Recht und Berufsberatung

Bent Paulsen

KEINE BERUFSLENKUNG BEIM ÜBERGANG SCHULE BERUF!

Das Nationale Forum Beratung in Bildung, Beruf und Beschäftigung e.V. (nfb) begrüßt in einem aktuellen Positionspapier zur Beratung am Übergang Schule Beruf die vielfältigen Programme und Initiativen. Das Forum warnt allerdings davor, die grundgesetzlich garantierte Berufswahlfreiheit zu gefährden, wenn Jugendlichen keine interessenneutrale und professionelle Beratung zur Seite steht.

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Julia Glaser und Anja Schöder

ARBEITSZEIT VON AUSZUBILDENDEN

 

 

Jugendliche Auszubildende, die noch zur Berufsschule gehen, unterliegen anderen gesetzlichen Bestimmungen als volljährige Auszubildende. In der Praxis stellen sich insbesondere Fragen bei den Themen Arbeitszeit, Anrechnung auf die Arbeitszeit und Arbeit vor oder nach der Berufsschule.

 

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Dr. Tobias Polloczek und Dr. Boris Alles

UNTERNEHMENSSCHÄDIGENDE ÄUßERUNGEN IN SOZIALEN NETZWERKEN KÜNDIGUNG WEGEN FACEBOOK-POST?

Die überwiegende Anzahl der Besucher nutzt soziale Netzwerke, um Neuigkeiten über Freunde zu erfahren, mit ihnen in Kontakt zu bleiben oder eigene Beiträge zu erstellen und Videos oder Fotos zu posten. Aus arbeitsrechtlicher Sicht sind solche Beiträge immer dann interessant, wenn diese einen Bezug zum Arbeitgeber aufweisen.

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Dr. Tim Brüggemann

PROFESSIONALITÄT AM ÜBERGANG SCHULE-BERUF

Die Relevanz der Bildungs-passage Schule-Beruf ist seit Jahren virulent. Die Zahl der Unterstützungsangebote zur Berufsorientierung steigt ra-sant, und somit auch die Zahl der Personen, die in diesem Handlungsfeld tätig sind. Was fehlt, ist eine fundierte (Weiter-)Qualifizierung in die-sem Themenfeld.

Die Berufsorientierung entwickelt sich aus diversen Gründen zunehmend zu einem bedeutenden Handlungsfeld von Kreisen, Kommunen sowie Schulen und Betrieben. Angesichts der demografischen Entwicklung wird es in Deutschland bundesweit erforderlich sein, bis 2016 die Erwerbsbeteiligung der 25- und 26-Jährigen von rund 57 % auf künftig 80 % zu steigern, wenn das Ausscheiden älterer Erwerbstätiger kompensiert werden soll.

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Susanne Müller

"ANGEMESSEN" FÜR AZUBIS

Laut Berufsbildungsgesetz (BBiG) müssen ausbildende Betriebe ihren Auszubildenden eine angemessene Vergütung gewähren. Doch was bedeutet angemessen? Mit dieser Frage müssen sich regelmäßig die Arbeitsgerichte beschäftigen, kürzlich auch wieder das Bundesarbeitsgericht (Urteil vom 16. Juli 2013 9 AZR 784/11).

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Dr. Angela Emmert und Jonas Weller

RÜCKZAHLUNGSVERPFLICHTUNGEN IN AUS- UND FORTBILDUNGSVERTRÄGEN

Finanziert der Arbeitgeber einem Mitarbeiter Aus- und Weiterbildungen, hat er in der Regel ein Interesse daran, dass der Mitarbeiter diese neu erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten im Unternehmen einbringt. Entsprechend möchte der ­Arbeitgeber den Mitarbeiter binden. In gewissen Grenzen ist es zulässig, die Rückzahlung von Kosten für den Fall zu vereinbaren, dass der Mitarbeiter das Unternehmen vor Ablauf einer bestimmten Zeit verlässt. Doch wann ist dies der Fall?

Aus-, Fort- und Weiterbildungen spielen im Arbeitsleben eine wichtige Rolle. Sie ermöglichen dem Mitarbeiter, seine Position auf dem Arbeitsmarkt erheblich zu verbessern. Zugleich fördern zusätzliche Kenntnisse und Fähigkeiten natürlich auch den Beitrag, den der Mitarbeiter im Unternehmen leisten kann. Entsprechend können solche Maßnahmen sehr im Interesse des Arbeitgebers liegen.

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Dr. Angela Emmert und Farzan Daneshian

GELD FÜR BETRIEBLICHE ÜBUNG?

In erfolgreichen Geschäftsjahren möchten Unternehmer auch ihre Mitarbeiter am Gesamterfolg teilhaben lassen. Doch fürchten Arbeitgeber (zum Teil zu Recht), durch (wiederholte) Leistungen in guten Jahren auch in weniger guten Jahren gebunden zu sein. Der folgende Beitrag zeigt, wie eine Sonderzahlung möglich ist, ohne für die Zukunft unbeabsichtigt Ansprüche zu begründen.

Wir beginnen mit einem Beispiel: Max ist seit vielen Jahren Arbeitnehmer der X-GmbH. Seit 2010 ging es der Firma richtig gut. Wie seine Kollegen erhielt Max daher in den letzten drei Jahren zu Weihnachten 300, Euro (brutto) als Weihnachtsgeld. Leider hat sich das Geschäft der X-GmbH 2013 schlecht entwickelt. Daher kündigt der Arbeitgeber nun an, dieses Jahr kein Weihnachtsgeld zu zahlen. Darüber sind Max und seine Kollegen enttäuscht, denn sie hatten fest mit der Zahlung gerechnet. Max schaut in seinen Arbeitsvertrag. Darin ist keine Rede von Weihnachtsgeld. Kann er dennoch diese Sonderzahlung einfordern?

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Susanne Müller

WANN ENDET DAS AUSBILDUNGSVERHÄLTNIS?

 

Im Ausbildungsvertrag wird die Dauer der Ausbildung vereinbart, aber dies bedeutet nicht in jedem Fall, dass das Ausbildungsverhältnis tatsächlich zu diesem Zeitpunkt endet. Der Gesetzgeber hat für verschiedene Fallkonstellationen spezielle Regelungen vorgesehen.

Grundsätzlich ist es ganz einfach: Das Berufsausbildungsverhältnis endet mit dem Ablauf der Ausbildungszeit (§ 21 Abs. 1 S. 1 BBiG). Entscheidend ist wie bei jedem befristeten Vertragsverhältnis der zugrundeliegende Ausbildungsvertrag. Dieser muss gemäß § 11 Abs. 1 Nr. 2 BBiG eine Regelung zur Ausbildungszeit enthalten. Ein Blick in den Vertrag genügt daher in der Regel, um zu wissen, wann die Ausbildung zu Ende ist. Hiervon gibt es aber Ausnahmen, die das Berufsbildungsgesetz gesondert regelt:

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Dr. Martin Griepentrog

Neue Übergangssysteme Schule - Beruf:

Ohne gute Beratung geplant? 

Der Deutsche Verband für Bildungs- und Berufsberatung dvb hat mit hoher Aufmerksamkeit die Entwicklung eines reformierten Übergangssystems Schule Beruf durch die Bertelsmann-Stiftung, die Mehrzahl der Bundesländer und die Bundesagentur für Arbeit wahrgenommen und auf Defizite und Entwicklungs­bedarfe bei den bisher vorgelegten Konzepten hingewiesen. Der folgende Text fasst die wesentlichen Teile dieser Stellungnahme zusammen. 

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Susanne Müller

Azubis, Facebook und Kündigungen 

Facebook ist ein recht kommunikationsfreudiges Medium. So wurde es auch angelegt. Aber Vorsicht: Wer dort seinen Gefühlen freien Raum lässt und etwa ungeniert zu seinem Arbeitsleben postet, tut dies nicht im rechtsfreien Raum. Die Folgen können erheblich sein und auch bei jungen Leuten in der Ausbildung bis hin zur fristlosen Kündigung führen.  Weiterlesen... (€)


Margit Stein und Carmen Corleis

wer wählt warum welchen beruf? 

Die Berufswahl ist nicht standardisiert, sondern in ihren Einflussfaktoren vielschichtig. Dazu gehören Charakteristika des Berufs, demographische, kulturelle und ökonomische Aspekte. Hinzu kommen (entwicklungs)psychologische Faktoren und Personengruppen wie Eltern sowie Schule und außerschulische Einrichtungen.  Weiterlesen... (€)


Susanne Schmidtpott und Peter Weber

Qualitätsentwicklung in der Bildungs- und Berufsberatung

Was ist gute Beratung ? Und wie können wir die Beratungsqualität weiter entwickeln? Im Rahmen eines vom BMBF geförderten Projekts arbeiten Experten aus unterschiedlichen Beratungs­bereichen gemeinsam mit der ­Forschungsgruppe ­Beratungsqualität an der Universität Heidelberg und dem ­Nationalen Forum Beratung e.V. (nfb) an Instrumenten für die Qualitätsentwicklung in der Beratung.

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Bert Wollersheim

Berufsorientierung und Fehlentwicklungen auf dem Ausbildungsstellenmarkt

Die Bedeutung von Berufsorientierung wurde in den vergangenen Jahren ­zunehmend erkannt und Maßnahmen zur Intensivierung ergriffen. Dabei ist auch zu prüfen, ob ein Bedingungszusammenhang zwischen Berufsorientierung und Entwicklungen auf dem Ausbildungsstellen- und Arbeitsmarkt besteht.

Was ist Berufsorientierung?

Eine allgemeingültige, eindeutige Definition für Berufsorientierung existiert nicht. Allerdings gibt es eine Vielzahl von Interpretationen zum Begriff Berufsorientierung. Die Kultusministerkonferenz (KMK) verwendet in der Rahmenvereinbarung mit der Bundesagentur für Arbeit, über die Zusammenarbeit von Schule und Berufsberatung, den Begriff der Berufswahlvorbereitung.

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ADRESSATENSPEZIFISCHE BERATUNGSANGEBOTE 
Das Beispiel der migrationsspezifischen beschäftigungsorientierten Beratung

von Karl-Heinz P. Kohn und FatoŞ Topaç

Potenzialaktivierende beschäftigungsorientierte Beratung als wichtiges Kernelement einer ganzheitlichen Strategie für mehr Fachkräfte

Strategien für mehr Arbeits- und Fachkräfte in Deutschland müssen komplex gestaltet sein, weil sie möglichst umfassend die Vielzahl der die Erwerbsdemografie quantitativ wie qualitativ beeinflussenden Handlungsfelder und Einzelfaktoren einbeziehen müssen.

Dabei geht es grundsätzlich um drei voneinander zu unterscheidende und aufeinander verwiesene Teilstrategien: Mehr Menschen Gewinnen, Potenziale entwickeln, Potentiale platzieren. Weiterlesen... (€)


VERTRAGSSTRAFE UND SCHADENSERSATZ IM AUSBILDUNGS­VERTRAGSVERHÄLTNIS

von Daniela Görge

Im Ausbildungsvertragsverhältnis dürfen generell keine Vertragsstrafen vereinbart werden. Lediglich dann, wenn der Vertrag nach Ablauf der Probezeit vorzeitig aufgelöst wird, könnte der Arbeitgeber Schadensersatz verlangen. Den Schaden muss er aber konkret nachweisen. Einschlägige Kosten können kaum zurück verlangt werden.

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NACHWUCHS FÜR DIE RENTENVERSICHERUNG

von Gabriele Prestel und Marcus Schmitz

Die Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg arbeitet aktiv daran, junge Menschen für Ausbildungsberufe zu gewinnen. Basis hierfür ist ein Chancengleichheitsplan, der sich am Chancengleichheitsgesetz im Land orientiert und auf einer Analyse der Beschäftigtenstruktur der DRV BW fußt.  Weiterlesen...(€)


RECHTSFRAGEN BEIM ÜBERGANG VON DER AUSBILDUNG IN DEN BERUF

von Daniela Görge

Generell besteht am Ende der dualen Berufs­ausbildung keine Über­nahmeverpflichtung. Eine Ausnahme sieht das ­Betriebsverfassungsgesetz vor. Eine Übernahmeverpflichtung kann zudem durch die Tarif- und Arbeitsvertragsparteien vereinbart werden. Rechtliche Be­sonderheiten sind danach bei Fragen im Zusammenhang mit Urlaub, Probezeit, Kündigungsschutz und Befristung zu beachten.  Weiterlesen...(€)


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