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W&B gehört seit 1948 zu den renommiertesten Fachzeitschriften der Beruflichen Bildung!

Themen

Thema: "Industrie 4.0"

Industrie 4.0 ist DAS Bussword des Jahres. Trotzdem beschleicht auch Experten nach der Lektüre ungezählter Artikel, Umfragen und Papiere ebenso ungezählter Akteure der leise Verdacht, dass sich die Flut an Publikationen eventuell umgekehrt proportional zum tatsächlichen Erkenntnisgewinn verhält. Fast jede Schlussfolgerung existiert in verschiedenen Varianten: Deutschland hinkt der Entwicklung hinterher, Deutschland ist ganz vorne. Es gehen mehr Jobs verloren, als neu entstehen werden oder umgekehrt. Da hilft nur eines: Augen aufhalten und eine eigene Meinung bilden. Ob die Veränderungen nun revolutionär oder evolutionär sind, ist eine Gretchenfrage, die sich erst in den nächsten Jahrzehnten ex post beantworten lassen wird. Für heute bringt die Frage keinen Erkenntnisgewinn. Unser aktuelles Heft ist eine Orientierungsgrundlage im Informationsdschungel. Das Gewicht und die Tragweite des Themas waren nur in einer Doppelausgabe abzubilden.

Damit wurde es auch möglich, verwandte Themen zur beruflichen Bildung und zum Corporate Learning zu behandeln. Wir können mit diesem Heft eine Reihe von aktuellen Akzenten aufnehmen, die bisher aus Platzgründen zurückgestellt werden mussten. Dazu gehören Veränderungen in der Ordnung der Berufsausbildung ebenso wie das Thema MINT oder Trends zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf.

Ihre Redaktion W&B

Im Interview: Prof. Dr. Carlo Simon

SCHÖNE NEUE WELT?

 

Die Stichworte "Industrie 4.0" und Digitalisierung stehen für signifikante ­Veränderungen in der Arbeitswelt. Aber was kommt tatsächlich auf uns zu? Auf welche Entwicklungen sollten wir unsere Aufmerksamkeit richten? Ist unser Bildungssystem auf die Entwicklung vorbereitet und richtig ausgerichtet, um junge Menschen auf eine digitale Welt vorzubereiten? W&B spricht mit Prof. Dr. Carlo Simon über die schöne neue digitale Welt der Industrie 4.0.

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Hartmut Rauen

INDUSTRIE 4.0 IST EIN TEAM-THEMA

 

Industrie 4.0 steht synonym für die Verschmelzung der Produktions­technologien mit der IT. Technisch gesehen ist das die Erfassung aller relevanten Informationen in Echtzeit und die umfassende Vernetzung aller Produktionsschritte. Daraus folgen dynamische und häufig selbst organisierte Wertschöpfungsketten.

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Charlotte Venema

INDUSTRIE 4.0 ÜBER UMBRÜCHE UND STABILITÄT

 

"Unsere Arbeitswelt verändert sich, wir leben in Zeiten des Umbruchs, die Veränderungsgeschwindigkeit nimmt zu, die Komplexität wächst": All dies sind Standardaussagen von Vertretern der Medien, der Politik, der Wissenschaft und der Wirtschaft. Die wichtigsten Stichworte in diesem Zusammenhang sind Digitalisierung, industrielle Revolution, Internet und - als aktuell häufigstes und inflationär gebrauchtes Schlagwort, das alle diese Begriffe einschließt - "Industrie 4.0".

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Thema "Industrie 4.0"

FUTURE TRACKS - ARBEITEN IN DER FABRIK 4.0

 

Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt. Was im Alltag jedes einzelnen bereits seit längerem zu bemerken ist, vollzieht sich in Wirtschaftsprozessen schon weitaus radikaler. Industrie 4.0 steht als Schlagwort für eine umfassende und intelligente Digitalisierung mit grundlegenden Elementen, die in der Verknüpfung und konkreten Ausformung dem Mitarbeiter wie auch der Führungskraft neue Aufgaben zuweisen. Das Institut für Arbeit und Personalmanagement des Volkswagen Konzerns hat hierzu im April 2015 eine Expertenkonferenz durchgeführt, um Eckwerte eines personalpolitischen Handlungsrahmens für die Herausforderungen der Fabrik 4.0 zu entwickeln und zentrale Handlungsfelder zu beleuchten.
Das Ergebnis liegt nunmehr seit Oktober 2015 als Tagungsbericht vor.

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Prof. Dr. Hartmut Hirsch-Kreinsen

WANDEL VON ARBEIT BEI INDUSTRIE 4.0

Technologieschub mit eindeutigen Konsequenzen?

Im Mainstream der aktuellen Diskussion über die Entwicklungs- und Anwendungsmöglichkeiten der Informationstechnologie wird davon ausgegangen, dass gegenwärtig ein ausgesprochener technologischer Entwicklungsschub stattfinde. Er öffne bislang völlig neue und unbe­kannte technologische Nutzungspotentiale mit geradezu disruptiven sozialen und ökonomischen Folgen (Avant 2014). In Hinblick auf die industrielle Produktion wird danach ein neues Zeitalter erkennbar, das im deutschen Sprachraum als "4. Industrielle Revolution" bzw. Industrie 4.0 (Forschungsunion/acatech 2013) bezeichnet wird.

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Prof. Dr.-Ing. Wilhelm Bauer

ARBEITSORGANISATION IN DER FABRIK 4.0

 

Wir befinden uns nach der Erfindung der Dampfmaschine, der Industrialisierung und dem Start des Computerzeitalters heute, mit dem "Internet der Dinge und Dienste" am Beginn der nächsten industriellen Revolution. Die Digitalisierung er­öffnet eine Vielzahl neuer Möglichkeiten, die das Leben der Menschen einfacher machen und neue Chancen für gesell­schaftliche, soziale und kulturelle Entwicklungen bieten.

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Prof. Dr. Lars Windelband

QUALIFIKATIONEN UND AUSBILDUNGSGESTALTUNG IN INDUSTRIE 4.0

 

Durch die Verschiebungen der Kompetenzen sollte man neben einer Neuordnung von verschiedenen Berufen (u. a. IT-Berufen und/oder dem Mechatroniker/in) auch über eine grundlegende Neustrukturierung der Berufe nachdenken.

Das Ziel von "Industrie 4.0" besteht darin, eine höhere Form der Automatisierung durch eine Verknüpfung des gesamten Produktionsumfeldes zu einer intelligenten Umgebung zu erreichen. Das "Internet der Dinge" (IdD) spielt dabei eine entscheidende Rolle.

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Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser

AUSBILDUNG UND QUALIFIZIERUNG FÜR DIE FABRIK 4.0

   Arbeiten in der Fabrik 4.0 ist anspruchsvoll und erfordert erweiterte Kompetenzen. Die berufliche Bildung bietet hierfür Spielräume, die noch besser zu nutzen sind.

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Corporate Learning 2.0 MOOC

LERNEN FÜR LERNPROFIS

 

"Wie lernen wir künftig in Organisationen?" ist der Titel eines ungewöhnlichen Experiments mit 1700 Teilnehmern und 8 gestaltenden Unter­nehmen für alle diejenigen, die selber für Lernen im Unternehmen verantwortlich sind. Den Corporate Learning 2.0 MOOC (CL20) haben die Teilnehmenden für sich selbst gemeinsam gestaltet, 8 Wochen lang, vom 21.9. bis zum 13.11.2015, ausschließlich online.

 

 

INHALT:

 

  • CL 2.0 MOOC: DEUTSCHE BAHN AG NEXT EDUCATION

Prof. Dr. Werner Sauter

 

  • DIGITALES LERNEN
    ATTRAKTIV GESTALTEN (SWISSCOM)

Prof. Dr. Joachim Niemeier

 

  • INFORMELLES LERNEN IM INTERNATIONALEN VERTRIEB

Karlheinz Pape

 

  • GAMIFICATION (SAP)

Dr. Jochen Robes

 

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Leif Edvinsson und Günther M. Szogs

WIR 4.4

Integration, Ignoranz, Industrie 4.0 Was bewegt Wirtschaft und Beruf, was das Corporate Learning?

Aus Sicht der Wechselwirkung von gesellschaftlicher Bildung und des Wissens und Lernens im globalisierten Wettbewerb liegen die Finanzkrise, der systematische Betrug bei VW und die Heraus­forderungen bei Integration der Schutz suchenden Flüchtlinge für Land und Wirtschaft gar nicht so weit auseinander. Immer wieder geht es darum, wie wir die unglaublichen Potentiale, die uns neue Technologien mit ihren sich ändernden Verkehrs- und Lebensformen bieten, wirtschaftlich, ethisch kreativ und besser nutzen. Was macht dabei das wir aus und wen schließt es ein, damit ein produktiv lebenswertes Miteinander erhalten bleibt und Zukunft mit Sinn gestaltet wird? Die Autoren beleuchten das Thema bewusst gemeinsam, um Aspekte nationaler und internationaler Perspektive zu verknüpfen.

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Claudia Schmidt

NEUE FORMEN DER FÜHRUNG SIND GEFRAGT

Die Digitalisierung ist in aller Munde und prägt die Wirtschafts- und Arbeits­welt erheblich. Um den Veränderungen gewachsen zu sein und das ­Beste für Unternehmen zu erreichen, ­müssen Führungskräfte bestimmte ­Eigenschaften und Fähigkeiten ­haben oder sich dringend aneignen.

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Thema: Zukunft der Beruflichen Bildung

Wie in der Ausgabe 06.2014 angekündigt, haben wir die W&B auf eine Quartalsschrift mit vier Ausgaben pro Jahr umgestellt. Nach der Erfahrung mit dem Pilotversuch in Heft 04/05.2014 zeigen sich erneut die Vorteile. Das Schwerpunktthema kann wesentlich breiter ausgeleuchtet werden. Das ermöglicht auch Sichtweisen, die mit nur wenigen Beiträgen in einer schmaleren Heftausgabe nicht möglich waren. Zudem verstehen wir die W&B verstärkt als Fachzeitschrift, die kurzlebige Informationen eher der Internetrecherche - und ggf. künftig auch Meldungen bzw. Links auf unserer Homepage - überlässt. Damit gewinnen wir Raum für mehr und längere Beiträge, bei denen die Redaktion in der Auswahl von einer gewissen Nachhaltigkeit ausgeht. Um den Fokus der Entwicklung in den Unternehmen und der dortigen inhaltlichen Breite deutlich zu machen, haben wir statt des Untertitels "Zeitschrift für berufliche Bildung" nun Corporate Learning gewählt.

Das Thema Zukunft der beruflichen Bildung verdeutlicht diesen Ansatz. Es geht nicht nur um Reformen und Entwicklungen innerhalb des Systems. Verstärkt treten Herausforderungen hinzu, die von außen kommen. Dazu gehören insbesondere der Trend bzw. die Konkurrenz zur Hochschulreife mit sich direkt anschließendem Studium und die Folgen der demografischen Entwicklung. Die Erweiterung von Qualifikationen auch bei einfacher Arbeit, die Anreicherung von Facharbeit mit kognitiven Inhalten und die Ausweitung von Wissensarbeit greifen das überkommene Fundament von betrieblicher Bildung und Rekrutierung an. Wie sollen Unternehmen mit diesen Entwicklungen umgehen?

Ihre Redaktion W&B

Im Interview: Prof. Dr. Dr. Werner Sauter

KOMPETENZ VERSUS CURRICULUM

 

Unternehmen und Bildungsanbieter setzen zunehmend auf eine fachkundige Begleitung bei der Konzipierung, Umsetzung und ­Implementierung innovativer Lernsysteme. Prof. Dr. Werner Sauter ist Autor vielfältiger ­Publikationen, insbesondere zu innovativen, kompetenzorientierten Lernsystemen. Er bringt umfangreiche Erfahrungen als Berufsschullehrer, Personalentwicklungsleiter, Führungskraft und Bildungsberater mit. W&B hat nachgefragt, welche aktuellen Entwicklungen es auf dem Feld des "Corporate Learning" gibt.      Weiterlesen...

Prof. Dr. Eckart Severing

PERSPEKTIVEN DER DUALEN BERUFSAUSBILDUNG

Die duale Ausbildung gilt als besonders erfolgreiche Abteilung des deutschen Bildungssystems. Auf lange Sicht kann allerdings einem drohenden Bedeutungsverlust nur durch die Öffnung gegenüber leistungsschwächeren Schulabgängern und atypischen Ausbildungsaspiranten begegnet werden. Erste Reformen tragen dazu bei; weitere müssen hinzukommen.

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Charlotte B. Venema: Meine Meinung

BILDUNGSSYSTEM: DAS ENDE DES SÄULENKONZEPTS

 

Die markanteste Veränderung des Bildungssystems zeigt sich ­aktuell in der Entscheidung für einen Ausbildungsweg. Traditionell waren Akademiker eine Leistungs- und Führungselite. Der Zugang zur Hochschule war lange Zeit so reglementiert, dass ca. 10 12 % eines Jahrgangs einen Hochschulabschluss erreichten. Dies prägt bis heute das Bild des Akademikers als Mitglied einer kleinen gesellschaftlichen Oberschicht, obwohl die politisch gewollte und forcierte Erhöhung der Studierquote die Realität völlig veränderte.

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Jürgen Hollstein

DIE LEONARDO-AWARD-PERSPEKTIVE

 

In der Berufsbildungspolitik spielen die ideologischen Debatten
von gestern keine Rolle mehr. Die zentralen Herausforderungen
der Weiterentwicklung sind geläufig und stehen auf der Agenda. ­Neben bekannten Themen wie dem demografischen Wandel bzw. der Fachkräftesicherung, einer verbesserten bzw. intensivierten Berufsorientierung und einem neuen Verhältnis zur Akademisierung kommen aktuelle Gesichtspunkte hinzu.

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BIBB "Kosten, Nutzen, Finanzierung"

KOSTEN UND NUTZEN DER BETRIEBLICHEN AUSBILDUNG IM AUS­BILDUNGSJAHR 2012/13

 von Anika Jansen, Harald Pfeifer, Gudrun Schönfeld und Felix Wenzelmann

Zum mittlerweile fünften Mal erhebt das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) mit der repräsentativen Befragung zu Kosten und Nutzen der betrieblichen Ausbildung 2012 / 13 die Bruttokosten, Erträge und Netto­kosten der betrieblichen Ausbildung. Es zeigt sich, dass die Ausbildung für einen Großteil der Betriebe zunächst mit Kosten verbunden ist, also eine Investition darstellt. Die durchschnittlichen Nettokosten betragen etwa 5.400 Euro pro Jahr und Auszubildendem. Durch die Übernahme der Ausgebildeten ergibt sich für die Betriebe jedoch eine Reihe von Vorteilen, die diese Investition rechtfertigen. Insgesamt geht aus der Studie hervor, dass sich die Ausbildung für die Betriebe im Normallfall lohnt.                                                          

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Dr. Axel Plünnecke

ATTRAKTIVE BILDUNGSRENDITEN DER BERUFSAUSBILDUNG IN DEUTSCHLAND

 

Vor allem in den MINT-Feldern wird sich die Fachkräftesituation bei der Nachfrage nach Absolventen mit beruflicher Bildung anspannen. Das hat Konsequenzen für Lohnprämien und Bildungsrenditen die berufliche Bildung ist attraktiv. 

                                               

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Dr. Winfried Heusinger

DER MEISTER ALS WIRKLICHE ALTERNATIVE ZUM STUDIUM

 

Der Absolvent einer Berufsausbildung muss heute alternativlos den Weg über ein Studium wählen, um einen gesellschaftlich akzeptierten höheren Bildungsabschluss erreichen zu können. Der einzige Weg aus diesem ­Dilemma, der mit der Erosion der beruflichen Bildung einhergeht, wäre die Neuetablierung einer von allen gesellschaftlichen Gruppen anerkannten ­Alternative zum akademisch-wissenschaftlichen Bildungszweig.                                             

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Christof Müller

ANRECHNUNG BERUFLICH ERWORBENER KOMPETENZEN AUF HOCHSCHULSTUDIENGÄNGE

Evaluation macht Mut zur Fortsetzung und Ausweitung

 

In einem gemeinsamen Projekt der FH Bielefeld, der Bezirksregierung Detmold und der Berufskollegs aus der Region wurde im Jahr 2009 die Berufsausbildung zur/zum Industriekauffrau/-mann auf inhaltliche Überschneidungen auf vergleichbaren Niveau­stufen zu den Bachelor-Studiengängen der Lehreinheit Wirtschaft der FH Bielefeld ­untersucht. Die so identifizierten Äquivalenzen im Umfang von bis zu 20 ECTS können seitdem in einem Pilotprojekt angerechnet werden.                                               

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Dr. Knut Diekmann

AUFSTIEGSFORTBILDUNG: WEITERER AUFSTIEG ODER ABSTIEG?

 

Die Aufstiegsfortbildung ist ein noch immer weitgehend unentdecktes Premiumprodukt. Denn gerade aufgrund ihrer Versorgung der mittelständischen Unternehmen mit den wichtigen Fachkräften auf mittlerer und höherer Ebene ist sie zum Rückgrat des Mittelstands herangereift. Doch auch die Aufstiegsfortbildung muss sich unter den neuen Rahmenbedingungen bewähren und eine Antwort auf die neuen Entwicklungen finden. 

                                               

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Prof. Dr. Michaela Röber

MAINCAREER
OFFENE HOCHSCHULE

 

Der drohende Fachkräftemangel, der auch in den Medien ein wichtiges Thema darstellt, soll nach dem Be­streben der Bundesregierung mithilfe einer größeren Durchlässigkeit des Bildungssystems aufgefangen werden. Daher fördert die Regierung Projekte wie "MainCareer  Offene Hochschule" an der Frankfurt University of Applied Sciences (FRA-UAS), das neue Wege zur systematischen Verknüpfung von beruflicher und akademischer Bildung konzipiert und erprobt.

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Prof. Dr. Margitta Kunert-Zier

BUNDESWEIT EINZIGARTIG

 

Der drohende Fachkräftemangel, der auch in den Medien ein wichtiges Thema darstellt, soll nach dem Be­streben der Bundesregierung mithilfe einer größeren Durchlässigkeit des Bildungssystems aufgefangen werden. Daher fördert die Regierung Projekte wie "MainCareer  Offene Hochschule" an der Frankfurt University of Applied Sciences (FRA-UAS), das neue Wege zur systematischen Verknüpfung von beruflicher und akademischer Bildung konzipiert und erprobt.

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Thema: Communities und Unternehmen

Communities, der Zusammenschluss von Menschen mit ähnlichen Interessen, sind nicht wirklich etwas Neues. Auch in Unternehmen bilden sich Interessengruppen. Aber bisher war jede Organisationsform durch Zeit und Raum begrenzt. Diese Beschränkungen haben das Internet und die virtuellen sozialen Netzwerke beseitigt. Unternehmen haben begonnen, das Konzept der Selbstorganisation in Netzwerken zu nutzen. Eine spannende Idee, die wir bereits mehrfach thematisiert haben. Mit diesem Heft ziehen wir eine vorläufige Zwischenbilanz: Wo geht die Reise hin?

In eigener Sache werden wir im laufenden Jahr einige Änderungen vornehmen. Drei Jahre nach dem grundlegenden Relaunch der W&B ziehen wir die Konsequenzen aus der rasanten Entwicklung der digitalen Medien: Punktuelle und kurzfristig aktuelle Beiträge werden wir vermehrt auf die Internet-Seite stellen. Die Print-Ausgaben der W&B werden nach den positiven Erfahrungen mit dem Doppelheft 04/05.2014 künftig als "Quaterly Reviews" vier mal im Jahr erscheinen, dafür mit deutlich erhöhtem Umfang. Das schafft Raum für eine vertiefte Aufarbeitung von Themen, die über Aktualität hinaus eine nachhaltige Wirkung haben. Dabei soll die berufliche Bildung weiterhin einen hohen Stellenwert einnehmen, allerdings noch mehr unter dem Aspekt des Corporate Learning in der Wirtschaft. Und schließlich bitten wir Sie, die Leser, um Verständnis, dass wir nach drei Jahren eines deutlich abgesenkten Abo-Preises wieder den Anschluss an die Marktkosten finden müssen.


Ihre Redaktion und Verlag W&B

Gesprächsrunde

CHAOS MIT SYSTEM - EIN GESPRÄCH ÜBER COMMUNITIES

Communities prägen die Internetkultur. Mit der Übernahme der Idee der Social Media in die interne und externe Unternehmenskommunikation haben Unternehmen auch das Konzept der Communities übernommen. Experten, die sich längst über Fach-Communities im Internet austauschen, bauen unternehmensinterne und unternehmensübergreifende Gruppen auf, die online kommunizieren. Diese Lernprozesse hat inzwischen auch das Corporate Learning entdeckt. Aber vermutlich stehen wir erst am Anfang einer Entwicklung, die einiges auf den Kopf stellen wird. W&B sprach mit den drei Autoren, die im Schwerpunkt Communities zu Wort kommen.

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Günther M. Szogs

DIE LEONARDO-AWARD-PERSPEKTIVE

Wie verortet sich Corporate Learning? Der Leonardo European Corporate Learning Award agiert zwischen diesbezüglich engagierten Communities. Ob BarCamp oder UN, ob prämierte Firmenlenker oder grenzüberschreitende Innovationsprojekte, ob Vor-, Mit- oder Nachdenker, dem Namensgeber treu forciert der Leonardo die transdisziplinäre Perspektive. Er sucht Zwischenräume auf Basis von Wahr-Nehmen für teilgebende reflektive Performanz zu nutzen. Bei der UNESCO Promising Practice genannte Geschichten des Gelingens zeigen, wie fantasievoll sich Zukunft im Corporate Learning gestalten lässt, wenn Wille, Leidenschaft und Wissen zusammenkommen. Dies zu stärken, erfordert als Nährboden eine Öffentlichkeit, die selbst wahrnimmt.

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Dr. Jochen Robes

ZWISCHEN MANAGEMENT, UNTERNEHMENSKULTUR UND
SELBSTORGANISATION

Mit der Einführung von Social Intranets und Social Media rückt für immer mehr Unternehmen auch Social Learning auf die Agenda. Es umfasst das informelle, selbstorganisierte und vernetzte Lernen, das durch Social Media bzw. soziale Netzwerke unterstützt wird. Im Internet ist Social Learning eine alltägliche, von vielen gelebte Praxis. In Unternehmen stellt es die Weiterbildung vor neue ­Herausforderungen. Doch es ist notwendig, sich diesen Herausforderungen zu stellen.

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Karlheinz Pape

7. COMMUNITYCAMP 2014 IN BERLIN

Immer noch am gleichen Ort in einem alten ehrwürdigen Industriebau im zweiten Hinterhof in der Windscheidstraße in Berlin-Charlottenburg ­findet das jährliche Klassentreffen der Community- und Social-Media-­Manager statt.

250 waren es diesmal. Mehr nehmen die fünf Räume des Raumsponsors Cimdata auch nicht auf. Eng war es in etlichen Sessions. Sogar auf dem Fußboden zwischen den Tischen saß man, z. B. bei der Session SEO-optimiertes Texten von Caroline Kliemt.

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Thema: Fachkräftesicherung

Es gibt  "Megathemen", die sich in einer Regelausgabe nicht mit wenigen Schwerpunktbeiträgen aussagefähig darstellen lassen. Deshalb hatten wir in 2013 zwei Folgehefte zum Thema Neue Lerndesigns herausgegeben. Die Mehrzahl der Rückmeldungen aus der Leserschaft war damals eindeutig: Wenn ein Thema es wert ist, dann lieber in einem Zug als Doppelausgabe.

Das Thema Fachkräftesicherung ist ein solches Megathema. Es wird in den kommenden Jahren weiter und erheblich an Bedeutung gewinnen. Neun Beiträge hierzu in diesem Heft erschienen uns als ein Minimum. Der zweite Fortschrittsbericht (2014) zum Fachkräftekonzept der Bundesregierung bildet den Rahmen. Hier wird deutlich, dass die Fachkräftesicherung in Deutschland bereits auf vielen Ebenen und mit wirksamen An­sätzen angegangen wird. Die Matrix reicht vom politisch-strategischen Rahmen über auch verzahnte regionale Maßnahmen bis zu den direkten Initiativen der Unter­nehmen. Manche Alarmberichte der Medien spiegeln oft nur Ausschnitte und eben nicht die komplexe Gesamtentwicklung.

Wir danken besonders dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Die dortige Abteilung Grundsatzfragen des Sozialstaates, der Arbeitswelt und der sozialen Marktwirtschaft hat durch Rat und Tat das Doppelheft in der vorliegenden Konzeption und Tiefe erst möglich gemacht.

Ihre Redaktion W&B

Im Interview: Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer

"ES GEHT UM UNSERE ZUKUNFT!"

 

Wie steht es um die Versorgung mit Fach- und Führungskräften in der Wirtschaft? Wir haben keinen konjunkturbedingten Mangel an Nachwuchs, sondern ein grundlegendes strukturelles Problem und müssen handeln, damit dies nicht zum Normalzustand wird. Unser Wohlstand steht auf dem Spiel, sagt Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer.

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Benjamin Mikfeld und Dr. Annette Tabbara

DIE SICHERUNG DER FACHKRÄFTEBASIS ALS GEMEINSAME AUFGABE VON WIRTSCHAFT UND POLITIK

Die langfristige Sicherung der Fachkräftebasis ist eine der großen gesellschaftlichen Aufgaben für Deutschland. Fachkräfte, sowohl mit dualer Ausbildung als auch mit Hochschulabschluss, werden in allen Berufen und Branchen benötigt, um Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft zu sichern und so ein hohes Wohlstandsniveau zu halten. Bemühungen zur Fachkräftesicherung zahlen sich messbar aus: Das ZEW Mannheim prognostiziert eine zusätzliche Zunahme des BIP von insgesamt 57 Mrd. Euro bis 2016, wenn jährlich 100.000 weitere Arbeitskräfte beschäftigt sind.

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Dr. Oliver Koppel

DER ARBEITSMARKT FÜR TECHNISCH-NATURWISSENSCHAFTLICHE QUALIFIKATIONEN

 

Technisch-naturwissenschaftliche Qualifikationen (MINT) gehören in den zurückliegenden Jahren zu den großen Gewinnern des Arbeitsmarktes. Während der Arbeitsmarktengpass bei MINT-Akademikern durch Maß­nahmen von Politik und Wirtschaft zunehmend erfolgreich reduziert wurde, wird sich in den kommenden Jahren ein umso schwerwiegenderer Engpass im Segment der MINT-Ausbildungs­berufe manifestieren. Im Gegensatz zu den Akademikern sind die ­Potenziale der Zuwanderung hier eher gering, und es existiert ein ­zunehmend gravierendes Nachwuchsproblem .

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Dr. Alexander Kubis und Anne Müller

ZUM EINFLUSS SCHWIERIGER ARBEITSBEDINGUNGEN IM STELLENBESETZUNGSPROZESS

Wenn Arbeitskräfte knapper werden, treten Betriebe miteinander in Wettbewerb um neue Mit­arbeiter. Dabei müssen sie sich als attraktive Arbeitgeber präsentieren. Neben dem angebotenen Lohn spielen hier beispielsweise auch die Arbeitsbedingungen eine Rolle.


Hinweis:

Dieser Beitrag ist bereits in einer ausführlicheren Fassung erschienen als:

Kubis, A.; Müller, A.: Belastungen am Arbeitsplatz: Welche Arbeitsbedingungen gehen mit Problemen bei der Stellenbesetzung einher? IAB-Kurzbericht 10/2014: Zum vollständigen Artikel...

 

Christiane Wasmann

KNOW-HOW UND DAS NUTZEN VON CHANCEN FÜR BEIDE SEITEN [2,0 MB]

Das Fachkräfteprogramm Make it in Germany

Ulrich Seier wird ab September zwei Fachkräfte aus Asien in die Seier Unternehmensgruppe in Dorum integrieren. Rakesh Vadla kommt aus Hyderabad, der viertgrößten Stadt Indiens, Anh Tu Bui aus der Metropole Ho-Chi-Minh-Stadt, Vietnam. Die beiden Fachleute werden das eigene IT-Team des norddeutschlandweit operierenden Unternehmens mit dem Schwerpunkt Infrastruktur- und Kanalbau komplettieren zunächst im Rahmen eines viermonatigen Praktikums. Zusammengeführt haben die drei vor allem ihre Aufgeschlossenheit, neue Wege zu gehen, sowie hohe fachliche Qualifikationen.

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Andrea Schröther

DA GEHT NOCH WAS: JUNGE ERWACHSENE HOLEN IHREN BERUFSABSCHLUSS NACH

Mit der Initiative "AusBILDUNG wird was Spätstarter gesucht" leisten die Agenturen für Arbeit und Jobcenter einen weiteren Beitrag zur Fachkräftesicherung in Deutschland.

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Karl-Heinz Schulz

FrankfurtRheinMain:
MIT NETZWERK ERFOLGREICH

Auch prosperierende Regionen in Deutschland haben ein wachsendes demografisches Problem. Je früher sie sich ihm stellen, desto größer ihre Chancen, den Wandel ohne zu große Friktionen zu meistern. Was es braucht, sind integrierte Strategien und Vernetzung. FrankfurtRheinMain zeigt, wie es gehen kann.

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Peter Mischke

INTERNATIONALE REKRUTIERUNG

Um in Zeiten zunehmender Globalisierung und Internationalisierung von Geschäftsbeziehungen das eigene Unternehmen optimal am Markt platzieren zu können, ist ein durchdachtes und strategisch orientiertes Personalmanagement unerlässlich. Dabei werden der viel diskutierte Fachkräftemangel und die kommende Pensionierungswelle in Deutschland Unternehmen zunehmend dazu zwingen, auch internationale Kandidaten für die Besetzung von Stellen im Unternehmen zu berücksichtigen.

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Dr. Winfried Heusinger

WARUM DEUTSCHLAND DER BERUFSBILDUNGSEXPORT NICHT GELINGT

 

Immer wichtiger wird die Möglichkeit, in Zukunft gut motivierte neue Fachkräfte zu gewinnen, die aufgrund des demografischen Wandels mehr und mehr in Deutschland fehlen.

Berufsbildungsexport was ist das?

Berufsbildung ist inzwischen weltweit zu einem Wirtschaftsfaktor geworden. Nur gut ausgebildete Arbeitnehmer garantieren den Unternehmen vor allem in Hochlohnländern die notwendige Wettbewerbsfähigkeit auf den globalen Märkten. Damit wird die Berufsbildung selbst zu einem raren Gut, das in immer mehr Ländern aus den verschiedensten Gründen eine große Nachfrage erfährt

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Thema: Qualität in der Berufsausbildung

Auch im deutschsprachigen Raum hat sich, trotz der traditionell dichten Infrastruktur und Güte des Systems, eine Debatte um die Qualität beruflicher Bildung entwickelt. Interessante Erkenntnisse auf der Schnittstelle von Berufsbildungsforschung und Praxis zeigt ein breit angelegtes Modellversuchsprogramm "Qualitätsentwicklung
und -sicherung in der betrieblichen Berufsausbildung" von BMBF und BIBB, das von November 2011 bis November 2013 durchgeführt wurde.

Um die Ergebnisse und Erkenntnisse des Programms durch jemanden zu spiegeln, der dort intensiv und wirtschaftsnah mitgearbeitet hat, haben wir unseren Redaktionspartner, das Forschungsinstitut für betriebliche Praxis (f-bb) gewonnen, den Themenschwerpunkt dieses Heftes zu gestalten. Wir bedanken uns besonders beim f-bb, weil wir so einen hervorragenden Einblick in die Materie bieten können. Im Ergebnis werden zahlreiche der insgesamt 10 Modellversuche gespiegelt, bei denen vor allem die Entwicklung und Erprobung neuer Lösungen zur Optimierung der Ausbildungspraxis von kleinen und mittleren Unternehmen im Vordergrund stand. Dem Schwerpunkt vorangestellt haben wir diesmal statt eines einzelnen Interviews vier Statements, mit denen Fragen und Herausforderungen der Qualitätsentwicklung aus verschiedenen Perspektiven der Forschung, aber auch aus dem Blickwinkel eines großen Unternehmens und der Gewerkschaften beleuchtet werden.

Ihre Redaktion W&B

Statement

QUALITÄT ERFORDERT AUCH ZUGÄNGLICHKEIT
Prof. Dr. Eckart ­Severing, f-bb
 
 
VERANTWORTUNG UND PERSÖNLICHKEIT
Oliver Stoisiek, Deutsche Bank
 
 
ERFOLGSKRITISCH: QUALITÄT DER BESCHULUNG
Prof. Dr. Reinhold Weiß, BIBB
 
 
 

Im Interview: Barbara Hemkes

AUSBILDUNGSQUALITÄT:

ENTWICKLUNGSLINIEN, HERAUSFORDERUNGEN UND LÖSUNGSANSÄTZE

 

Spätestens die Novellierung des BBiG im Jahre 2005 und die Auseinandersetzung über einen Europäischen und Deutschen Qualifikationsrahmen (EQR bzw. DQR) sowie über das Europäische Leistungspunktesystem in der Berufsbildung (ECVET) betonen die Aufgabe von Bund, Ländern, Kammern, Verbänden, Sozialpartnern und ausbildenden Betrieben, auf eine stetige Entwicklung der Qualität der beruflichen Bildung hinzuwirken. Seitdem hat sich viel getan: Qualitätsentwicklung und -sicherung in der betrieblichen Berufsausbildung waren von November 2010 bis November 2013 Thema eines Modellversuchsprogramms. In unterschiedlichen Berufsfeldern und Branchen unterstützten zehn Modellversuche kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Entwicklung und Erprobung neuer Lösungen zur Optimierung ihrer Ausbildungspraxis. Die Beiträge im Themenschwerpunkt in diesem Heft geben einen Einblick in die Ergebnisse.

Im Interview erklärt Barbara Hemkes, Leiterin des Arbeitsbereichs Qualität, Nachhaltigkeit, Durchlässigkeit im BIBB, warum das Thema Ausbildungsqualität derzeit auf der bildungspolitischen Agenda steht.

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Claudia Gaylor und Matthias Kohl

AUSBILDUNGSQUALITÄT IN INDIVIDUELLEN UND SOZIALEN PROZESSEN

Ausbildungsqualität unterscheidet sich von Leistungen, die in der betriebswirtschaftlichen Produktion erbracht werden: Während Prozess- und Produktqualität anhand von festgelegten Kriterien beobachtet bzw. gemessen und optimiert werden kannkönnen, ist Lernen in der Ausbildung ein individueller und sozialer Prozess. Für die Verbesserung von Ausbildungsqualität erwachsen daraus veränderte Anforderungen.

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Claudia Klemm

QUALITÄT IN DER AUSBILDUNGSBERATUNG

Ein lösungsorientiertes Analyseverfahren für die Ausbildungsberatung

 

Mit den zunehmenden Herausforderungen an das Handwerk steigen auch die Anforderungen an Ausbildungsberater / innen in den Kammern. Sie müssen Betriebe dabei unterstützen, mit dem verschärften Wettbewerb um Schulabgänger, den höheren technologischen Anforderungen und den wachsenden Qualitätsanforderungen an Ausbildung umzugehen. Ausbildende Betriebe benötigen Impulse und einfach anzuwendende Werkzeuge, die sie in ihrem Ausbildungsalltag schnell und unkompliziert einsetzen können.

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Prof. Dr. Karin Büchter

AUSBILDUNGSQUALITÄT IM HANDWERK

Instrumente zur Verbesserung der Prozessqualität am Beispiel des Modellversuchs ML-QuES

Im Mittelpunkt dieses Beitrags steht der Modellversuch "Qualitätsentwicklung und -sicherung im Ausbildungsprozess bei kleinen und mittleren Unternehmen des Maler- und Lackiererhandwerks in Hamburg" (ML-QuES), in dessen Rahmen Instrumente zur Verbesserung der Ausbildungsqualität entwickelt wurden.

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Prof. Dr. Martin Fischer und Magdalena Ziegler

EIN RAHMENKONZEPT ZUR ERFASSUNG UND ENTWICKLUNG VON AUSBILDUNGSQUALITÄT

Der Beitrag stellt ein Rahmenkonzept zur Erfassung und Entwicklung von Ausbildungsqualität vor. Im Fokus stehen die Dimensionen von Qualität entlang des Ausbildungsprozesses (Input-, Prozess-, Output- und Outcome-Qualität) kombiniert mit Ebenen der Qualitätsentwicklung (Mikro-, Meso-, Makro-Ebene H). Wie die Ausbildungsqualität von der Makro-Ebene in die Lehr- / Lernprozesse transportiert werden kann, zeigt das Beispiel der Ausbilderqualifikation.

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Dr. O. Döring, Dr. M. Möllers und Prof. N. Schöpf

QUALITÄTSSICHERUNG DURCH KOMPETENZMESSUNG

Technologiebasierte Kompetenzerfassung am Beispiel der Altenpflege

Das Ziel der beruflichen Ausbildung ist die Vermittlung einer für die Arbeitswelt ­verwertbaren Handlungskompetenz. Inwieweit dieses Ziel erreicht wird, ist ein wichtiger Indikator der Qualität von Bildungsprozessen. Mithin rücken Bestrebungen um eine standardisierte Messung beruflicher Handlungskompetenz in den Fokus der Berufsbildungsforschung. Das Projekt TEMA macht dies anschaulich.

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Thema: Wissenstransfer

Innerhalb einer recht kurzen Zeitspanne hat sich der Begriff "Wissenstransfer" breit etabliert. Wie bei einer solchen schnellen Entwicklung häufig, sind inflationäre Definitionen zu beobachten. Im Extremfall bedeutet Wissenstransfer danach bereits die kommunikative Interaktion zwischen zwei Subjekten. Das Bild der mit ihrem Neugeborenen agierenden Mutter drängt sich auf.

Überzeugender ist dagegen die Einordnung des Begriffs in seine Entstehung, der Zusammenarbeit von Hochschulen und Wirtschaft, vor allem beim Technologietransfer. Der Wissenstransfer gehört im hochschulischen Bereich zu den Kernaufgaben von Forschung und auch Lehre. Er wurde aber traditionell mehr personenbezogen aus der Sicht des einzelnen Wissenschaftlers verstanden. Neben diesen individuellen Aktivitäten ist der Transfer heute eine institu­tionelle Aufgabe der Hochschulen selbst geworden. Damit kann es zum Beispiel gelingen, bestimmte Schlüsselkompetenzen, wie etwa unternehmerisches Denken und Handeln, in alle Studiengänge zu integrieren. Noch weitergehend kann der Wissenstransfer auch ein systemischer Ansatz sein, um zentrale Institutionen aus Bildung und Wissenschaft in die Lage zu versetzen, auch in nicht technologischen Feldern verantwortungsvolle Lösungen für soziale, kulturelle, ökologische und ökonomische Herausforderungen zu finden. Die Vielfalt der heutigen technisch-kommunikativen Möglichkeiten Stichwort Lernen 2.0 unterstützt diesen Trend nicht nur, sondern befeuert ihn sogar.

Ihre Redaktion W&B

Prof. Dr. Michael Kerres und Karola Wolff-Bendik

WISSENSCHAFTLICHE WEITERBILDUNG AN HOCHSCHULEN UND WISSENSTRANSFER

 

Über wissenschaftliche Weiterbildung leisten Hochschulen einen Beitrag zum Wissenstransfer. Um sie adäquat umzusetzen, ist sie als Wissenskonstruktion im wechselseitigen Austausch anzulegen.

Hochschulen generieren Wissen für die Gesellschaft, so eine landläufige Vorstellung. Doch (wie) funktioniert das? Der folgende Beitrag vergleicht traditionelle und neuere Vorstellungen zu Wissenstransfer an Hochschulen. Traditionell wird Wissenstransfer als Prozess aufgefasst, bei dem Wissensgenerierung und -anwendung zeitlich aufeinander arbeitsteilig folgen: Wissen wird von einer gebenden auf eine nehmende Instanz übertragen. Die aktuellere Diskussion zeichnet ein Bild des Transfers von Wissen als wechselseitiger Austauschprozess, in dem sich Wissensgenerierung und -anwendung enger verzahnen und Wissen im Zusammenwirken unterschiedlicher Personen entsteht.

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Marc O. Nitschke

DIE UNERTRÄGLICHE LEICHTIGKEIT DES WISSENSTRANSFERS

Bei den Möglichkeiten, einen Wissenstransfer durchzuführen, kann aus dem Vollen der technischen Möglichkeiten geschöpft werden. Daraus ergeben sich aber auch die Qual der Wahl, der Mangel an Abgrenzung und Transparenz sowie eine Redundanz in den Funktionen parallel vorhandener Ansätze. Es liegt in der Verantwortung der Führungsverantwortlichen, einen entsprechenden Rahmen und eine entsprechende Kultur zu bieten.

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Hans-Georg Schnauffer

WISSENSTRANSFER KONZIPIEREN EIN ORIENTIERUNGSRAHMEN

"Wenn man nur einen Hammer hat, ist jedes Problem ein Nagel." Wie vielschichtig die Parameter spezifischer Wissenstransfer-Bedarfe sind, wird in praxi oft unterschätzt. Ein Orientierungsrahmen kann als Prisma dienen und das Spektrum aufzeigen.

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Dr. Jochen Robes

VON DER REINEN INFORMATIONSVERMITTLUNG ZUM ERFAHRUNGSAUSTAUSCH

Wissenstransfer hat mindestens zwei Seiten. Die eine Seite ist bekannt und vertraut: Ein Experte vermittelt sein Wissen, er unterrichtet. Die andere Seite ist neu: Es entstehen immer mehr Lernkonzepte, die die Lernenden in den Vordergrund rücken. Jeder ist aufgerufen, seine Kompetenzen ein­zubringen, Wissen auszutauschen und weiterzugeben. Manche sprechen vom Lernen 2.0.

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Prof. Dr. Harald Danne

TRANSFERMOTOR DUALES STUDIUM

 

Duale Angebote verbinden ein ­Studium mit intensiver Praxiserfahrung oder einer Ausbildung im Betrieb. Sie lösen den althergebrachten Widerspruch zwischen akademischer Lehre und beruflicher Praxis auf. Besonders der Mittelstand kann von diesem Konzept profitieren.

 

Wer sein Studium abgeschlossen hat, weiß vielleicht viel, hat aber ein Defizit an jenem Wissen, das in der Praxis gefragt ist. Unternehmen beheben dieses Manko in der Regel mit teuren und zeitaufwändigen Trainee-Programmen. Doch muss das so sein?

 

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Thema: Talentmanagement

Ein breites und systematisches "Talentmanagement" ist in der hiesigen Personal- und Bildungsarbeit kein allgemeiner Standard, wenn es um strategische Ansätze oder auch nur um Werkzeug­koffer geht. Im anglo-amerikanischen Raum ist das anders:

Talent Management gehört dort zu den etablierten strategischen Leistungskriterien eines Unternehmens, von der Anwerbung neuer bis zur Förderung eigener Mitarbeiter. Talent Management greift weiter als das traditionelle Instrumentarium zur Potenzialanalyse und -entwicklung. Einbezogen sind auch Bereiche wie das Employer Branding, die Bereitstellung neuer Positionen für die Karriereentwicklung, offene Investitionen in Mitarbeitertalente, alles begleitet durch verbindende Strukturen und Prozesse.

Man kann es auch kurz und trocken formulieren: Mitarbeitertalente werden in deutschen Unternehmen zwar bedient und in der Qualifizierung gefördert, aber meist dort, wo es um die qualitative Besetzung von bereits vorab und gesondert definierten Positionen geht. Demgegenüber setzt Talent Management auf eine Wechselwirkung zwischen Talentförderung und Positionsentwicklung. Stellenprofile und ihr Qualifikationsbedarf sind nicht alleinige Auswahl- und Förderkriterien. Organisations- und Personalentwicklung sind miteinander verzahnt. Sie beziehen den Kompetenzpool von Mitarbeitern intensiv mit ein. Es gibt weniger enge "Schubläden". Das schafft aus betrieblicher Sicht größere Freiräume, manchmal auch experimentelle Risiken.
Doch der Einsatz lohnt sich.

Ihre Redaktion W&B

Daniel Stapf

TALENT MANAGEMENT?

Die Möglichkeiten, die Talent Management bietet, werden von Unternehmen noch nicht aus­reichend genutzt. Die Prozesse sind eher informell als systematisch, die strategische Bedeutung wird unterschätzt. Aber es kommt Bewegung in das Thema.

Unternehmen Im Frühjahr 2013 nahmen 1.769 Unternehmen an der Online-Befragung der Vereinigung hessischer Unternehmerverbände zum Thema Talent Management teil. Die Befragung wurde im Rahmen des IW-Personalpanels des Instituts der Deutschen Wirtschaft durchgeführt. Basierend darauf beleuchtet der folgende Artikel erste empirisch gestützte Erkenntnisse und Aspekte zur Bedeutung, Investitionsbereitschaft und Entwicklung des Talent Management. Er liefert darauf aufbauend Ansatzpunkte zur Talententwicklung und Optimierung von Talent Management-Praktiken.

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Prof. Dr. Gunther Olesch

WERTE UND ATTRAKTIVITÄT ALS ERFOLGSGARANTEN

Vor 20 Jahren hat Phoenix Contact eine HR-Vision formuliert: Wir sind die besten Arbeitgeber . Das ist nicht nur ein Postulat, sondern auch messbar. Eine HR-Bilanz ergänzt die wirtschaftliche Bilanz des Unternehmens.

Was beseelt Phoenix Contact, exzellentes HR-Management zu betreiben? Bei Arbeitgeberwettbewerben wie TOP JOB, Great Place to Work oder CRF wollen wir olympisches Metall gewinnen, entweder Bronze, Silber oder Gold. Wenn wir einen der drei ersten Plätze besetzen, haben wir unsere Vision realisiert, wobei wir Gold besonders anstreben.

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Peter Mischke

INTERNATIONALES TALENTMANAGEMENT

HERAUSFORDERUNGEN FÜR DEN DEUTSCHEN MITTELSTAND

Internationale Rekrutierung wird auch zum Thema für den Mittelstand. Aber Rekrutierungsprozesse, Auswahlkriterien und die Unternehmenskultur sollten zu dieser Strategie passen.

Nicht nur einschlägige Fachzeitschriften berichten über die Probleme vieler Unternehmen, Spezialistenpositionen mit geeigneten Mitarbeitern zu besetzen. Mittlerweile hat das Thema so stark an Brisanz gewonnen, dass es auch in den Massenmedien immer häufiger behandelt wird. Den größten Herausforderungen sehen sich zurzeit kleine und mittelständische Unternehmen gegenüber, deren Sitz sich fernab von attraktiven Ballungsgebieten im ländlich geprägten Raum befindet.


Dieser Beitrag legt den Fokus auf das internationale Talentmanagement als eine von verschiedenen Möglichkeiten, dem bevorstehenden Mangel an qualifizierten Mitarbeitern entgegenzuwirken."?

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Prof. Dr. Stephan Fischer

POTENZIALMANAGEMENT IM MITTELSTAND

Das Thema Potenzialmanagement stellt schon heute eine der zentralen Herausforderungen für Unternehmen dar. Für Analyse und Entwicklung sollten sich kleine und mittlere Unternehmen vernetzen und externe Expertise einholen.

Unternehmen sind aktuell mit zwei zentralen Herausforderungen konfrontiert: steigender Komplexität und War for Talents. Die Komplexität steigt u. a. durch die zunehmende Globalisierung und eine veränderte Nachfrage, die von der Komponente über das System hin zur Dienstleistung geht.

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Tobias Hurrle

,MIA SAN KRONES

Employer Branding für Konzerne ist wahrlich eine Mammutaufgabe. Wie schafft man für ca. 12.000 Mitarbeiter eine "unterscheidbare, authentische, glaubwürdige, konsistente und attraktive Arbeitgebermarke"?

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Dr. Benjamin Heckmann

DUALES INFORMATIKSTUDIUM: MEHR ALS THEORIE

Festes Gehalt, Berufspraxis, wissenschaftliches Studium und gute Jobaussichten: Das duale Informatikstudium an der Hochschule Darmstadt klingt nach einem Traumstudium. Zwei Studenten berichten vor dem Abschluss über ihre Erfahrungen.

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Thema: Geld und Weiterbildung

In welchem Teil des hiesigen Bildungswesens ist derzeit die meiste Bewegung zu beobachten? Titel und Schwerpunkt dieses Heftes spiegeln unsere Einschätzung wider. Die Weiterbildung ist jenseits der politischen Interventionen des Staates Steuerung und Förderung in einem massiven Um- und Aufbauprozess. Der entscheidende Punkt ist die Nähe zur Beschäftigung. Der "freie Weiterbildungsmarkt" ordnet sich derzeit neu, entlang seines direkten Arbeits- und Lebensbezugs.

Dazu haben verschiedene Faktoren beigetragen. Neben be­kannte Themen, wie z.B. die Fachkräftesicherung, treten neue Entwicklungen bei den Angeboten. Vor allem der Bologna-Prozess mit der Stufenstruktur von Bachelor und Master bietet bessere Brücken zur Kombination mit der Weiterbildung. Als Pate stehen erfolgreiche Modelle des dualen Studiums bereit. Gerade die Bachelor-Studiengänge haben hier mit ihrer kurzen Studiendauer, hohen Praxisanteilen und einer verstärkten beruflichen Fokussierung die Tore geöffnet. Die einen reden noch von einer "schleichenden systemischen Konkurrenz akademischer und beruflich-betrieblicher Ausbildung". Die anderen bieten bereits "Hybrid-Konzepte", die den akademischen Bachelor mit beruflichen Weiterbildungselementen verzahnen. Neue Lerndesigns erweitern die Optionen in diesem Bereich. Erfolgreiche Geschäftsmodelle sind hier bisher allerdings noch nicht eindeutig am Markt zu erkennen.


Ihre Redaktion W&B

Dr. Hans-Peter Klös und Dr. Susanne Seyda

STRUKTURELLE TRENDS IN DER BETRIEBLICHEN WEITERBILDUNG

 

Die Nachfrage nach Weiterbildung wird bei Unternehmen und Individuen steigen. Ob die Weiterbildungsanbieter diesen Bedarf decken können, hängt von ihrem Angebot ab: Der Weiterbildungsbedarf wird differenzierter, potenzielle Nachfrager werden qualitätsbewusster.

 

Der Weiterbildungsmarkt unterliegt wie alle Märkte Veränderungstrends. Die Alterung der Belegschaften, ein weiter steigender Qualifikationsbedarf auf dem Arbeitsmarkt und die Zuwanderung ausländischer Fachkräfte stellen den Weiterbildungsmarkt vor neue Herausforderungen.

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Dr. Normann Müller

ZU WENIG GELD FÜR WEITERBILDUNG?

Die Finanzierung beruflicher Weiterbildung ist in Deutschland weitgehend Sache von Betrieben und Beschäftigten. Aber der allenfalls durchschnittliche Umfang ihrer Weiterbildungsaktivitäten lässt vermuten, dass beide Seiten zu wenig investieren. Zwei mögliche Ursachen werden im Beitrag diskutiert.

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Dr. Jochen Robes

ONLINE-LERNEN UND DIE SUCHE NACH EINEM GESCHÄFTSMODELL

 

Während Während die duale Ausbildung geradezu als Allheilmittel zur Reduzierung der Jugendarbeitslosigkeit in anderen Ländern gepriesen wird, scheint sie in Deutschland an Attraktivität zu verlieren. In diesem Zu-sammenhang mehren sich in der aktuellen bildungspolitischen Debatte die Stimmen, die vor einer "Akademisierung" der Gesellschaft und einer Verdrängung der dualen Ausbildung warnen.

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Uwe D. Wucknitz

BILDUNGSCONTROLLING: DAS RICHTIGE TUN

 

Die Verbreitung von Bildungscontrolling nimmt zu, allerdings findet es noch immer wenig systematisch, geschäftsbezogen und prozessorientiert statt. Der Beitrag beschreibt hierfür einen Gestaltungsvorschlag mit Messkriterien für jede Stufe des Bildungsprozesses.


Die aktuelle Situation

Die in diesem Jahr veröffentlichte Studie Berufliche Weiterbildung in Unternehmen des Statistischen Bundesamtes spricht eine deutliche Sprache: 73 % aller Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern Weiterbildung an, und 40 % aller Arbeitnehmer nehmen jährlich an Maßnahmen der Weiterbildung teil. Zwei Zahlen, die für die hohe Bedeutung der Weiterbildung in deutschen Unternehmen sprechen. Fragt man jedoch nach der Verbreitung von Bildungscontrolling, fällt das Ergebnis anders aus: Lediglich 26 % der Unternehmen, die Weiterbildung praktizieren, führen hierfür systematische Bedarfsanalysen durch. Und eine Erfolgsmessung der Weiterbildung wendet nicht einmal jedes zweite Unternehmen an (48 %). Bildungscontrolling ist nach wie vor nicht flächendeckend eingeführt: die Folge einer vermuteten ungünstigen Aufwand-Nutzen-Relation? Oder die Folge der Unsicherheit, wie Bildungscontrolling systematisch umgesetzt werden kann?

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Thema: Duale Perspektiven

Über viele Jahrzehnte galt die von Georg Picht proklamierte Bildungsexpansion als heiliger Gral in der Bildungspolitik. Umso intensiver gestaltet sich die aktuelle Diskussion, die Julian Nida-Rümelin jüngst mit seiner Frage nach Sinne und Ende des "Akademisierungswahns" angestoßen hat. Dabei sind die Konsequenzen des stetig steigenden Anteils von Hochschulzugangsberechtigten für nicht akademische Bildungssektoren seit langem klar: Die dortige Nachfrage verringert sich, zumindest bei den Leistungsstärkeren, die das Abitur wählen. Der vormalige Königsweg wird zum allgemeinen Bildungsabschluss. In Frankreich ist das alles bereits vor Jahren passiert. Aber dort gab es eben auch keine duale Berufsausbildung, die davon beschädigt werden konnte.

In der empirischen Bildungsforschung spricht man heute offen davon, dass das sinnvolle Nebeneinander der klassischen Bildungssäulen Berufsbildung und Studium eine Neudefinition braucht. Beide stehen mittlerweile in einem direkten Wettbewerb zueinander. Was folgt daraus für die Zukunft? Geht der Trend zur Akademisierung der Berufswelt oder zur Verberuflichung der Hochschulen? Wie kann sich die berufliche Bildung hier neu platzieren? Die Forscher prognostizieren, dass es kein Entweder-Oder, sondern eine Durchmischung geben wird. Das duale Studium war das Grundmodell. Viele weitere Hybrid-Formen werden folgen.

Grund genug für uns, im Kontext der Neuordnungen zum Ausbildungsjahr die Frage nach den dualen Perspektiven von Berufs- und Hochschulbildung zu stellen.


Ihre Redaktion W&B

Josef Schelchshorn

MIT BILDUNG GEGEN DIE WIRTSCHAFTSKRISE

 

Jahrzehntelang hat Deutschland überwiegend erfolglos versucht, die Welt oder wenigstens das europäische Ausland von den Vorteilen der dualen Berufsausbildung zu überzeugen. Seit einigen Jahren schlägt die Stimmung um. Nicht nur europäische Länder, auch China und die arabische Welt versuchen, das duale Modell an die jeweiligen Gegebenheiten anzupassen. In Spanien hat SEAT, S.A. begonnen, die duale Berufsausbildung nach deutschem Vorbild einzuführen. Die Regionen unterstützen diese Initiative durch erste Anpassungen der Gesetze.

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Im Interview: Dr. Klaus Hurrelmann

JUGEND IST ANDERS!

Ein Nebeneffekt der steigenden Lebenserwartung und verlängerten Lebensarbeitszeit ist, dass sehr unterschiedlich geprägte Generationen im Arbeitsleben aufeinandertreffen. Die Spanne kann bis zu 50 Jahre betragen. Bildungskonzepte werden jedoch von denen geschrieben, die häufig wenig über die Prägungen der Generation wissen, die sie auf das Berufsleben vorbereiten. Deshalb fragen wir Prof. Hurrelmann, einen ausgewiesenen "Jugendforscher". Was wollen die überhaupt? Und warum?

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Stefan Küpper

DUALE AUSBILDUNG SUCHT NEUE WEGE

Während Während die duale Ausbildung geradezu als Allheilmittel zur Reduzierung der Jugendarbeitslosigkeit in anderen Ländern gepriesen wird, scheint sie in Deutschland an Attraktivität zu verlieren. In diesem Zu-sammenhang mehren sich in der aktuellen bildungspolitischen Debatte die Stimmen, die vor einer "Akademisierung" der Gesellschaft und einer Verdrängung der dualen Ausbildung warnen.

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Jürgen Hollstein

ALLER GUTEN DINGE SIND 13

Triskaidekaphobiker also Zeitgenossen, die unter der abergläubischen Angst vor der Zahl Dreizehn leiden haben in diesem Jahr schlechte Karten, erst recht, wenn sie mit der Neuordnungsarbeit in der beruflichen Bildung befasst sind. Natürlich ist es reiner Zufall, dass passend zur Jahreszahl in diesem Jahr gleich dreizehn neue oder modernisierte Berufe an den Start gingen.

Besondere Beachtung hat sicherlich die neue zweijährige Fachkraft für Metalltechnik gefunden, bei der es gelungen ist, elf Berufe, deren Ausbildungsordnung teilweise noch aus den vierziger Jahren stammte, zu einem neuen attraktiven Beruf zusammenzufassen.

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Wilfried Malcher und Joachim Lapp

KAUFMANN/KAUFFRAU FÜR BÜROMANAGEMENT

Ab dem 1. August 2014 Ausbildung im neuen Büroberuf möglich. Ein etwas längeres und zudem recht komplexes Neuordnungsverfahren neigt sich einem guten Ende zu: Die drei Büroberufe aus dem Jahr 1991/2 werden zum neuen Büroberuf "Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement" zusammengeführt.

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Annette Land und Angelika Puhlmann

MIT TEILZEITAUSBILDUNG FACHKRÄFTE GEWINNEN!

Obwohl die Teilzeitausbildung bereits seit 2005 im BBIG verankert ist, gewinnt ihre Entwicklung erst jetzt an Bedeutung. Dafür sprechen gute Gründe, von der möglichen Flexibilität bis hin zur Ausschöpfung des Ausbildungspotenzials.

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Prof. Dr. Alexander Bode und Katja Müller

PRAXISDIALOG DUALES STUDIUM [1,3 MB]

Das duale Studium stellt im Zusammenhang mit einem drohenden Mangel an qualifizierten Mitarbeitern ein geeignetes Instrument des Personalwesens dar. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen können über das duale Studium attraktive Stellen schaffen, Nachwuchskräfte anwerben und diese langfristig an das Unternehmen binden.

Zunehmende Komplexität und Dynamik im Markt- und Wettbewerbsumfeld erhöhen die Anforderungen an die Mitarbeitenden im Unternehmen: Kundenorientierte Produkte und Leistungen müssen unter Berücksichtigung ökologischer und gesellschaftlicher Aspekte entwickelt, hergestellt und vermarktet werden. Gleichzeitig bedingt die demografische Entwicklung eine zunehmende Knappheit an qualifizierten Arbeitskräften, die den gestiegenen Anforderungen im Unternehmen gerecht werden müssen.

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Thema: Werte oder Soft Skills

Das Thema Werte hat trotz aller Veröffentlichungen und Bekenntnisse eine deutliche Tendenz, nebulös und unverbindlich zu bleiben. Man hat sie, oder auch nicht. So wie Stil oder Charisma. Der Begriff Soft Skills ist schon wesentlich operativer und damit fassbarer, obwohl er je nach Perspektive für ganz unterschiedliche Eigenschaften stehen kann. Häufig entsteht der Eindruck, die Wertedebatte werde über den Begriff Soft Skills auf die operativen Fähigkeiten reduziert. Skills existieren jedoch nicht auf der gleichen Ebene wie Werte. Mit dem Titel dieses Heftes Werte oder Soft Skills? wollen wir daher zunächst provozieren und zum Nachdenken einladen. Haben Werte für Unternehmen einen greifbaren Wert? Die Bei­träge zeigen dazu ganz unterschiedliche Sichtweisen. Gerade aus diesem Grund kommt im Interview ein namhafter Kirchenvertreter zu Wort.

Ein Projekt des Global Compact versucht, praktische Klugheit aus den spirituellen und religiösen Traditionen der Weltreligionen für die Manage­­ment­ausbildung nutzbar zu machen. Der Beitrag der Pädagogik konzentriert sich auf die Vermittlung von Werten. Kommunikation und insbesondere die Kommuni­ka­tion von Wertvorstellungen ist ein vielschichtiges Thema. ­Des­halb greifen wir erneut das boomende Thema der nonverbalen Kommunikation mit Pferden aus Heft 5-6/2012 auf.

Für den Umgang mit Werten gibt es keine Schablone mit Erfolgsgarantie und erst recht keine technischen Tools mit Ersatzfunktion. Schulungen und Trainings können nur Pfade aufzeigen. Wertfindung, Wertbestimmung und konsequente Umsetzung sind dagegen rein individuelle Aufgaben.

Ihre Redaktion W&B

Im Interview: Prof. Dr. Peter Tebartz-van Elst

DAS SALZ DER ERDE

 

Die Wirtschaftskrise ist auch eine Wertekrise. Das Scheitern von Geschäftsmodellen und Lebensentwürfen, die nahezu ausschließlich auf die kurzfristige Maximierung von Gewinn ausgerichtet waren, hat in unserer Gesellschaft die Frage nach dem aufgeworfen, was verlässlich ist. Prof. Dr. Tebartz-van Elst, Bischof von Limburg, spricht im W&B-Interview über Werte und Grundhaltungen, die über staatlichem und wirtschaftlichem Handeln stehen. 

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Prof. Dr. André Habisch

PRAKTISCHE ­KLUGHEIT IN DER FÜHRUNGS­KRÄFTEAUSBILDUNG?

 

Where is the wisdom we have lost in knowledge?
Where is the knowledge we have lost in information?
T. S. Eliot

Humanistische Bildungstradition in Deutschland: Ein Erfolgsmodell gerät in Vergessenheit

Die institutionellen und inhaltlichen Reformen am Beginn des 19. Jahrhunderts haben das preußischdeutsche Bildungssystem zeitweise zu einem der führenden der Welt gemacht. In den folgenden Jahrzehnten wurden deutsche Universitäten zum Anziehungspunkt für Nachwuchswissenschaftler aus aller Welt und erbrachten Spitzenleistungen  durchaus vergleichbar mit den amerikanischen Top-Universitäten von heute. Die Zahl der bahnbrechenden Erfindungen und Nobelpreise, die damals errungen wurden etwa von Chemikern, Medizinern und Ingenieuren, aber auch in Philosophie, Theologie, Human- und Sozialwissenschaften , geben davon auf eindrucksvolle Weise Zeugnis. Schwerpunkt der mit dem Namen Wilhelm von Humboldt verbundenen Reformmaßnahmen war die komplementäre Verbindung von spezialisierten Fachkenntnissen und humanistischer Allgemeinbildung, die im Rahmen einer umfassenden Persönlichkeitsentwicklung miteinander verbunden werden sollten. Umfassende Persönlichkeitsentwicklung war auch noch das Programm der ersten, rund hundert Jahre später von der Kaufmannschaft gegründeten, nicht staatlichen Ausbildungsstätten für Betriebswirtschaftslehre wie etwa der Handelshochschule Berlin (vgl. Zschaler 1996).

Wie der Harvard-Professor Rakesh Khurana anhand umfangreicher historischer Studien des amerikanischen Systems der Managementausbildung deutlich gemacht hat, ist auch dort akademische Führungskräfteausbildung ursprünglich mit hohen ethischen Ansprüchen gestartet. Tenor seiner Untersuchung mit dem pointierten Titel From Higher Aims to Hired Hands ist zugleich der Verlust dieser umfassenden Ambition.

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Prof. Dr. Andreas Frey

SOFT SKILLS DIE PERSPEKTIVE DER PÄDAGOGIK

In der Praxis wird der Begriff der Soft Skills oft mit Unschärfen und einer weiten Definition verwendet. Wenn man hierunter die Teilmengen methodische, soziale und personale Kompetenzen im Kontext beruflicher Handlungsfähigkeit anspricht, ergeben sich auch Konsequenzen für das Lehren und Lernen in der Ausbildung.

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Dipl. Theol. Thomas Adam M.A.

ÜBER WERTE UND KOMPETENZEN ... UND WIE MAN SIE LEHREN KANN

Der Zusammenhang von Werten und Kompetenzen ist näher, als man zunächst vermutet. Ein Verständnismodell, in dem Werte als Kompetenzkerne angelegt sind, eröffnet diesen oftmals abstrakten und unnahbaren Begrifflichkeiten neue Zugänge und bietet ebenso wertvolle Anregungen zur Bedeutung und Vermittlung von Kompetenzen.

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Dr. Ulrich Althauser

WERTE UND SOFT SKILLS ZWEI SEITEN EINER MEDAILLE

Das Risiko ist auch in Unternehmen gut bekannt. Wertearmut führt zu Orientierungslosigkeit, manchmal bis hin zur Sinnlosigkeit. Geht es aber bei proklamierten Werten ins operative Detail, wird die Luft oft dünn bei der Erkennbarkeit, der Nachvollziehbarkeit und einer aktiven Bewirtschaftung .

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Sylvia Reykowski

ERFOLG OHNE WORTE

 

Führung lernen durch nonverbale Kommunikation mit Pferden? In Heft 05/06.2012 haben wir unter dem Titel Eine Vision wird Wirklichkeit das Konzept des Führungstrainings mit Pferden vorgestellt. Es hat sich seit den ersten Prototypen im Jahr 1996 fest etabliert und hebt sich damit von vielen exotischen, aber eher kurzlebigen Trends der Weiterbildungsszene ab. Heute greifen wir das Thema mit einem Erfahrungsbericht und einem Interview erneut auf und lassen nach den Anbietern die Teilnehmer zu Wort kommen. Wer noch tiefer einsteigen möchte, findet auf der Webseite www.w-und-b.com ein zweites Interview.

Die Redaktion W&B

 

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Thema: Neues Lerndesign - Theorie und Praxis

Wie angekündigt, erscheint diese Ausgabe der W&B bereits wenige Wochen nach dem Heft 2/13. Unter dem Titel Neues Lerndesign setzen wir den Streifzug durch die Vielzahl neuer Formate rund um das Thema Lernen und Entwicklung als Schwerpunktthema fort. Dabei geht es nicht nur um die Beschreibung möglichst vieler neuer Angebotsprofile, ob online oder unter Anwesenden . Uns erschien es zweck-mäßig, die eine oder andere neue Lernform genauer zu bewerten. Die Aktualität und rasante Verbreitung von MOOCs steht hier pars pro toto, aber auch die oft mühsame Implementierung virtuellen Lernens in Struktur und Praxis staatlicher Organisationen, wie etwa den Berufsschulen.

There s a Tsunami coming schrieb Jonas Liepmann bereits in Heft 11-12/2012 über Corporate Open Courses. Immer öfter fällt der Begriff Revolution im Zusammenhang mit Corporate Learning.


Weltweit ist etwas in Bewegung gekommen. Die Amerikaner, Kanadier und Engländer nennen es Learning Nouveau . Schaut man genauer hin, so haben alle Entwicklungen Eines gemeinsam: Lernen, Kommunikation und Interaktion rücken mit Hilfe einer inzwischen ausgereiften Technologie näher zusammen. Gleichzeitig haben sich die Prozesse ebenso wie die sozialen Netzwerke (fast) global ausgebreitet. Es hilft nicht, wie Don Quichote gegen Windmühlen anzurennen. Auch wir können nicht in die Zukunft schauen. Aber es ist Vieles in Bewegung geraten. Wenn Sie darüber mit uns diskutieren möchten, kommen Sie zum Corporate Learning Camp 2013 am 27. 28. September in Frankfurt: 
Hier geht s zur Anmeldung: http://colearncamp.hessenmetall.de/

Ihre Redaktion

Prof. Dr. Holger Horz und Dr. Immanuel Ulrich

STRATEGISCHE ENTWICKLUNG NEUER LERNDESIGNS

In den letzten 15 Jahren haben Hochschulen neben den traditionellen Lehr- und Lernformen zahlreiche neue Lerndesigns entwickelt und etabliert, die vor allem auf dem Einsatz computer- und netz­werkbasierter Technologien beruhen. Sie führen zu einer Veränderung der Angebots­strategien in der universitären Lehre, da neue Zielgruppen ansprechbar werden. Neue Lerndesigns sind vor allem dann effektiv, wenn eine strategische didaktische Verzahnung mit klassischen Lerndesigns im Sinne eines Blended Learning stattfindet.

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Prof. Dr. Volkmar Langer

MASSIVE OPEN ONLINE COURSES (MOOCS) -

NEUE GESCHÄFTSMODELLE

Ein neues Lerndesign hat einen wahren Hype entfacht. MOOCs sind in aller Munde und erreichen als Thema sogar die Titelseiten weltweit renommierter Zeitschriften. Welche Geschäftsmodelle verbergen sich dahinter?

Als MOOCs in den Anfängen und weniger populär waren, gab es noch keine Diversifizierung dieser neuen Art von Kursen. Die Vorstellung darüber, was ein MOOC eigentlich ist wurde in dem schönen Einführungsvideo von D. Cormier verständlich erklärt:

http://www.youtube.com/watch? feature=player_embedded&v=eW3gMGqcZQc.

Die Verwendung des Begriffs änderte sich allerdings spätestens seit der Durchführung des Stanford-Kurses für künstliche Intelligenz von S. Thrun und P. Norvig. Dieser war mit ca. 160 000 Teilnehmern wirklich richtig massive . Offen im Sinne von Jedermann kann teilnehmen und online war er natürlich auch, allerdings im Gegensatz zur ursprünglichen Form fest curricular gesteuert und mit automatisierten Selbsttests organisiert. Also etwas anderes, das mit dem konnektivistischen Ansatz nach S. Downes und G. Siemens nicht mehr viel zu tun hatte.

 

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Simon Dückert

ORGANISATION VON MOOCS IN UNTERNEHMEN

Massive Open Online Courses (MOOCs) zählen aktuell zu den innovativen Lehr- und Lernmethoden. Ein MOOC besteht in Anlehnung an einen traditionellen Kurs in der Regel aus einer Eröffnungsveranstaltung, einer Reihe von (Online-)Lektionen und einer Abschlussveranstaltung.

Grundstruktur eines MOOCs: Zum Vergrößern anklicken

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Karlheinz Pape

"UNKONFERENZEN"

BarCamps gehören im Trend zu den derzeit beliebtesten Formen von Unkonferenzen . Was zeichnet diese Art aus? Was sind die Vorteile? Wie verlaufen die Prozesse?

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Dr. Esther Debus-Gregor

BOOKSPRINT!

Mal anders veröffentlichen...

Ein Booksprint ist eine Methode zum gemeinschaftlichen Verfassen von Handbüchern, entwickelt von Tomas Krag und Adam Hyde. Der Begriff erinnert an die Programmiersprints in der agilen Softwareentwicklung. Im Kern handelt es sich um eine Art Barcamp. Die Teilnehmer halten allerdings keine Vorträge oder Workshops, sondern schreiben einen Fachartikel aus ihrem Spezialgebiet. Dabei gilt es, Bücher im Schnellverfahren zu erstelleninnerhalb einer Woche vom Konzept übers Schreiben bis zur Auslieferung.

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Karlheinz Pape

GUERILLA LEARNING?

Auf der Suche nach unkonventionellen Lernformen und Umgebungen? Kein Problem. Das Guerilla Maketing bietet interessante Anreize.

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Thema: Neues Lerndesign

Wer kennt sie nicht, die Tagungen und Kongresse, bei denen Vortrag auf Vortrag mit Frontalbeschallung folgt. Interaktion ist auf den einen oder ­anderen Parallelworkshop begrenzt. Oft ist die Bezeichnung Workshop" nur ein Alibi. Ganz zu schweigen von der vorherrschenden Sitzungs­kultur, den vielen Meetings im Arbeitsalltag, die ein Sitzungsleiter dominiert, ­während der Rest der Truppe mangels Einbindung und Beteiligung eben nur  da sitzt".

Bei den Gesprächen mit vielen Betroffenen und auf der Suche nach Alternativen kamen wir schnell auf den Kern des Problems zurück. Es geht um Lernen" und Entwicklung" und die Formate, in denen beides am besten unterstützt wird. Das Internet hat das Thema Lernen" durch die unbegrenzte Vernetzung, den globalen Zugriff auf Daten und Kontakte und eine unendliche Zahl neuer Medien und Tools um eine neue Dimension erweitert.

Vor diesem Hintergrund haben wir uns auf das Thema Lerndesign(s) ­konzentriert. Der Eindruck, die Pionierphase der Onlinewelt sei vorbei, ist dabei genauso naheliegend wie oberflächlich. Unsere Beiträge zeigen, dass erst jetzt die Phase begonnen hat, in der innovative Designs in der Berufs- wie Tagungswelt getestet und neue Konzepte etabliert werden. Wir sind in einer Phase der kreativen Zerstörung. Schumpeter lässt grüßen.

Die Fülle des Materials ergibt selbst bei kritischer Auslichtung des ­aktuellen kreativen Dschungels" zwei Hefte. Das vorliegende erste Heft benennt die Trends: von der klassischen Bildungsmesse und dem Fern­studium bis hin zu MOOC s, Cafés und Camps. Das Heft 3/13 folgt in ­kürzerem Abstand als üblich und wird sich auf die aktuelle Praxis ­konzentrieren. Maßstab ist dabei wie immer bei der W&B die Sicht der Praxis und nicht der Propheten.

Ihre Redaktion

Wassilios E. Fthenakis

QUO VADIS BILDUNGSMESSE?

Wie die didacta zur gelingenden Bildung beiträgt

 

Die Bildungswirtschaft steht derzeit vor großen Herausforderungen. Die demografische Entwicklung und die öffentliche Investitionsbereitschaft in Bildung, um hier nur zwei zentrale Faktoren zu nennen, beeinflussen die Branche massiv.

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Andreas Vollmer

FERNUNTERRICHT - HOCH FLEXIBLES BLENDED LEARNING

Mit nur 10 kg Papier gründete Werner Kamprath 1948 das Fernlehrinstitut Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD) und veröffentlichte seine ersten Studienbriefe. Heute, 65 Jahre später, steht die SGD für innovativen Fernunterricht mit Lernmedien-Mix, Online-Campus und mobilem Zugriff per Smartphone.

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Dr. Jochen Robes

UNKONFERENZEN, CAFÉS UND CAMPS [879 KB]

Die Zeiten, in denen Konferenzen und Tagungen aus einer festen Abfolge von Präsentationen und Kaffeepausen bestehen müssen, sind schon lange vorbei. Längst hat sich eine Kultur aus Camps, Jams und Hackathons etabliert, in der Veranstalter und Teilnehmer mit neuen Formen des offenen Gedankenaustauschs experimentieren.

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Claudia Bremer

MASSIVE OPEN ONLINE COURSES

Die New York Times bezeichnete das Jahr 2012 als das Jahr der MOOCs , was aufzeigt, wie präsent das Phänomen in den amerikanischen Medien ist. Sogar als ein Tsunami, der über den Bildungsmarkt einbricht , wurden die MOOCs an einer anderen Stelle bezeichnet. Wie zahlreiche Presseartikel und MOOC-Angebote belegen, ist das Phänomen inzwischen auch in Deutschland angekommen.

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Dr. Jan Schwab

NETZWERKLERNEN OHNE REUE [835 KB]

Die GIZ integriert Netzwerklernen systematisch in Kompetenzentwicklung und Arbeitsprozesse. Damit mindert sie das Risiko der Beliebigkeit und fördert Innovationen. Mit virtuellen Netzwerken in neuen und sozialen Medien wächst nicht nur die Chance auf bessere Lernwirkungen, sondern auch die Notwendigkeit, Vernetzung nicht dem Zufall zu überlassen.

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Karlheinz Pape

Inverted Classroom

ICM 2013 Konferenz an der Uni Marburg

Schon zum zweiten Mal thematisierte das Institut für Anglistik und Amerikanistik an der Philips-Universität Marburg den Inverted Classroom auf einer zweitägigen Konferenz. Bemerkenswert daran ist einerseits das Thema selbst, und andererseits, dass Veranstalter und alle Beitragenden nicht von pädagogischen Lehrstühlen kamen.

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Karl-Heinz Schulz

Social Media-Strategien für den Mittelstand

Otto fand ich gut. Mit diesem berühmten Slogan, geringfügig aber folgenschwer geändert, schmückte das Manager Magazin den Titel seiner März-Ausgabe. Wenig später präsentierte die Metro miserable Zahlen und kündigte obendrein ein weiteres schwieriges Jahr an.

Analysten sehen in beiden Fällen die gleiche Ursache am Werk: zu langsame Umstellung auf Online. Einem Mittelständler kann da Angst und Bange werden.

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Karlheinz Pape

Konferenz und Unkonferenz Gleichzeitig?

Können Blog-Beiträge "druckfähig" sein - und dann auch noch für eine Fachzeitschrift? Hier ein Versuch zu einem aktuellen Thema im Schwerpunkt dieses Heftes.

Lange habe ich eine Kombination von Konferenz und Unkonferenz abgelehnt. Mein Argument: Teilnehmer können nicht plötzlich vom Vortrags-Konsumenten-Modus auf den aktiven Beitrags-Modus umschalten. Ein Vorurteil, wie sich jetzt herausstellte.

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Thema: Nachwuchsmarketing

Das vorliegende Heft zielt auf den Kern der W&B: das Lernen im Unter­nehmen. Corporate Learning steht für neue Ansätze in der Struktur und der Zielsetzung betrieblicher Bildungskonzepte. Der Anglizismus beschreibt einen Trend, der zu den Wurzeln betrieblicher Aus- und Weiter­bildungskonzepte zurückführt: die möglichst enge Verzahnung von Lernen und Arbeiten, die in der dualen Berufsausbildung eine lange Tradition hat. Aber inzwischen geht es um weit größere Herausforderungen als die Verbindung von Theorie und Praxis in der Lernwelt von Azubis. Lernen ist zunehmend ein integraler Teil des Arbeitsprozesses geworden. Aber Arbeits- und Produktionsprozesse finden in globalen Zusammen­hängen und in der Regel in internationaler Arbeitsteilung statt. HR, Organisationsentwicklung und Trainingskonzepte müssen sich dieser Herausforderung stellen. Das ist das zentrale Thema des Heftes.

Ihre Redaktion

 

Marcus Schmitz und Charlotte Venema

Optimistisch und wenig ambitioniert

Marcus Schmitz, Geschäftsführer der ISG Organisationsberatung GmbH, Köln, und Charlotte B. Venema stellen hier ausführlich die Ergebnisse der Studie "Jugend & Beruf" im Auftrag der Vereinigung der Hessischen Unternehmerverbände vor

Die Arbeitswelt richtet sich nicht nach den Vorstellungen von ­Berufseinsteigern. Aber jede ­Generation von Jugendlichen bringt eigene Wünsche, Erwartungen und Wertvorstellungen mit in das Berufsleben, die sich teilweise signifikant von den Grundprägungen vor­heriger Jahrgänge unterscheiden. Ziel der online-Umfrage Jugend & Beruf war es, die ­aktuellen Grundmuster zu erfassen und damit Unternehmen Informa­tionen für ihr Nachwuchsmarketing zur Verfügung zu stellen.

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Dr. Nico Fickinger

Fachkräfte für das Herz der Wirtschaft

Die Metall- und Elektro-Industrie ist der größte ­deutsche Industrie­zweig mit 3,64 Millionen Beschäftigten. Vor allem ­MINT Berufe vom ­Facharbeiter über den Ingenieur bis zum Wissenschaftler in der ­Forschung und ­Entwicklung ­prägen die Branche. Ein harter internationaler Wettbewerb setzt die M+E-Industrie unter permanenten Erfolgsdruck.

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Holger Blannarsch

K+S fördert MINT

Mit der Entwicklung eines Konzepts zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses in MINT-Berufen wird die Wettbewerbsfähigkeit des international tätigen Rohstoffkonzerns langfristig gewährleistet. Das Konzept umfasst alle Zielgruppen. Es ­beginnt im Kindergarten und reicht bis zur Begleitung von Hochschulabsolventen beim Berufseinstieg.

Nahezu jedes Unternehmen in den westlichen Industrieländern muss sich mit dem bevorstehenden demografischen Wandel beschäftigen, will es auch in Zukunft am Markt bestehen. Analysiert man die prognostizierte Entwicklung für Deutschland, so sprechen die Zahlen eine klare Sprache

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Vanessa Gaßner und Andreas Kaffka

Erfolgsfaktoren des Nachwuchsmarketings

Wenn der Nachwuchs knapp wird, geht es nicht nur um mehr Werbung. Active-Sourcing-­Strategien müssen die gesuchten Zielgruppen stärker analysieren und fokussieren. An Bedeutung gewinnen bei der Deutschen Leasing AG auch motivationale Aspekte, die bis hin zu konkreten Werten der jungen Generation und ihrer Spiegelung an der Arbeitskultur des Unternehmens reichen.

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Silke Niehaus

Gewinnen und binden

Die Fraport AG hat sich im zurückliegenden Jahr sehr detailliert mit der Altersstruktur seiner rund 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auseinander­gesetzt. Mit knapp 44 ­Jahren ist das Durchschnitts­alter nicht ­besorgniserregend. Eine überdurchschnittlich ­lange Betriebszugehörigkeit ist ­Beleg für Loyalität und Verlässlichkeit im Miteinander von Unternehmen und ­Belegschaft. Doch der genauere Blick in die aktuellen Strukturdaten ­verrät, dass in ­vielerlei Hinsicht differenziertes und nachdrückliches Handeln ­erforderlich ist.

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Miriam Schmitt

Nachwuchsmarketing à la Medi

Wie man als Arbeitgeber im ländlichen Raum Nachwuchskräfte gewinnt und bindet

Was haben Frankfurt, München und Hamburg gemeinsam? Sie alle sind Großstädte, die mit ihren zahlreichen Unternehmen und Freizeitmöglichkeiten traditionell Nachwuchskräfte und Berufseinsteiger magisch anziehen. Wie sieht es da in Kleinstädten aus? Nehmen wir Bayreuth. Bay­reuth? Wofür war die Stadt, die rund 270 Kilometer östlich von Frankfurt a. Main liegt nochmal bekannt? Ach ja, die Richard-Wagner-Festspiele. Zudem darf sich die Stadt am Roten Main seit 1975 Universitätsstadt nennen. Aktuell sind über 10.000 Studenten eingeschrieben. Das ist bei rund 72.000 Einwohnern eine stattliche Zahl, die nicht von ungefähr kommt. In zahlreichen Uni-Rang­listen schneidet Bayreuth, vor allem in den Fachrichtungen Jura und BWL, richtig gut ab.

Aber sonst? Gerade in wirtschaftlicher Hinsicht machte Oberfranken, dessen Regierungssitz Bayreuth ist, in der Vergangenheit nicht gerade als Boom-Region auf sich aufmerksam.

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Mark Moser

Duales BA-Studium - Nachwuchs sicher!

Frank S. ist 18. Er steht kurz vor seinem Abitur. Was er danach machen möchte, weiß er schon. Frank S. will in die freie Wirtschaft. Karriere machen und Geld verdienen. Irgendwann, so sagt er, wolle er Verantwortung übernehmen. Ein Studium gelte dafür heutzutage als Voraussetzung, da ­mache er sich nichts vor. Er habe sich für ein duales Studium an einer Berufsakademie entschieden, weil ihm die Kombination aus Theorie und Praxis im Studium nicht nur sinnvoll erscheine, sondern sich zudem noch an seinen eigenen Bedürfnissen und Neigungen orientiere.

Was eigentlich ist ein Duales Studium?

Kurz und einfach ausgedrückt ist ein duales Studium ein theoretisches Studium, welches regelmäßig durch im Studium integrierte Praxisphasen (z. B. IHK-Ausbildung, Praktikum o. ä.) ergänzt wird. Inhaltlich und zeitlich muss beides aufeinander abgestimmt sein.

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Daniel Stapf

Talent im Unternehmen - Die Sicht der Wissenschaft

Talent ist heute unglaublich populär. Jeder redet über Talent, benötigt Talent! Aber keiner weiß genau, was Talent eigentlich ist.

Ist Talent nur eine Management-Mode (Iles et al., 2010) im Kampf um fähige Mitarbeiter? Jedenfalls wird Talent im Unternehmen bereits gemanagt , bevor dieser Begriff eine generelle oder spezifische Klärung erfährt. Eine Definition von Talent für Unternehmen ist schwierig (Tansley et al., 2007). Management ohne Kenntnisse über die Inhalte ist jedoch ebenso schwierig und meistens nicht zielführend.

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Thema: Corporate Learning

Das vorliegende Heft zielt auf den Kern der W&B: das Lernen im Unter­nehmen. Corporate Learning steht für neue Ansätze in der Struktur und der Zielsetzung betrieblicher Bildungskonzepte. Der Anglizismus beschreibt einen Trend, der zu den Wurzeln betrieblicher Aus- und Weiter­bildungskonzepte zurückführt: die möglichst enge Verzahnung von Lernen und Arbeiten, die in der dualen Berufsausbildung eine lange Tradition hat. Aber inzwischen geht es um weit größere Herausforderungen als die Verbindung von Theorie und Praxis in der Lernwelt von Azubis. Lernen ist zunehmend ein integraler Teil des Arbeitsprozesses geworden. Aber Arbeits- und Produktionsprozesse finden in globalen Zusammen­hängen und in der Regel in internationaler Arbeitsteilung statt. HR, Organisationsentwicklung und Trainingskonzepte müssen sich dieser Herausforderung stellen. Das ist das zentrale Thema des Heftes.

Ihre Redaktion

 

Jonas Liepmann

Open Courses - Revolution auf dem Bildungsmarkt und Chance für Unternehmen

160.000 Studierende nahmen an dem ersten Open Course im November 2012 teil. Damit wurde mit einem Schlag das gewaltige Potential des Internets für die Bildung deutlich. Für Unternehmen bieten Open Courses zugleich neue Möglichkeiten des Employer Branding und des Recruiting.

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Stefan Friese

Führung Statt Schulung?

Auch bei betrieblichen Schulungen hört man häufig: Wir geben 50 % ­unseres Budgets für unnütze Maßnahmen aus wir wissen nur leider nicht, welche 50 % das sind . Die Frage der Wirksamkeit von Schulungen und deren Evaluation ist ein vieldiskutiertes Thema, aber eigentlich nachgelagert. Wichtiger ist, dass sich jede Führungskraft vor der Entscheidung über eine Mitarbeiterschulung fragt, ob sie die eigene Führungsaufgabe ausreichend wahrgenommen hat.

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Karlheinz Pape

Alles Anders: Weiterbildung für Weiterbildungsprofis

Das CorporateLearningCamp 2012 hat an zwei Tagen Weiterbildung für Weiterbildungsprofis geboten. Organisiert als BarCamp hatte es eine klare Tagungsstruktur mit Themenwechsel im Stundentakt, in der alle Inhalte, die bei den Teilnehmern von Interesse sind, einen Platz und Zuhörer fanden. Die Agenda mit den Themenblöcken wurde von den Teilnehmern geschrieben.

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Karlheinz Pape

Das Modell der Open Corporate University

Was ist eine Open Corporate University und warum startet das Unternehmen Adidas ein so ungewöhnliches Lernprojekt? 20 Chefs von Trainingsorganisationen der Wirtschaft bekamen Ende Oktober 2012 bei einem Firmenbesuch auf diese Fragen ungewöhnliche Antworten vom Leiter des Projekts, Christian Kuhna. Die Besucher kamen zu Adidas im Rahmen eines Treffens der Community of Training Practice (CoTP).

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Thema: Neuordnungen in der Berufsausbildung

Für den Profi im Ordnungsgeschäft mag der Titel zu eingleisig oder mit Blick auf den konkreten Heftinhalt gar schief sein. Ja, wir haben ganz neue Berufe nicht einbezogen und uns auf die Novellierungen bei bereits bestehenden Berufen konzentriert. Die Neugestaltung dieser Berufe ist in der Praxis ein weites Thema. Gerade bei den traditionellen Flagschiffen oder besser Trendsettern" der dualen Berufsausbildung, den Metall- und den Büroberufen, geschieht derzeit eine Menge. Aber auch eine Zwischenbilanz bei den gestern noch neuen Berufen, hier im Umweltbereich, war uns einige Seiten wert.

Damit ist das Thema bereits insgesamt mit 8 Beiträgen besetzt. Natürlich steht in dieser Auswahl die aktuelle Diskussion zum Thema Berufsgruppen mit an erster Stelle. Die umfassende Information über alle Neuordnungsverfahren und Novellierungen liegt dagegen als Aufgabe beim BIBB und den jeweils zuständigen Stellen. Uns erschien es wichtig, neben der Ordnungsarbeit in den Ausbildungsberufen auch Aktuelles und Informatives im Miteinander der Sozialpartner zu bringen. Metall- und Elektro sowie die Chemie stehen hier pars pro toto. Ein Blick auf die Situation der Berufsausbildung und einschlägige Personalstrategien in der Schweiz runden das Bild.

Ihre Redaktion

 

Berufsgruppen entstehen und wachsen nicht am Reißbrett

von Jürgen Hollstein und Maria E. Schmitz

Die Frage ist nicht neu, aber sie wird derzeit erneut intensiv diskutiert: Haben wir nicht viel zu viele Ausbildungsberufe und wäre es nicht besser, möglichst viele Berufe in sogenannten Berufsgruppen zusammen zu fassen?

Rund zwei Drittel aller Erwerbstätigen in Deutschland haben eine Berufsausbildung im Dualen System" absolviert. Wer vor 40 Jahren in eine Berufsausbildung eingestiegen ist, hatte über 600 Ausbildungsberufe zur Auswahl. Heute sind es knapp 350. Die genaue Zahl verändert sich von Jahr zu Jahr geringfügig und hat sich auf diesem Niveau eingependelt.

Die kontinuierlich rückläufigen Schülerzahlen bereiten insbesondere den Ländern Probleme, die gewohnte Schulstruktur mittelfristig aufrecht zu erhalten.

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FACHKRAFT FÜR METALLTECHNIK ersetzt zweijährige Altberufe

von Sven-Uwe Räß

Im nächsten Jahr wird der neue zweijährige Ausbildungsberuf Fachkraft für ­Metalltechnik elf Altberufe ablösen. Diese Berufe stammen teil­weise noch aus der ersten Hälfte des letzten Jahr­hunderts. Die ­bekanntesten sind der Teilezurichter, der Drahtzieher und der Federmacher, aber auch der Kabeljungwerker und der Maschinenzusammensetzer sind einbezogen.

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Einer für alle - was steckt drin im neuen Büroberuf? 

von Simon Grupe

Die derzeitige Fusion von drei Büroberufen zu einem neuen Kaufmann/-frau für Büromanagement ist ein beachtliches Ereignis in der Neuordnungswelt: Am Ende soll Deutschlands größter kaufmännischer Beruf entstehen, der branchenübergreifend in verschiedensten Unternehmensgrößen ausbildbar ist. Wird damit der Allbranchen-Kaufmann ab 2014 Ausbildungsrealität? Ein Blick ins Novellierungsverfahren.

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10 Jahre umwelttechnische Berufe

von Dr. Jorg-Günther Grunwald und Marion Krampe

Der 1984 staatlich anerkannte Ausbildungsberuf Ver- und Entsorger/in war mit seinen drei Fachrichtungen Wasser­versorgung, Abwasser und Abfall der ­erste Beruf im technischen Umweltschutz. Er wurde im Jahre 2002 durch vier neue umwelttechnische (UT) Ausbildungs­berufe ersetzt, die in diesem Jahr ihren 10jährigen ­Geburtstag feiern ­können. Das ist eine Zwischenbilanz wert. Weiterlesen.... (€)

Sommergefühle, Splitterberufe und Tatütata:

Neu geordnete ­Berufe in der Praxis

von Norbert Woehlke

Berufsbildner sind sich überwiegend einig, dass Ausbildungsverordnungen nach etwa 10 Jahren gesichtet und angepasst werden sollten. Zu kurze und zu lange Intervalle sind gleichermaßen problematisch. Die Umsetzung in die Praxis hat so manche Tücken. Weiterlesen... (€)


Ausbildung zentral, dezentral, global

von Anja Maecklenburg

Jedes Jahr im August und September beginnen bei Continental deutschlandweit über 600 junge Menschen ihre Ausbildung. Derzeit absolvieren bei dem internationalen Automobilzulieferer mehr als 1.900 junge Menschen ihr duales Studium bzw. ihre Ausbildung. In insgesamt 22 Ausbildungsgängen und acht dualen Studiengängen an 33 Continental-Standorten starten sie als ContiAzubis und ­ContiBachelors in den Beruf. Weiterlesen...(€)

 


"New Generation" - ein Ausbildungs­konzept für die Gen Y

von Oliver Stoisiek

Der Wandel von Arbeits- und Lernwelt verlangt, dass auch das Ausbildungskonzept zeitgemäß und flexibel ist. Mit einer umfassenden und modernen Ausbildung stellt sich die Deutsche Bank auf eine neue Generation von Auszubildenden ein. Neben hohen Qualitätsstandards in allen Ausbildungsbereichen wird besonderer Wert auf die Vermittlung einer guten Allgemeinbildung und eines soliden Wirtschaftswissens gelegt. Die Bank ist bestrebt, die jungen Menschen bei ihrer Persönlichkeitsentwicklung individuell zu fördern und ihr eigenverantwortliches Handeln zu stärken.
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Thema: Von der Qualifikation zur Kompetenz?

Wenn wir als Redaktion bei der Planung gewusst hätten, was uns beim Schwerpunkt erwartet, wäre das vorliegende Heft vielleicht nicht entstanden. Einer unser Autoren hat sich die Mühe gemacht, einmal nachzuzählen: Zum Thema Kompetenz" sind zwischen 2000 und 2009 rund 1.230 Publikationen erschienen. Das sind durchschnittlich 123 im Jahr mit einem Spitzenwert von 200 Neuerscheinungen im Jahr 2008.

Gleichwohl: Wir haben uns entschlossen, das Thema auszuleuchten und Akzente zu setzen. Ganz bewusst stehen dabei die Schnittstellen von Qualifikation und Kompetenz im Vordergrund. Erfahrungen und auch Vorgaben aus dem internationalen Raum sind ein weiteres Kriterium der Eingrenzung, vom Bologna-Prozess bis hin zu EQR/DQR und ECVET/DECEVET. Deutlich wird im Heft, dass stark geregelte (Bildungs-)Systeme mehr Mühe bei der Kompetenzausrichtung haben als offen gestaltete. Zumal alle Beiträge zeigen, wie ungewohnt die Neuausrichtung auf den individuellen Kompetenzerwerb jedes Bildungsteilnehmers ist. Wenn künftig der Outcome" entscheidend ist, erhalten Bildungssysteme mehr dienstleistende Funktionen. Gleichzeitig sinkt der Stellenwert von Abschlüssen. Am weitesten entwickelt scheint diese Neuorientierung beim e-learning zu sein. Das Web beweist damit einmal mehr seine innovative Kraft.

Aber urteilen Sie selbst:

Mehr Theorie wagen

Betriebswirtschaftslehre nach Bologna oder ­Hochschulbildung im Wandel

von Prof. Dr. Peter F. E. Sloane und Prof. Dr. Caren Sureth

Der so genannte Bolognaprozess hat dazu geführt, dass Hochschulen verstärkt dazu aufgefordert werden, kompetenzbasiert auszubilden, um so junge Menschen auf die Erwerbstätigkeit vorzubereiten. Hierfür ist eine Methodenausbildung sinnvoll, die sich darin zeigt, dass man eine Vielzahl von Theorien und Verfahren sowie den problembezogenen kritischen Umgang mit wissenschaftlichen Konzepten erlernt, deren Grenzen erkennt und damit umzugehen versteht, aber auch die ethischen und sozialen Implikationen von wissenschaftlichen Problemlösungen zu berücksichtigen lernt. Weiterlesen... (€)

Pfade der Kompetenzorientierung in der beruflichen Bildung

von Heiko Weber

KOMPETENZ . Mit beeindruckender Geschwindigkeit und Vehemenz hat sich der mittlerweile schillernde Begriff in der deutschen Bildungslandschaft manifestiert. Die Pfade von der (akademischen) Diskussion um den Begriff der Kompetenz-(orientierung) bis zur Umsetzung in der Bildungspraxis sind mit Brüchen verbunden. Mit diesem Beitrag wird ein Versuch unternommen, beide Sphären miteinander zu verbinden. Weiterlesen... (€)

Kompetenzmanagement in einem dynamischen Marktumfeld

von Christopher Biesterfeldt

Als Weltmarktführer für Solar-Wechselrichter bewegt sich die SMA Solar Technology AG in einem sehr dynamischen Markt. Dadurch sind auch die ­Mitarbeiter häufiger als in anderen Branchen mit ­neuen Aufgaben und ­Herausforderungen konfrontiert. Wie aber kann ein unternehmensweites Kompetenzmanagement gelingen, wenn sich die Anforderungen und damit auch die erforderlichen Kompetenzen ständig ­verändern? Weiterlesen... (€)

Als Zeitarbeitnehmer zertifizierte Kompetenzen erwerben

von Hildegard Schröder und Alexander Spermann

Lernen im Job heißt ein Qualifizierungsprogramm, das Randstad seit einigen Jahren umsetzt. Nomen est dabei Omen. Die dahinter stehende Idee ist, von Mitarbeitern des Zeit­arbeitsunternehmens in den Kundeneinsätzen erlernte Fähigkeiten und Kenntnisse in einem Qualifizierungspass zu dokumentieren und diese im Rahmen einer Abschlussprüfung vor der IHK oder dem TÜV Rheinland zu verifizieren. Weiterlesen... (€)

Anerkennung transnational erworbener Fachkompetenzen 

- Module in Europa

von Laura Flacke, Dr. Markus Müller und Prof. Dr. Andreas Schelten


Das Innovationstransferprojekt MOVET nimmt die Anerkennung und Transparenz beruflicher Kompetenzen in den Fokus. Sieben Module aus dem Bereich der Mechatronik werden in vier teilnehmenden Ländern an Berufsschulen und Betrieben konzipiert und im Rahmen von Mobilitäten mit Auszubildenden getestet, die anvisierten Lernergebnisse beschrieben, deren Komplexitätsniveau durch eine Taxonomie-Tabelle visualisiert. Als Ergebnis werden die MOVET Zertifikate gegenseitig anerkannt. Weiterlesen... (€)

Thema: Weiterbildung und Training

 

Dschungeltour E-Learning

von Dr. Jochen Robes

Heute können Bildungsexperten und Lerner aus einer breiten Palette an digitalen Medien und ­Formaten wählen. Wikis, Podcasts, Videocasts, Soziale Netzwerke und Mobile Learning werden zum Alltag in der betrieblichen Weiterbildung. Weiterlesen... (€)

Eine Vision  wird Wirklichkeit

von Gerhard J. Krebs


Mit dem von HorseDream ab 1996 entwickelten Business­konzept der pferdegestützten Aus- und Weiterbildung ­arbeiten heute mehr als 200 Trainer, davon 100 lizenzierte HorseDream Partner, in Europa, im Nahen Osten, in Nord- und Südamerika und in Australien. Innerhalb von 15 Jahren ist aus einer Idee ein weltweiter Trend geworden. Die European Association for Horse Assisted Education (EAHAE) ist die treibende Kraft hinter dieser Entwicklung. Weiterlesen... (€)

Personalentwicklung on the Job

von Uwe Wucknitz

Lernen im Unternehmen findet seit Jahren zunehmend am Arbeitsplatz und immer weniger in klassischen Seminaren statt. Der Beitrag beschreibt die Erfolgsfaktoren für diese Form der Personalentwicklung und nennt die wichtigen Umsetzungsmaßnahmen auf den drei Feldern Mitarbeitende , Führungskräfte und Instrumente . Weiterlesen... (€)

Betriebliche Weiterbildung legt zu

von Dr. Susanne Seyda und Dr. Lydia Malin

Weiterbildung ist für Unternehmen ein unverzichtbares Instrument zur Qualifizierung ihrer Mitarbeiter insbesondere in Zeiten akuter oder drohender Fachkräfteengpässe. Die aktuelle Weiterbildungserhebung 2011 des IW Köln zeigt bei nahezu konstanten Kosten je Mitarbeiter eine deutliche Zunahme beiUmfang und Dauer der Bildungsmaßnahmen. Weiterlesen... (€)

Thema: Deutsche Berufsbildung - Im- oder Export?

Chancen für Bildung Made in Germany  - Globaler Wettlauf um Fachkräfte

von Dr. Ingo Rollwagen

Weltweit findet ein zunehmender Wettlauf um Fachkräfte und wissen­schaftliche Exzellenz statt. Die Ausgaben für Bildung, Forschung und Entwicklung steigen besonders in Schwellenländern. Um deutsche Bildung zum Exportschlager zu machen, ist mehr internationale, projektwirtschaftliche Zusammenarbeit gefordert. Weiterlesen... (€)

Die Bologna-Reform: eine Zwischenbilanz

von Dr. Hans-Peter Klös und Christiane Konegen-Grenier

In der Hochschullandschaft sind Bachelor- und Master­studiengänge inzwischen Normalität. Die ersten Absolventenjahrgänge des kurzen Bachelorstudiums haben sich entgegen aller Skepsis weitgehend reibungslos in den Arbeitsmarkt integriert, auch wenn bei einigen Kompetenzen noch nachgebessert werden muss. Weiterlesen... (€)

duale Berufsbildung als Export: Ideen für ein mögliches Geschäftsmodell

von Irene Jonda, M.A.

Aufgrund der seit geraumer Zeit anhaltenden Diskussion zum Thema der Internationalisierung der Deutschen Berufsbildung, wird deutlich, dass es sich hierbei um keine einfache Materie handelt. Die wichtigste Frage ist wohl, wie sich eine Idee in konkrete Schritte umsetzen lässt, die schließlich zu einem ­Geschäftsmodell führen. Dieses könnte eine internationale Vermarktung der dualen ­Aus­bildung zum Ziel haben und den Nukleus für den Aufbau einer nachhaltigen Bildungswirtschaft für Deutschland bilden. Weiterlesen... (€)