

Kooperation mit Eltern am Übergang Schule-Beruf

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Isabell Klingert

Sensibilisierung und Empowerment

Wie Frauen in Unternehmen gefördert werden

Die weibliche Bevölkerung in Deutschland ist formal hoch qualifiziert. Frauen verfügen über Kompetenzen, die sie zu wichtigen Ressourcenträgerinnen in deutschen Unternehmen machen. Zugleich wird viel von ihnen erwartet. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie herzustellen ist daher eine große Herausforderung, für die es die Führungskräfte zu sensibilisieren gilt. Frauen müssen, um Familie und Beruf vereinbaren und Führungspositionen übernehmen zu können qualifiziert werden. Ebenso müssen Führungskräfte dafür sensibilisiert werden, Frauen auf ihren Weg zu unterstützen. Einen Beitrag dazu leistet das Projekt Genderorientiertes Kompetenzmanagement in Unternehmen der Metropolregion Nürnberg", das im Rahmen der Bundesinitiative Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft" vom Forschungsinstitut Betriebliche Bildung f-bb durchgeführt wird.

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Fachtagungsbericht 31.01.2013 Berlin

Arbeitsmarktintegration fördern, Fachkräfte sichern

von Ariane Baderschneider

Im bundesweiten Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) begleitet das Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) als Träger der IQ-Fachstellen Anerkennung und Qualifizierung die Umsetzung des Gesetzes zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen . Die neuen ­Regelungen sind im April 2012 in Kraft getreten und haben die Verfahren zur Bewertung ausländischer Qualifikationen weiter geöffnet und vereinfacht. Am 31. Januar 2013 luden die IQ-Fachstellen Anerkennung und Qualifizierung zur Fachtagung Arbeitsmarktintegration fördern, Fachkräfte sichern Berufliche Anerkennung ausländischer Qualifikationen nach Berlin ein.

Mit über 300 Teilnehmenden aus Politik, Wirtschaft, Beratung und Wissenschaft wurden die Chancen und Herausforderungen des Anerkennungsgesetzes aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet und diskutiert. Die Beiträge und Diskussionen zeigten, dass das Anerkennungsgesetz als ein Meilenstein zur besseren Integration in Arbeit und Gesellschaft betrachtet wird und bereits jetzt einen Beitrag zur Fachkräftesicherung in einigen Branchen und Regionen leistet. Es wurde deutlich, dass die beteiligten Akteure mit viel Engagement das Anerkennungsgesetz auf den Weg gebracht haben ... Weiterlesen


Fachtagung am 30. April 2013 in Ingolstadt

Inklusion durch betriebliche Ausbildung

Strategien, instrumente, Erfahrungen

Die UN-Behindertenrechtskonvention fordert, dass Menschen mit Behinderung an allen Bereichen des Lebens gleichberechtigt teilhaben können. Für dieses Ziel steht der Begriff Inklusion. Inklusion bedeutet in diesem Fall, dass Jugendliche mit Handicaps in einem normalen", also ­betrieblichen Umfeld eine Ausbildung absolvieren. Gegenwärtig gelangen junge Menschen mit ­einer ­Behinderung überwiegend außerbetrieblich zu einem Ausbildungsabschluss. Um Inklusion auf diesem Feld zu verwirklichen, müssen mehr Betriebe für die Ausbildung von Jugendlichen mit Handicaps gewonnen werden.

Auf der Veranstaltung berichten Betriebe von ihren Erfahrungen mit der Ausbildung von Jugendlichen mit Behinderung. Fachbeiträge erörtern das Thema Inklusion mit Bezug auf betriebliche Ausbildung, und eine abschließende Diskussionsrunde stellt sich der Frage, was Unternehmen, Politik, Gewerkschaften und andere Akteure tun müssen, um bestehende Barrieren abzubauen. Die Fachtagung findet im Rahmen des vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderten Projekts TrialNet" (www.trialnet.de) statt.


Linda Müller und Isabell Klingert

Frauen für Führungspositionen - ein Ansatz für die Praxis

In Deutschland verfügen Frauen heute über höhere formale Qualifikationen als Männer. Dennoch gelangen sie kaum in die Chefetagen von Unternehmen. Im Folgenden wird aufgezeigt, warum Unternehmen nicht länger auf das weibliche Arbeitskräftepotenzial in leitenden Positionen verzichten können und eine stärkere personalpolitische Hinwendung zur Zielgruppe Frauen erfolgen muss. Außerdem wird das im Rahmen der Bundesinitiative Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft geförderte Projekt Frauen in Führungspositionen in Sachsen Entwicklung eines Vorgehensmodells beschrieben, das sich dieser Thematik angenommen hat und einen praktischen Ansatz zur Personalentwicklung für Frauen für Führungspositionen in kleinen und mittleren Unternehmen erprobt.

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Lutz Galiläer und Bernhard Ufholz

Inklusion durch Qualitätsverbesserung in der Ausbildung von Jugendlichen mit Behinderung

Mit der in Deutschland 2009 erfolgten Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung (BRK) und den daraus abgeleiteten Aktivitäten auf Bundes- und Landesebene ist das menschenrechtlich begründete Gebot der vollen und wirksamen Teilhabe 1 von Menschen mit Behinderung in der Öffentlichkeit präsent und findet breite Zustimmung. Jenseits der Auseinandersetzungen über die Bedeutung von Inklusion gerade im Unterschied zum Leitkonzept Integration besteht Konsens darüber, dass behinderte Menschen frei von Diskriminierung und ohne Barrieren Zugang zu allen wichtigen Lebensbereichen und entsprechenden Ressourcen haben sollen. Inklusion im Sinne der UN-Konvention impliziert darüber hinaus, dass Behinderung keinen physiologisch oder psychologisch beschreibbaren Sachverhalt darstellt, sondern in der gesellschaftlichen Realität entsteht , nämlich aus der Wechselwirkung zwischen Menschen mit Beeinträchtigungen und einstellungs- und umweltbedingten Barrieren (BRK, Präambel). Ausgehenddavon wird Behinderung in der menschenrechtlichen Perspektive der Konvention als ein Aspekt der Vielfalt menschlichen Daseins neben Rasse, Geschlecht, Hautfarbe, Religion und anderen verstanden, den es zu akzeptieren und zu respektieren gilt. In diesem Sinn stellt die Forderung nach Inklusion nicht einfach ein neues Paradigma für den gesellschaftlichen Umgang mit behinderten Menschen dar, die bisher aus verschiedenen Gründen die zu analysieren sich durchaus lohnte diskriminiert, ausgegrenzt oder benachteiligt wurden. Vielmehr postuliert die Konvention weitreichende gesellschaftliche Veränderungen im Sinne einer Humanisierung der Gesellschaft im Ganzen (Bielefeldt 2009, S. 16).

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Perspektiven beruflicher ­ Weiterbildung für Geringqualifizierte

von Beatrix Weber und Susanne Kretschmer

Die Anforderungen der Arbeitswelt steigen, und der Bedarf nach qualifiziertem Personal wächst. Dadurch gewinnt die Qualifizierung geringqualifizierter Beschäftigter für die Unternehmen an Bedeutung. Diese kann nur gelingen, wenn zielgruppenspezifische Ansätze entwickelt werden. Der Artikel erläutert Problemlage und Handlungsbedarf, stellt ausgehend von Erfahrungen in der Initiative weiter bilden ­Lösungswege und Erfolgsfaktoren dar und stellt Beispiele guter Praxis vor. Weiterlesen... (€)


Fachtagung in Berlin

Förderung systematischer Personalentwicklung in KMU durch Qualifizierungsberatung

von Mario Gottwald und Jana Hoffmann

Weiterbildungs- und Personalentwicklungsmaßnahmen stehen im Fokus der aktuellen Diskussionen über Veränderungen in der Arbeitswelt. Ökonomische und gesellschaftliche Veränderungen haben zu einem gravierenden Wandel der betrieblichen Weiterbildung geführt. Wichtige Treiber für den Wandel der Arbeitswelt und somit für die Generierung von Bildungsbedarfen sind technologische Innovationen, arbeitsorganisatorische Veränderungen, wissensintensive Tätigkeiten, der weltumspannende Wettbewerb (Globalisierung), Fachkräftemangel und die Alterung der Belegschaften aufgrund des demografischen Wandels. Weiterlesen... (€)


UNTERSUCHUNG ZU NEUEN UND MODERNISIERTEN BERUFSPROFILEN

Berufsbildungsforschung für die Prüftechnik

von Christine Küfner

Die entscheidende Stärke der deutschen Wirtschaft liegt in ihrer Innovationskraft. Im verarbeitenden Gewerbe beobachten wir den Einsatz verschiedenster neuer Werkstoffe und Verfahren. Die Entwicklungen in der Arbeitswelt, die sich daraus ergeben, sind dabei immer auch in ihrer Wechselwirkung mit der Berufsbildung zu sehen: Berufsbilder müssen einerseits stabil" sein. Es ist nicht möglich bei der Einführung jedes neuen Werkstoffs ein neues Berufsbild zu entwickeln. Berufsbilder sind langfristig und nicht trendabhängig angelegt. Andererseits darf die Gestaltung der Ordnungsmittel nicht in Stein gemeißelt sein. Sie sind immer wieder auf ihre Relevanz zu prüfen. Denn lebendige" Berufsbilder, die sich am Bedarf der Wirtschaft orientieren und breite Anschlussmöglichkeiten bieten, eröffnen Auszubildenden langfristig Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Im Folgenden wird eine Untersuchung zur Bedarfs­analyse vorgestellt, mit der versucht wurde, diesen Anforderungen gerecht zu werden. Weiterlesen... (€)


Publikationen
 

ABSCHLUSSORIENTIERTE MODULARE NACHQUALIFIZIERUNG REGIONAL VERANKERN

von Dominique Dauser

Zum Abschluss der ersten Förderrunde der Förderinitiative Abschlussorientierte modulare Nachqualifizierung" im Programm Perspektive Berufsabschluss" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung stellt die wissenschaftliche Begleitung Befunde aus dem Monitoring vor und zieht ein Resümee. Weiterlesen... (€)


Wertschätzung im Ausland erworbener Kompetenzen
 

das neue Anerkennungs­gesetz und seine Umsetzung

von Michaela Grau

In Deutschland lebten im Jahr 2010 laut Mikrozensus 15,7 Mio. Personen mit Migrationshintergrund. Das entspricht 19,3 % der Bevölkerung. Sie sind etwa doppelt so häufig erwerbslos wie Menschen ohne Migrationshintergrund oder gehen ausschließlich einer geringfügigen Beschäftigung (z.B. Minijob) nach (vgl. Statistisches Bundesamt 2011, S. 7f.). Mit dem Inkrafttreten des neuen Anerkennungsgesetzes am 1. April 2012 erhalten viele Migrantinnen und Migranten die Möglichkeit, ihre im Ausland erworbenen Berufsabschlüsse anerkennen zu lassen und damit ihre beruflichen Potenziale besser in den deutschen Arbeitsmarkt einzubringen. Das ist insbesondere im Bereich der dualen Ausbildungsberufe und für Qualifikationen aus Nicht-EU-Ländern (Drittstaaten) ein Novum. Im Folgenden werden zunächst die Hintergründe der Gesetzesinitiative dargestellt. Anschließend werden die wesentlichen Elemente des neuen Gesetzes erläutert. Außerdem wird auf die Unterstützungsangebote eingegangen, die Anerkennungssuchende bei der Antragstellung nutzen können. Im abschließenden Ausblick wird aufgezeigt, an welchen Stellen noch Handlungsbedarf besteht. Weiterlesen... (€)


 

von Sabine Fischer und Kerstin Schneider

Die gute wirtschaftliche Lage hat in den letzten beiden Jahren zu einem größeren Angebot an Ausbildungsplätzen geführt. Dennoch gibt es keinen Grund, sich entspannt zurückzulehnen , so Christa Oberth vom JOBSTARTER-Regionalbüro Süd in Nürnberg auf der Regionalkonferenz Süd der Initiative Bildungsketten, denn noch immer finden viele junge Menschen nicht den Ausbildungsplatz, den sie sich wünschen, oder kennen keine alternativen Berufe, die ihren Fähigkeiten und Neigungen entsprechen. Daneben gibt es viele Jugendliche, die nicht alle Voraussetzungen der Unternehmen erfüllen.
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In Deutschland hat sich im Unterschied zu anderen europäischen Ländern bislang kein einheitliches, gesetzlich verankertes und landesweit verfügbares Verfahren zur Erfassung und ­Validierung non-formalen und informellen Lernens etabliert, obwohl diesbezügliche Überlegungen bereits seit den 1960er Jahren einen festen Bestandteil ­bildungspolitischer Auseinandersetzungen bilden (Dehnbostel/Seidel/Stamm-Riemer 2010, S. 17f). Heute gewinnt das Thema besondere Relevanz, da mit einer verbesserten Erfassung und Anerkennung informellen und non-formalen Lernens auch neue Optionen für die Gestaltung derzeitiger ­Herausforderungen wie Fachkräftemangel, ­Reform des Übergangsmanagements und Ver­besserung der Durchlässigkeit einhergehen können. Weiterlesen... (€)


Perspektiven beruflicher ­ Weiterbildung für Geringqualifizierte

von Beatrix Weber und Susanne Kretschmer

Die Anforderungen der Arbeitswelt steigen, und der Bedarf nach qualifiziertem Personal wächst. Dadurch gewinnt die Qualifizierung geringqualifizierter Beschäftigter für die Unternehmen an Bedeutung. Diese kann nur gelingen, wenn zielgruppenspezifische Ansätze entwickelt werden. Der Artikel erläutert Problemlage und Handlungsbedarf, stellt ausgehend von Erfahrungen in der Initiative weiter bilden ­Lösungswege und Erfolgsfaktoren dar und stellt Beispiele guter Praxis vor. Weiterlesen... (€)


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